PS5: PlayStation-CEO streitet ab, über noch teurere Spiele nachgedacht zu haben

Angeblich soll Sony über einen Preis von 80 US-Dollar für PS5-Spiele nachgedacht haben, aber der PlayStation-CEO Jim Ryan sagt, diese Berichte seien falsch.

von David Molke,
18.11.2020 13:37 Uhr

Der Preis ist heiß, vor allem im Hinblick auf Spiele, die über 70 US-Dollar und 79,99 Euro kosten. Der Preis ist heiß, vor allem im Hinblick auf Spiele, die über 70 US-Dollar und 79,99 Euro kosten.

PS5-Spiele könnten teurer werden und sind das zum Teil auch schon. Einige Titel kosten zum Beispiel 70 US-Dollar statt wie bisher 60 Dollar. Laut einem Bericht soll Sony auch mit dem Gedanken gespielt haben, darüber hinaus zu gehen und PS5-Spiele noch teurer zu machen. Aber in einem neuen Interview mit PlayStation-CEO Jim Ryan weist der diese Behauptung von sich und sagt, sie sei "kategorisch falsch".

PS5: Bericht über mehr als $70 teure Spiele stimme nicht, sagt PlayStation-CEO

Werden Spiele noch teurer? PlayStation 5-Spiele kosten zum Teil schon deutlich mehr als ihre PS4-Gegenstücke. Das hat zum Beispiel das prominente Beispiel NBA 2K21 gezeigt, was für große Aufregung gesorgt hat. Aber auch Titel wie Demon's Souls kosten mehr als vergleichbare PS4-Spiele.

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In den USA wurden allerdings noch keine PS5-Spiele zu einem Preis von über 70 US-Dollar angeboten. Das könnte sich aber ändern und in einem Bloomberg-Bericht zu dem Thema steht, dass Sony bereits darüber gesprochen habe, sogar mehr als 70 US-Dollar zu verlangen. Auf den gehen die entsprechenden Berichte wohl allesamt zurück.

Bericht soll nicht stimmen: Der PlayStation-CEO Jim Ryan erklärt nun in einem Telegraph-Interview aber, die Berichte über solche Diskussionen rund um höhere Preise für First Party-Spiele in diesem Release-Zeitraum seien kategorisch falsch. Demnach hat angeblich nie zur Debatte gestanden, mehr als 70 US-Dollar zu veranschlagen, was schwer vorstellbar scheint (via: GameSpot).

Gleichzeitig verteidigt Jim Ryan die teilweise 10 Dollar teureren Spiele der PS5 und erklärt auch darüber hinaus noch, er könne keine Vorhersagen für die Zukunft treffen. Das klingt also danach, als sei zumindest nicht völlig ausgeschlossen, dass die Preise irgendwann in der Zukunft noch steigen könnten.

"Ich mache keinerlei Vorhersagen über irgendetwas, das in der Zukunft passieren oder nicht passieren könnte. Ich sage, dass die Berichte über Diskussionen, dass wir über höhere Preise für First Party-Spiele in diesem Launch-Fenster nachgedacht hätten, kategorisch falsch sind."

Wie sieht's in Deutschland aus? Interessanterweise kosten einige Spiele in Deutschland bereits 79,99 Euro. Die kosten in den USA gleichzeitig nur 69 Dollar, was natürlich hinten und vorne nicht passt, weil das umgerechnet eigentlich sogar über 90 US-Dollar wären. Das wirkt etwas verwirrend, weil zum Beispiel beim Konsolenpreis in der Regel US-Dollar- und Europreise gleich hoch ausfallen.

Viele Spiele-Entwickler*innen und Publisher betonen seit geraumer Zeit, dass Spiele teurer werden müssten, wie zum Beispiel der God of War-Director. Vor allem Singleplayer-Spiele seien in der Produktion immer kostspieliger geworden, aber die Preise würden das nicht widerspiegeln. In dieser Rechnung fehlt oft allerdings, dass mittlerweile viel Geld über in Game-Shops, Mikrotransaktionen und dergleichen gemacht wird. Das könnte durch höhere Preise aber natürlich hinfällig werden.

Wieviel Geld würdet ihr höchstens für ein PS5-Spiel ausgeben? Was glaubt ihr, ist ein Next Gen-Spiel tatsächlich wert?

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