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Seite 2: Nine Parchments im Test - Halbgare Koop-Gaudi

Rollenspiel light

In Nine Parchments eignet ihr euch im Laufe des Abenteuers nicht nur neue Zauber an. Ihr investiert auch Lernpunkte innerhalb des Charaktersystems. Damit erhöht ihr etwa den Schaden der Zauber oder das Maximum an Trefferpunkten. Zudem schaltet ihr, teilweise auch im Rahmen optionaler Challenges, neue Ausrüstungsteile wie Hüte und Zauberstäbe frei.

Auch die gewähren gewisse Boni wie erhöhte Schutz- oder Schadenswerte. Da Nine Parchments im späteren Verlauf der rund achtstündigen Kampagne selbst auf der normalen Schwierigkeitsstufe recht knifflig wird, solltet ihr diese Mittel auch nutzen. Es bleibt aber letztlich bei einem eher oberflächlichen Rollenspielsystem.

Die Zauber sind größtenteils elementgebunden. In diesem Fall lassen wir einen Eisbrocken auf die Gegner stürzen, der großen Flächenschaden anrichtet. Die Zauber sind größtenteils elementgebunden. In diesem Fall lassen wir einen Eisbrocken auf die Gegner stürzen, der großen Flächenschaden anrichtet.

Aufgrund des festen und begrenzten Angebots an Items kommt auch keine Sammelwut auf. Eher gering fällt auch die Motivation aus, die anderen sieben Spielfiguren oder deren jeweils vier alternativen Varianten freizuschalten. Denn wenngleich die anders aussehen und über unterschiedliche Startzauber verfügen, lohnt sich ein erneuter Spieldurchgang nur begrenzt.

Spieldurchgang ist indes ein gutes Stichwort: Charakterfortschritt und Items werden in Nine Parchments global gespeichert, ihr dürft aber aktuell nur einen aktiven Spielstand haben. Wollt ihr mit Freunden oder Fremden mal eben ein Ründchen ballern, verliert ihr den Fortschritt in der Solokampagne. Frozenbyte will das aber per Patch noch ändern.

Dramatisch ist der Verlust des Spielstands nach dem ersten Durchgang aber auch nicht. Die Kampagne läuft nämlich immer identisch ab - wobei man die beinahe nicht existente Handlung sogar als Vorteil betrachten darf. Nur, wer das Spiel auf einem höheren Schwierigkeitsgrad bewältigen möchte, hat auch auf längere Sicht was vom Spiel.

In Nine Parchments könnt ihr mit bis zu drei Mitspielern kooperativ spielen. Das bringt viele taktische Vorteile, vor allem bei Kombos. In Nine Parchments könnt ihr mit bis zu drei Mitspielern kooperativ spielen. Das bringt viele taktische Vorteile, vor allem bei Kombos.

Prachtvolle Landschaften

Auch wenn in Nine Parchments in spielerischer Hinsicht nicht alles optimal ist und die kreative Eigenständigkeit fehlt, gibt es bei der technischen Umsetzung wenig zu meckern. Den Glanzpunkt bilden jedoch gar nicht so sehr die vielen schönen Effekte beim Zaubern, sondern die grafische Gestaltung der Levels - etwas anderes wäre nach der Trine-Reihe von Frozenbyte auch eine Überraschung gewesen.

In Nine Parchments durchqueren wir jedenfalls traumhaft schöne Fluss- und Seenlandschaften, alte Zauberakademien oder finstere Dungeons. Alle Umgebungen würden sich mit ihren farbenfrohen Details auch bestens als Postkartenmotiv machen.

Die Grafik ist allgemein detailliert und einfach nur schön anzuschauen. Besonders gelungen sind die Zaubereffekte wie hier nach einem Treffer mit einem großen Feuerball. Die Grafik ist allgemein detailliert und einfach nur schön anzuschauen. Besonders gelungen sind die Zaubereffekte wie hier nach einem Treffer mit einem großen Feuerball.

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