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Netflix - Höhere Preise in den USA, Preisexperimente in Deutschland

Der Streaming-Dienst Netflix wird in den USA die Preise für ein Abo um bis zu 18 Prozent erhöhen und experimentiert auch in Deutschland mit höheren Preisen.

von Georg Wieselsberger,
16.01.2019 09:55 Uhr

Netflix testet in Deutschland bereits höhere Preise. Netflix testet in Deutschland bereits höhere Preise.

Wie das Wall Street Journal berichtet, wird Netflix in den USA die Preise für alle Abos anheben und im Maximalfall um 18 Prozent teurer. Das Basis-Abo, das nur Streams in SD auf einem Gerät erlaubt, soll künftig 8 statt 9 US-Dollar kosten. Das ist eine Erhöhung von 13 Prozent.

Die meisten Kunden verwenden jedoch das Standard-Abo mit HD-Auflösung und maximal zwei Geräten, welches von 11 auf 13 US-Dollar angehoben und damit um 18 Prozent verteuert wird. Das Premium-Abo für 4K-Streams auf bis zu vier Geräten wird um zwei US-Dollar teurer und kostet dann 16 US-Dollar. Das entspricht einem Anstieg von 14 Prozent. Neukunden in den USA müssen die neuen Preise ab sofort zahlen, bestehende Kunden werden erst im Laufe der nächsten Monate mehr bezahlen müssen.

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Schleichende Preiserhöhung in Deutschland

In Deutschland kosten die entsprechenden Netflix-Abos aktuell 8, 11 und 14 Euro. Doch auch hierzulande experimentiert Netflix in manchen Regionen schon mit anderen Preisen. Dort erhalten Neukunden unterschiedliche Preise angezeigt. Ein Basis-Abo kann dann 8, 9 oder 10 Euro kosten, während das Standard-Abo für 11, 12, 13 oder 14 Euro angeboten wird. Das Premium-Abo kann zwischen 14 und 18 Euro kosten. Anscheinend testet Netflix auf diese Weise die Akzeptanz höherer Preise durch Neukunden.

Laut Winfuture können Neukunden in den Testregionen aber durch einen einfachen Trick sicherstellen, den aktuell günstigsten Preis zu erhalten. Es reicht aus, die Anmeldeseite von Netflix im Inkognito-Modus des Browsers aufzurufen, zu schließen und wieder aufzurufen, bis das niedrigste Angebot zu sehen ist. Im Gegensatz zu einem Anschluss über ein VPN oder andere Tricks, mit denen deutlich günstigere Abos im Ausland abgeschlossen werden, dürften hier auch keine Probleme entstehen.


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