Nintendo Switch 2 OLED-Display: Das macht das nächste Modell besser

Mit einem OLED-Screen würde es einige Vorteile für Käufer*innen geben.

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Ein farbenfroher OLED-Bildschirm liefert intensive Farben und noch viel mehr. Ein farbenfroher OLED-Bildschirm liefert intensive Farben und noch viel mehr.

Das Switch 2-Lineup soll laut Insider-Infos schon Ende 2027 um ein OLED-Modell erweitert werden. Samsung soll mit Nachdruck einen entsprechenden Bildschirm bei Nintendo gepusht haben, wie die News-Agentur Bloomberg berichtet.

Aber was würde solch ein Bildschirm bringen? Gegenüber LCD hat OLED grundsätzlich folgende Vorteile:

  • um Längen höherer Kontrast
  • perfektes Schwarz
  • kräftigere Farben
  • so gut wie kein Motion Blur

Das liegt vor allem an den selbstleuchtenden Pixeln bei einem OLED-Panel. Jeder Bildpunkt kann einzeln in seiner Farbe verändert werden und seine Helligkeit bestimmen. Bei LCD geht das nicht, da eine Hintergrundbeleuchtung stets alle Pixel erhellt. Selbst wenn sie eigentlich pechschwarz sein sollen, scheint immer ein bisschen Licht durch.

Aufgrund der Vorzüge von OLED würde dann auch das HDR-Erlebnis deutlich profitieren, das brilliert nämlich bei hohen Kontrasten und einer präzisen Helligkeitssteuerung. LCDs sind dahingehend stark limitiert, mit zunehmender Helligkeit tritt immer mehr Licht durch die oberste Schicht und überstrahlt dunkle Szenen unschön.

Zudem würde die Unschärfe bei Kameradrehungen, unter der die Switch 2 im Handheldmodus leidet, völlig verschwinden:

Video starten 0:15 Auch Mario Kart World zieht sichtbare Schlieren auf dem Switch 2-Display

Allerdings hat OLED gegenüber LCD auch einen Nachteil: Die Schaltungen für OLED-Screens sind ein gutes Stück komplizierter als bei einem LCD, weshalb sie mehr Energie bei gleicher Helligkeit verbrauchen. Zudem ist es schwerer, Technologien wie VRR zu implementieren.

Nintendo könnte daher auch auf VRR verzichten, um den Preis niedrig zu halten, wir gehen aber nicht davon aus, da es ein Kernfeature des Handhelds ist. Darüber hinaus könnte der etwas höhere Energieverbrauch dafür sprechen, dass zuerst noch eine energieeffizientere Revision der Switch 2 abgewartet wird.

Bei der Auflösung dürfte es bei Full HD bleiben: Entwickler*innen optimieren ihre Switch 2-Spiele derzeit für 1080p im Handheld-Modus, weshalb sich auch ein OLED-Modell daran halten müsste. Eine höhere Auflösung würde zusätzlich auch noch eine höhere Hardware-Leistung voraussetzen und das würde aus Kostensicht wenig Sinn ergeben.

Aber wie ist es bei der Bilddiagonalen? Nintendo hat beim Upgrade von der ersten Switch hin zum OLED-Modell das Display von 6,2 Zoll auf 7 Zoll vergrößert. Die Switch 2 ist mit ihrem 7,9 Zoll großen LCD-Screen zwar schon ganz schön groß, hat aber auch noch ein bisschen Spielraum, da LCD-Panels für einen relativ dicken, schwarzen Rahmen (Bezel genannt) sorgen.

Mit einem OLED-Bildschirm könnte der Bezel ein gutes Stück schmaler ausfallen, das neuere Modell würde also mehr Bildfläche bieten, während die Switch 2 ihre Maße grundsätzlich beibehält.

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