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Inhaltsverzeichnis

Phoenix HD - Test iPad und iPhone im Test - Die Zukunft des Videospiels?

Noch während wir neue Vertriebssysteme diskutieren, schleicht sich bereits unaufhaltsam die Zukunft in unser Hobby hinein. Phoenix HD, ein 2D-Shooter aus dem Hause Firi Games, ist ein Fingerzeig auf das Videospiel von morgen. Ob uns die Zukunft gefällt oder nicht, sagt euch der Test.

von Thomas Ruhk,
28.08.2011 18:50 Uhr

Phoenix HD ist ein Ballertitel, der den Spieler mit einer Vielzahl gegnerischer Geschosse konfrontiert – ein klassischer "Bullet-Hell-Shooter". Das Besondere an diesem Spiel ist die Art und Weise des Verkaufs: Phoenix HD ist in der Basisversion als kostenloser Download im AppStore verfügbar. Wer das Programm voll nutzen will, kann sich gegen Entgelt weitere Inhalte zukaufen.

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Eine noch relativ harmlose Anzahl Geschosse nähert sich. Eine noch relativ harmlose Anzahl Geschosse nähert sich.

Doch zunächst zur Basisfassung. Der Spieler erhält einen von maximal drei verfügbaren Schiffstypen, den Phoenix, einen Allround-Jäger ohne besondere taktische Vorgehensweise. Das Programm beginnt ohne Story-Ballast direkt mit der Schlacht: Der Spieler steuert den Phoenix mit Fingerstrichen durch den vertikal scrollenden Sichtbereich. Von oben attackieren riesige Raumschiffe den Jäger mit hunderten Geschossen. Obwohl der Phoenix recht groß dargestellt wird, ist nur eine kleine, kreisrunde Fläche am Cockpit verletzlich. Durch die Flügel oder den Hauptkörper fliegen die Feindprojektile einfach hindurch. Das gilt auch für die beiden anderen Jäger.

Oben links ist die Zielerfassung des Raketenkreuzers zu sehen. Oben links ist die Zielerfassung des Raketenkreuzers zu sehen.

Zu Beginn jeden Durchgangs ist das Schiff noch recht schwach bewaffnet. Das ändert sich sehr schnell, denn mit jedem aufgesammelten Upgrade steigert sich die Feuerkraft. Da das Spiel automatisch schießt, kann man sich völlig auf die Steuerung konzentrieren. Einige der Upgrades müssen manuell ausgelöst werden. Sammelt man ein solches Extra ein, schwebt es stets ein kurzes Stück vor dem Raumschiff. Mit einem einfachen Fingertipp wird es gezündet. Im Regelfall handelt es sich bei den Extras um massive Angriffe, manchmal erhält man aber auch mal einen kurzzeitigen Schutzschild oder regeneriert die Schiffsenergie. Hin und wieder kommt es vor, dass die Extras nicht recht reagieren wollen. Man muss in der Nähe des Raumers auf das Display tippen, was in manch hektischen Szenen nicht immer gelingt.

Phoenix HD kennt keine Levels oder einen Spielfortschritt. Es geht einzig um allein um den Highscore. Hier setzt jetzt der Kostenfaktor ein: wer die beiden anderen Schiffstypen oder die Online-Rangliste freischalten möchte, muss jeweils 0,79€ bezahlen. Für alle Zusätze zusammen macht das also 2,37€.

Die Rangliste ist der Motor für die Spielermotivation. Die Rangliste ist der Motor für die Spielermotivation.

Die Rangliste ist nicht nur eine simple Aufreihung der Top-Scorer, sondern kommt mit einer wirklich coolen Aufteilung daher. Für die Eintragung in die Liste ist es notwendig, dem iPhone oder iPad zu erlauben, den Gerätestandort an den Server weiterzugeben. Sitzt der Spieler beispielsweise in einer Stadt wie München, misst er sich mit aktuell 76 weiteren Kriegern um den Titel des Stadtkönigs. Wer auf dem Lande wohnt, nimmt dagegen gleich am Bundesland-Kampf teil. Man steht aber zeitgleich auch in der Länderliste, folgend der Kontinentalrangliste und abschließend der Wertung für den gesamten Globus. Fast zweihunderttausend Spieler sind derzeit eingetragen. Wer es schafft, einen ersten Platz in einer Kategorie zu erringen, erhält Erfolgspunkte im Gamecenter.

Mirage räumt mit dem Beam mächtig auf. Mirage räumt mit dem Beam mächtig auf.

Die beiden anderen verfügbaren Schiffsvarianten verändern den Spielablauf erheblich. Der Mirage-Raumer wird als Laserfregatte bezeichnet und feuert einen extrem starken Beam ab. Das geschieht immer dann, wenn die Fregatte regungslos auf der Stelle verharrt. Also postiert man sich mit ihr ständig neu, um die feindlichen Kolosse an empfindlichen Stellen wie Geschütztürmen unter Beschuss zu nehmen. Corsair hingegen ist ein Raketenkreuzer, mit dem der Spieler die Schwachpunkte anvisieren kann und alle gleichzeitig mit Lenkraketen beharkt. Voraussetzung dafür ist, dass sich Corsair einen Moment unter dem Ziel befand und es anpeilen konnte.

Der Phoenix-Jäger wandelt sich nach und nach zur Vernichtungsmaschine. Der Phoenix-Jäger wandelt sich nach und nach zur Vernichtungsmaschine.

Das Basisspiel kommt als Dualversion für iPad und iPhone. Auf dem iPad wurde das Bildformat an den Seitenrändern etwas gestaucht, damit die Spieler nicht ein Mehr an Ausweichmöglichkeit im Vergleich mit den iPhone-Zockern haben. Die Highscore-Liste unterscheidet nicht zwischen iPad und iPhone. Wer beide Geräte besitzt (und auch auf beiden vollständig spielen will), muss leider zwei Mal die In-App-Käufe tätigen.
Technisch ist das Spiel ein Overkill greller Effekte und Partikelströme. Keinerlei Bildrateneinbrüche stören in dem Spektakel. Die Hintergrundgrafik hält sich vornehm mit großen, nicht ablenkenden Farbflächen zurück. Die Musik kommt mit einem erstaunlich ruhigen Tempo daher und nimmt etwas Hektik aus dem Spiel.

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