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GameStars 2019

Seite 2: Okami

Im Auftrag der Götter

Um die einzelnen Landstriche wieder mit Leben zu erfüllen, müsst ihr die göttlichen Bäume des jeweilige Gebiets finden. Diese sind meistens am Ende eines Dungeons versteckt und warten nur darauf, von eurem Pinsel verschönert zu werden. Bis ihr allerdings ans Ziel kommt, stehen euch jede Menge Rätsel, Geschicklichkeitseinlagen und vor allem Gegner im Weg. Die Kämpfe finden in Echtzeit statt, allerdings wird bei Feindkontakt in einen separaten Bildschirm übergeblendet, der euren Aktionsbereich darstellt. Hier greift ihr die skurrilen Fabelwesen mit Bissattacken an und verpasst ihnen mit dem Pinsel den Gnadenstoß. Ob überdimensionale Vögel, wütende Trommler oder Krieger – nach ein paar Angriffen bleiben die Feinde kurzzeitig auf dem Boden liegen. Dann müsst ihr schnell einen möglichst geraden Strich durch die Figur zeichnen, um den Biestern den Garaus zu machen.

Die Rätsel in den Wald-, Wasser- und Eistempeln bauen ebenfalls auf den Pinsel. Mal müsst ihr auf bestimmte Art ein hohes Plateau erreichen, einen riesigen Topf anheben oder Durchgänge freischaufeln. Wie bei Zelda sind die Levels logisch, fair und motivierend aufgebaut: Ihr gelangt nie in Sackgassen; es liegt immer an euch, wie ihr euch aus den einzelnen Situationen heraus laviert. Genretypisch warten am Ende eines Dungeons große Endbosse auf euch, die ebenfalls nur dann die Segel streichen, wenn ihr Geschicklichkeit, Hirn und Pinsel kombiniert. Um zum Beispiel eine Monsterspinne zu besiegen, müsst ihr den Hintern des Krabblers irgendwie fixieren. Habt ihr das geschafft, könnt ihr euch auf die Schwachstelle am Bauch konzentrieren.

Von Spatzen und Menschen

Das Leben in der Welt von Okami ist (vom Obermotz abgesehen) zwar ganz friedlich, irgendwie hat aber jeder Einwohner was auf dem Herzen: Einem Jungen ist der Hund entlaufen, ein ganzes Dorf steht unter bösem Einfluss, ein heiliger Schrein ist verschwunden. Natürlich liegt es wieder mal an euch, für ruhige Nächte zu sorgen. Auch hier gilt: der Pinsel macht’s! Ihr müsst nur den richtigen Fleck suchen, um ihn einzusetzen und dann den passenden Zauberspruch parat haben. Die Besonderheit von Okami stellen dabei die mystischem und schrulligen Orte samt ihrer Bewohner dar, die ihr besucht. Da gibt es zum Beispiel ein Hotel, das komplett von Spatzen geleitet wird. Ihr Problem: Das beworbene Quellenbad an der Hinterseite liegt seit einiger Zeit trocken. Oder da ist die Aufseherin eines Schreines, die erst ihrer Aufgabe nachgehen kann, wenn sie ihre fünf Hundekrieger wieder beisammen hat. Nach und nach macht ihr die Vierbeiner ausfindig, um herauszufinden, dass sie eigentlich nur auf der Suche nach etwas Essbarem waren.

Die Präsentation gibt sich dabei nur eine Blöße: Auf Sprachausgabe wurde verzichtet. Um so schlimmer, da das Spiel sehr dialoglastig ist. Stattdessen hört ihr unverständliches Gebrabbel, das nach kurzer Zeit etwas nerven kann. Davon abgesehen erfreut ihr euch an hervorragend gezeichneten Arealen, die alle im Scherenschnitt-Stil gehalten wurden und einzigartigen Charakteren. Auch die Musikstücke können sich hören lassen – die tollen Kompositionen vermitteln stimmiges Flair und tragen angenehm zur dichten Atmosphäre des Spiels bei.

Okami sollte man als PS2-Besitzer auf jeden Fall zumindest angezockt haben: Denn obwohl viele Elemente bereits in anderen Spielen erfolgreich angewandt wurden, schafft es dieses Abenteuer, ein ganz einzigartiges Bild zu zeichnen.

2 von 3

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