Vor 23 Jahren hat mich dieses eine Grafikdetail in Pokémon Rubin und Saphir komplett aus den Socken gehauen

Rubin, Saphir und Smaragd haben die Pokémon-Spiele auf dem GBA damals auf ein neues Level gehoben. An ein Detail erinnert sich Linda besonders gern zurück.

Die Spiegelungen im Wasser waren damals für Linda wirklich beeindruckend. (Screenshot aus Smaragd via https:www.reddit.comuser3ateeji). Die Spiegelungen im Wasser waren damals für Linda wirklich beeindruckend. (Screenshot aus Smaragd via https://www.reddit.com/user/3ateeji/).

Ich weiß noch ganz genau, wie ich im Juli 2003 Pokémon Rubin im Spielzeugladen meines Vertrauens kaufte, das Modul genüsslich in meinen GBA SP warf, das Spiel startete und nicht mehr aus dem Staunen herauskam. Diese Farben! Diese Details!

Optisch und technisch hatte GameFreak mit den Game Boy Advance-Editionen der dritten Pokémon-Generation im Vergleich zu Gen 1 und 2 noch einmal einen Riesensprung hingelegt. Insbesondere an einem Grafikdetail konnte ich mich damals nicht satt sehen.

Spieglein, Spieglein an der Wasseroberfläche

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Vielleicht ging es euch damals genauso wie mir: Als ich in Pokémon Rubin das erste Mal an einem See vorbeischlenderte, mich ans Ufer stellte und das Spiegelbild meines kleinen Trainerchens im Wasser entdeckte, verweilte ich dort sicher mehrere Minuten am Stück.

Und bei dem einen Mal blieb's nicht: Im Laufe meines Hoenn-Abenteuers erwischte ich mich mehrere Male dabei, wie ich an Wasserstellen stehenblieb und die Spiegelungen von NPCs oder meiner eigenen Spielfigur mit Staunen betrachtete.

Linda Sprenger
Linda Sprenger

Linda ist mit den Pokémon-Spielen aufgewachsen und direkt im Jahr 1999 auf dem Game Boy mit der Roten Edition eingestiegen. Die Nachfolger-Editionen Gold und Silber zockte sie im April 2001 ebenfalls direkt zum Release. Pokémon Rubin gehört bis heute zu Lindas Lieblingsablegern, nicht nur aufgrund der liebevollen GBA-Pixelgrafik, sondern auch wegen der coolen neuen Pokémon, allen voran Rayquaza und Groudon.

Wie cool ist es bitte, dass die Entwickler*innen an solche Kleinigkeiten gedacht haben? Und die Spiegelungen im Wasser sind nur ein Beispiel von vielen in Generation 3: Dank der Hardware-Power des GBA war es hier erstmals in der Seriengeschichte möglich, Fußstapfen und Fahrradspuren im Sand darzustellen.

Auch die Wettereffekte verdienen eine Erwähnung: So herrscht auf Route 119 rund um Baumhausen City Dauerregen samt Blitz und Donner. Auf Route 113 fällt hingegen dauerhaft Asche vom Himmel, da sich das Gebiet direkt um den Schlotberg, einen aktiven Vulkan, erstreckt. Und auf Route 111, einer staubtrockenen Wüstengegend, herrscht ein ständiger Standsturm, der die Sicht erschwert.

Die Wasserreflexionen, Fuß- und Reifenspuren und Wettereffekte machen die Hoenn-Region schließlich um einiges lebendiger und "realistischer" als die Game Boy (Color)-Versionen von Kanto und Johto. Ein Grafiksprung, der mich damals wirklich beeindruckt hat. Und für mich stehen insbesondere die Spiegelungen meines Charakters im Wasser sinnbildlich dafür.

Habt ihr den unverkennbaren GBA-Look von Rubin, Saphir und Smaragd ebenfalls so gut in Erinnerung wie ich und habt euch damals auch so sehr über den Grafiksprung gefreut?


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