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Seite 2: Ninja Blade im Test - Review für Xbox 360

Ninja-Klingen

In jeder Mission begegnet ihr mehreren Bossmonstern, denen ihr zuerst mit Schwert und Ninjamagie den Scheitel richtet, um sie anschließend in einer Quicktime-Sequenz gen Hölle zu schicken. Die Schwachstellen der dicken Gegner erkennt ihr am besten mit Kens Ninjasicht: Auf Tastendruck färbt sich der Bildschirm rot und ihr erkennt verwundbare Stellen der Endgegner oder seht Hinweise auf interaktive Stellen, die ihr zum Beispiel per Ninja-Wandsprint überwinden könnt. Im Verlauf des Spiels erhaltet ihr mehrere unterschiedliche Klingen, die ihr per Steuerkreuz auswählt und jeweils gezielt gegen gepanzerte Gegner oder fliegendes Ungeziefer einsetzt. Einige der Schwerter haben auch Spezialfunktionen, mit denen ihr zum Beispiel durch rissige Wände brecht oder per Drahtseil über Abgründe schwingt. Die Stellen, an denen ihr diese Funktionen einsetzen müsst, sind allerdings sehr offensichtlich.

Wie es sich für ein Ninja-Spiel gehört, dürft ihr beim Klingen-Gefuchtel wirksame Kombos und Special-Moves einsetzen. Neue Attacken erlangt ihr, indem ihr eure Schwerter ähnlich wie in Sonys God of War auflevelt. Dazu braucht ihr Blutenergie, die ihr in Form roter Orbs von besiegten Gegnern erhaltet. Mit jedem neuen Level, den eure Klingen erreichen, füllt sich automatisch die Liste eurer Kampfbewegungen ein Stück weiter. Zumindest auf dem normalen Schwierigkeitsgrad reichen zwar die rudimentären Grundbewegungen, aber wer auf »Schwer« etwas erreichen will, sollte sich unbedingt etwas mit dem Kombosystem auseinandersetzen -- zumal ihr innerhalb der langen Missionen nicht speichern dürft. Schaltet ihr die Konsole aus, ohne das Ende eines Levels erreicht zu haben, müsst ihr beim nächsten Anlauf wieder von vorne beginnen.

Ninja im Clownskostüm

Neben den roten Orbs stoßt ihr auch auf gelbe Kugeln, die euch verbrauchte Lebensenergie zurückgeben. Die gelben Orbs bekommt ihr einerseits im Kampf von erledigten Monstern, andererseits sind sie aber auch in Kisten und Fässern versteckt, die in den Levels herumstehen. In solchen zerstörbaren Objekten findet ihr auch Boni wie neue Kostüme (unser Favorit: die Clownverkleidung) oder Lebensleistenerweiterungen. Zur Auflockerung schickt euch das Spiel neben Quicktime-Events und Schwert-Geschnetzel auch durch Rail-Shooter-Sequenzen: Ihr nehmt hinter einem schweren MG Platz und pustet alles weg, was sich eurem Helikopter oder Panzer in den Weg stellt. Auf den Weg, den euer Fahrzeug einschlägt, dürft ihr jedoch keinen Einfluss nehmen.

Technisch ist Ninja Blade ein zweischneidiges Schwert: Zwar sieht das Spiel dank gelungenem Einsatz von Unschärfefiltern und anderen Optik-Spielereien zunächst beeindruckend aus, doch wer genauer hinsieht, erkennt detailarme Texturen, Ruckeln und heftige Zeilenverschiebungen. Zudem tragen die grauen Kulissen zusammen mit gräulichen Monstern zwar zur nötigen Endzeitstimmung bei, ein wenig bunter hätte das Spiel aber ruhig sein dürfen.

Die deutsche Version

Die deutsche Version von Ninja Blade ist ungeschnitten. Eine deutsche Synchronisation hat sich Microsoft gespart: Zu den englischen und japanischen Dialogen lest ihr lustlos übersetzte Untertitel.

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