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Inhaltsverzeichnis

Mr. Ninja im Test - Ein Button ... ein Sprung ... und tausend Tode

Ah, schon wieder so ein Casual-Spiel. Irgendwas mit Aliens, ziemlich Orange, und noch dazu nur eine einzige Möglichkeit, direkt einzugreifen. Was zunächst wie ein ultrasimpler Titel aussah, entpuppte sich als Indie-Hit für Zwischendurch.

von Thomas Ruhk,
23.05.2011 12:00 Uhr

Als Videospieltester steht man hin und wieder vor einem Problem. Wie soll ein kurzweiliges und vergnügliches Programm besprochen werden, wenn es aber eigentlich nicht viel darüber zu sagen gibt?

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Mr. Ninja von Ponos Corp. ist ein solcher Fall. Der Titel ist ein reiner Reaktionstest und verlangt vom Spieler gutes Timing. Gepaart wird das Ganze mit der Jagd nach Höchstpunktzahlen und Online-Leaderboards. Auf den ersten Blick entspricht Mr. Ninja den Kriterien für ein Casual-Spiel: simple Steuerung, einfache Handlung, schneller Ablauf, günstiger Preis. Wenn der Spieler aber nach vier Stunden immer noch Runde um Runde versucht, seine Punkte zu verbessern, haben die Entwickler alles richtig gemacht.

Auf Mr. Ninjas Kopf befindet sich eine kleine Zielhilfe.Auf Mr. Ninjas Kopf befindet sich eine kleine Zielhilfe.

Mr. Ninja ist ein kleiner Pixelkrieger mit zu groß geratenem Kopf. Er befindet sich auf einem Feldzug gegen eine Rasse von Aliens, die entfernt an Zecken oder Spinnen erinnern. Das scheint auch der einzige Grund zu sein, gegen die Viecher vorzugehen, denn die Aliens hängen bewegungslos im Raum und machen keine Anstalten, in irgendeiner Form gefährlich zu sein. Der Ninja steht auf runden Scheiben unterschiedlicher Größe und muss mittels eines Sprungs die nächste Scheibe erreichen. Auf seiner Flugbahn zerstört er eigenständig die Aliens, vorausgesetzt, er kreuzt ihren Standort. Die Scheiben befinden sich in Rotation – entweder mit oder gegen den Uhrzeigersinn. Neben ihrem Größenunterschied variiert auch die Drehgeschwindigkeit. Das erschwert es dem Spieler, den richtigen Moment für den Sprung abzupassen.

Die große Scheibe rotiert wahnsinnig schnell.Die große Scheibe rotiert wahnsinnig schnell.

Dieser Sprung ist die einzige Möglichkeit, Kontrolle über die Geschehnisse auszuüben. Sonst hat der Spieler nichts zu tun. Ein simpler Tipp auf das Display lässt Mr. Ninja springen. Der Knilch hopst dabei in einem leicht kurvigen Bogen auf die nächste Scheibe - die Schwerkraft zieht ihn stets nach unten. Verpasst er eine Scheibe, ist das Spiel sofort vorbei. Die Entwickler von Ponos geben dem Spieler aber noch einen Rettungsanker auf den Weg: Mr. Ninja ist in der Lage, noch im Flug einen zweiten Sprung durchzuführen, der ihn oftmals gerade noch auf das nächste Rund trägt.

Die Optik ist auf dem iPad etwas grober.Die Optik ist auf dem iPad etwas grober.

Drei Spielmodi stehen zur Wahl. Im Normalmodus springt Mr. Ninja ohne Zeitdruck von Scheibe zu Scheibe. Jedes erwischte Alien erhöht die Punktzahl und gleichzeitig auch den Ketten-Zähler. Werden alle Ungetüme erwischt, steigt die Kombo-Anzeige rasant an und demzufolge auch der Score. Verpasst man eines der Aliens, ist die Kette unterbrochen. Die ergatterten Punkte fangen dann wieder auf einem kleinen Niveau an. Im Ketten-Modus, der unter Zeitdruck gespielt wird, geht es neben den Punkten um die längste Kombo. Der letzte Modus schaltet sich erst nach dem Erreichen vorgegebener Ziele in Modus 1 und 2 frei. Er wird treffend "Impossible" genannt, denn der Schwierigkeitsgrad ist hier sehr hoch angesetzt worden: riesige Scheiben rotieren ungemein schnell, die Punkte steigen nur langsam an, man springt von großen Scheiben auf winzig kleine usw. Jeder der drei Spielmodi hat eine eigene Rangliste über GameCenter. Auswendig lernen kann man das Spiel aber nicht - die Architektur der Runden wird immer neu erstellt.

Wir verpassen die Aliens - die Kette ist unterbrochen.Wir verpassen die Aliens - die Kette ist unterbrochen.

Technisch bietet Mr. Ninja orange-schwarze Pixeloptik und drei treibende Beats. Die Spielgeräusche beschränken sich auf Schlitzgeräusche des Katanas und Hurra-Rufe bei gelungenen Kombos. Es gibt leider noch keine Anpassung an das iPad. Die iPhone-Fassung wird einfach nur vergrößert, was in diesem Fall für ziemlich viele Treppchen in der Grafik sorgt. Spielerisch unterscheiden sich die beiden Versionen überhaupt nicht.

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