Grundsätzlich dürfte Nintendo bei einem weiteren Switch 2-Modell nicht von der eigentlichen Hardware abweichen, schließlich sollen alle Handheld-Konsolen dieselbe Performance und Akkulaufzeit erreichen. Zudem dürfte Nintendo in Anbetracht der aktuellen Speicherkriese nicht die Größe des internen Speichers wie bei der Switch 1 OLED erweitern.
Daher ist mit denselben Specs wie bei der aktuellen Switch 2 zu rechnen:
System on a Chip (SoC)
- Architektur: Nvidia Tegra Orin
- Kennung: T239
GPU
- Architektur: Nvidia Ampere
- Rechenkerne: 1536
- Takt: 561 MHz (Handheld) / 1.007 MHz (TV)
- Rohleistung: 1,72 TFLOPS (Handheld) / 3,07 TFLOPS (TV)
- Ray-Tracing-Kerne: 12
CPU
- Architektur: ARM Cortex-A78C
- Kerne: 8
- Takt: 1.101 MHz (Handheld) / 998 MHz (TV)
RAM
- Typ: LPDDR5X
- Kapazität: 12 Gigabyte
- Takt: 2133 MHz (Handheld) / 3200 MHz (TV)
KI
- Technik: Nvidia Deep Learning Super Sampling (DLSS)
- Tensor-Kerne: 48
Speicher
- Kapazität: 256 Gigabyte (232 GB davon nutzbar)
- Typ: UFS 3.1
- Bandbreite (Read): 1.800 Megabyte pro Sekunde (typisch)
Weitere Einzelheiten könnt ihr zudem unserem Switch 2-Special und auch unserem 6-Monats-Fazit entnehmen, dort haben wir wirklich jedes Hardware-Detail unter die Lupe genommen.
Mit zwei Anpassungen rechnen wir aber dennoch bei einem OLED-Modell abseits des Displays:
- Kleinere Chip-Größen: Der Prozessor der Switch 2 wird bei Samsung in einem Mix-Verfahren aus 8 und 10 Nanometer-Strukturen. In zwei Jahren könnte dann beispielsweise auf 6 oder gar 4 Nanometer umgestellt werden und durch die kleineren Fertigungsstrukturen würde dann auch die Energieaufnahme sinken.
- Mehr Akkukapazität: Sinkt der Energieverbrauch, kann auch die Kühlung etwas verkleinert werden. Ein OLED-Bildschirm hat zudem einen geringeren Platzbedarf als ein LCD-Screen, weshalb ein größerer Akku verbaut werden könnte. Bei der OLED-Switch 1 hat Nintendo jedoch darauf verzichtet.
Mit einem neuartigen Silizium-Luft-Akku rechnen wir jedenfalls noch nicht. Der könnte zwar mehr Energie aufnehmen, dehnt sich je nach Ladestand aber auch stärker aus und hat eine kürzere Lebensdauer. Zudem könnte der Preis dann wieder etwas zu hoch ausfallen.
Eine Akkudetail ist aber bereits in Stein gemeißelt: Aufgrund neuer EU-Richtlinien muss Nintendo ab Februar 2027 zwangsweise einen leicht austauschbaren Akku verbauen. Die Switch 2 erhält diesen noch bis Ende 2026, das OLED-Modell würde daran dann logischerweise anknüpfen.
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