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Project: Snowblind im Test

In der Zukunft zählt nicht nur ein schneller Ballerfinger, sondern die richtige On-Board-Elektronik.

von Henry Ernst,
05.04.2005 14:53 Uhr

Wer die übersichtlichen Levels aufmerksam durchsucht, findet viele Stellen, an denen man prima mit dem Scharfschützengewehr arbeiten kann. Screen: Playstation 2Wer die übersichtlichen Levels aufmerksam durchsucht, findet viele Stellen, an denen man prima mit dem Scharfschützengewehr arbeiten kann. Screen: Playstation 2

Im Jahre 2065 ist alles ein bisschen anders. Bestes Beispiel: Der Bösewicht aus Project: Snowblind. Anstatt die Welt standesgemäß mit einer Atombombe, Biowaffen oder anderen Todesapparaten zu bedrohen, bringt der Schurke die Zivilisation mit der simplen Buchstabenkombination EMP zum Erzittern. EMP steht für »Electromagnetic Pulse« und ist in der Lage, alle elektronischen Geräte dauerhaft außer Kraft zu setzen. Da dies in der technisierten Welt der Zukunft einem Weltuntergang gleichkäme, liegt es nun an Nathan Frost, dem fiesen General den Stecker rauszuziehen, bevor dieser der Welt den Stecker rauszieht.

Der Tod ist erst der Anfang

Auch für die Gegner in Snowblind gilt: Wer neben einem roten Fass Deckung sucht, ist selber schuld! Screen: Playstation 2Auch für die Gegner in Snowblind gilt: Wer neben einem roten Fass Deckung sucht, ist selber schuld! Screen: Playstation 2

Der Alltag im Stützpunkt ist von Routine geprägt. Hier ein paar Wachgänge, dort einige Kabbeleien mit den Kameraden, und am Ende des Tages ein schönes Feierabendbier in einer verrauchten Kneipe. Leider wird Nathans geordnete kleine Welt von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf gestellt. Feindliche Soldaten fallen wie ein Schwarm Heuschrecken über den Stützpunkt her. Die Luft ist erfüllt von Explosionen, hastig gebellten Befehlen und dem Stahlgewitter herumzischender Kugeln. Noch während er dabei zusehen muss, wie seine Kameraden im Kugelhagel niedergemetzelt werden, segnet auch er das Zeitliche, denn einem direkten Bombentreffer hat selbst der frostige Nathan nichts entgegenzusetzen. Natürlich bedeutet der Tod von Nathan nicht das Ende des Spiels, sondern bereitet die Bühne für einen Helden, gegen den der »Sechs Millionen Dollar Mann« aussieht wie eine antiquierte Aufziehpuppe. Anstatt den Reißverschluss des schwarzen Plastiksacks hochzuziehen, haben die Militärärzte alles, was die moderne Biotechnologie zu bieten hat, in Nathans Körper geschraubt.

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