Microsoft will Activision Blizzard vor allem für Mobile- und PC-Spiele, sagt Xbox-Chef

Beim Activision-Blizzard-Deal geht es für Microsoft vor allem um iOS- und Mobile-Titel, wie der Xbox-Chef Phil Spencer erklärt. Der PC sei ebenfalls wichtig.

Activision Blizzard gehört bald zu Microsoft, wenn alles klappt. Activision Blizzard gehört bald zu Microsoft, wenn alles klappt.

Microsoft will Activision Blizzard King übernehmen. Der Deal dürfte bald über die Bühne gehen, wenn nichts mehr dazwischen kommt. Was dabei die größte Motivation für Microsoft war, verrät Xbox-Chef Phil Spencer jetzt in einem Gespräch mit Bloomberg. So viel ist klar: Call of Duty oder andere große Franchises als Xbox-Exclusives spielt dabei offenbar weniger eine Rolle.

Klage gegen Activision Blizzard: Aktuell ist gegen Activision Blizzard eine Klage wegen Diskriminierung, sexuellen Übergriffen und schlechten Arbeitsbedingungen im Gange. Alle Infos zu den Vorwürfen von vor einigen Monaten findet ihr hier, alles zum Skandal rund um CEO Bobby Kotick hier. Einen Kommentar von GamePro-Chefredakteurin Rae Grimm bezüglich unserer Berichterstattung zum Thema findet ihr hier.

Microsoft will seine iOS- und Android-Sparte ausbauen

Worum geht's? Der Mega-Deal zwischen Microsoft und Activision Blizzard wurde schon vor einigen Monaten angekündigt, ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. Anscheinend geht die geplante Übernahme aber ganz gut voran. Mehr darüber könnt ihr hier nachlesen, die näheren Gründe folgen weiter unten:

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Activision Blizzard-Deal

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Vor allem Mobile: Microsofts Xbox-Chef Phil Spencer erklärt gegenüber Bloomberg, dass die Übernahme von Activision Blizzard vor allem damit zu tun habe, dass das Microsoft-Portfolio im Hinblick auf iOS- und Android-Spiele zu wünschen übrig lässt. Dabei sind Smartphones die größte Gaming-Plattform weltweit:

"Eineinhalb Milliarden Menschen spielen auf ihren Mobiltelefonen. Das ist leider kein Bereich, in dem wir als Microsoft eine native Plattform haben. Als Gamingbereich, der von Konsole und PC kommt, haben wir kaum kreatives Talent, das Hit-Mobile-Titel gemacht hätte."

(via: Bloomberg)

Darum sei es bei den Überlegungen, Activision Blizzard King zu übernehmen, stets in erster Linie um die Mobile-Möglichkeiten gegangen. Das dürfte vor allem dem Mobile-Publisher King zu verdanken sein, der ordentlich gewinnbringende Hits wie Candy Crush veröffentlicht.

Aber laut Xbox-Chef Phil Spencer sei auch Blizzard mit Blick auf den PC sehr verlockend. Ihm zufolge sei das Interesse von Microsoft an ABK vor allem diesen beiden Punkten zu verdanken. Der Erfolg von Diablo Immortal dürfte das Unternehmen in dem Vorhaben noch bekräftigen.

Spielt ihr auch am PC und dem Smartphone, oder nur über Konsolen?

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