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Seite 2: Noch einmal mit Gefühl - Fortsetzungen, die wir 2017 endlich haben wollen

Das überfällige Wiedersehen: Mordors Schatten 2

Die Geschichte rund um den Waldläufer Talion vermissen Fans sicherlich nicht wegen der recht leeren, unspektakulären Spielwelt, in der uns Warner Bros. einen Spannungsbogen serviert, der selbst den guten Tolkien zum Gähnen gebracht hätte. Nein, die große Stärke von Mittelerde: Mordors Schatten war das vielbesprochene Nemesis-System: Aussehen und Charaktereigenschaften der Ork-Anführer, denen wir uns entgegenstellen mussten, wird aus einem Pool aus Einzelteilen zufällig generiert und sorgte damit für eine in dieser Hinsicht enorm abwechslungsreiche Kampagne. Doch damit noch nicht genug.

Mittelerde: Mordors Schatten - Launch-Trailer zur GOTY-Version 1:26 Mittelerde: Mordors Schatten - Launch-Trailer zur GOTY-Version

All unsere Widersacher werden den Moment nicht mehr vergessen, in dem wir ihnen in erstmals gegenübergetreten sind und zum Kampf herausgefordert haben. Überlebt ein Ork ein Duell mit uns, so wird er sich beim nächsten Wiedersehen an Talion erinnern und angsterfüllt oder vor Wut rasend reagieren.

Andere Anführer, die wir eigentlich getötet haben, können aber auch mit schweren Verletzungen auf das Schlachtfeld zurückkehren und uns so überraschend zu einem späteren Zeitpunkt im Spiel wieder begegnen - dieses Mal allerdings mit Immunitäten gegen das Tötungswerkzeug, mit dem wir bei unserem ersten Duell erfolgreich waren.

Das Nemesis-System von Mordors Schatten wurde sowohl von Presse wie auch der großen Community ausschweifend gelobt. Umso verwunderlicher ist es, dass seitdem kein vergleichbares Spiel diese Idee aufgegriffen hat. Vielleicht muss also Mordor selbst erneut seinen Schatten werfen und der Spielewelt in einem zweiten Teil erneut beweisen, wie unterhaltsam das Nemesis-System wirklich war.

Dieses Mal allerdings würde ich mir dazu noch eine etwas spannendere Geschichte wünschen, die sich nicht nur auf so klassische Motive wie Rache oder "Ich gut, du böse!"-Charakterisierungen verlässt.

Rückkehr einer faszinierenden Spielwelt: The Order 2

"Unser Spiel ist kein Steampunk, wir zeichnen kein unrealistisches, überzeichnetes Fantasy-Bild von unserer Welt, nein. The Order will die Konstanten unserer eigenen Menschheitsgeschichte herausfordern und die Frage 'Was wäre wenn?' auf eine ganz bestimmte Art und Weise durchspielen. "

Diese Aussage des Entwicklerteams Ready at Dawn rahmte den Release von The Order im Frühjahr 2015, das in einem Alternativ-Universum die Mythen von König Artur und den Tafelrittern mit einem Haufen Werwölfen, Vampiren und britischer Kolonialgeschichte durchmischte.

The Order 1886 - Stimmungs-Trailer »Sail the Skies« 0:51 The Order 1886 - Stimmungs-Trailer »Sail the Skies«

Das Ergebnis dieser abenteuerlichen Mixtur kann sich durchaus sehen lassen: The Order erzählt eine spannende Geschichte in der Gußform eines linearen Deckungsshooters, der von einem angenehm vielfältigen Ensemble getragen wird. Und während der Titel auch grafisch noch nach über einem Jahr beeindruckt, fällt doch die ein oder andere Schwäche von The Order unangenehm auf: Die dramaturgisch so wichtigen Bosskämpfe ähneln sich untereinander viel zu sehr, während in den übrigen Spielabschnitten enorm oft Zwischensequenzen die Kontrolle über das Geschehen übernehmen. In Kombination mit der recht kurzen Spiellänge von etwa sechs Stunden und dem geringen Wiederspielwert zogen viele Fans einen eher enttäuschten Schlussstrich unter das Abenteuer von Galahad & Co.

Doch es gibt viele gute Gründe, warum The Order für eine zweite Runde zurückkehren sollte. Zum einen gelang es Ready at Dawn, eine glaubwürdige und frisch wirkende Spielwelt aufzubauen, in der Maschinengewehre des Ersten Weltkrieges auf mittelalterliche Dolche treffen und gotische Sakralarchitektur um frühindustriellen Gebäudeformen erweitert wird. Zum anderen bietet das Ende des Spiels einen idealen Wiedereinstiegspunkt für den zweiten Teil, ohne die Möglichkeiten dieser Fortsetzung zu vorhersehbar zu machen.

The Order: 1886 - Artworks & Konzeptzeichnungen ansehen

Die Bühne für das eigentliche Abenteuer bereitet - und ich kann nur hoffen, dass sich Ready at Dawn nach ihren aktuellen Projekten (Deformers und Lone Echo, die beide 2017 erscheinen sollen) sich wieder auf den Rückweg nach London machen werden.

Mehr: Entwickler von The Order: 1886 deuten Fortsetzung der Marke an

Damit habe ich mein Herz erfolgreich über die Titel ausgeschüttet, zu denen ich mir 2017 endlich eine Fortsetzung wünsche. Nun seid ihr an der Reihe: Welche Spiele fallen euch sofort ein, die einen zweiten, dritten oder vierten Teil mehr als verdient hätten?

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