PS5 & Xbox Series X: GameStop macht noch weniger Umsatz als gedacht

GameStop kämpft mit schlechten Zahlen: Weil viele PlayStation- und Xbox-Fans auf PS5 und Xbox Series X warten, verkaufen sich die aktuellen Konsolen (mit Ausnahme der Switch) wie erwartet nicht mehr so gut.

von David Molke,
14.01.2020 14:47 Uhr

PS4 Pro & Xbox One X haben wohl mehr oder weniger ausgedient: Laut GameStop warten die meisten Fans auf PS5 & Xbox Series X, was sich bemerkbar macht. PS4 Pro & Xbox One X haben wohl mehr oder weniger ausgedient: Laut GameStop warten die meisten Fans auf PS5 & Xbox Series X, was sich bemerkbar macht.

GameStop korrigiert seine Gewinn-Erwartungen für das Fiskaljahr 2019 nach unten. Die Feiertags-Saison rund um Thanksgiving und Weihnachten lief noch schlechter als erwartet. Bei der Nintendo Switch steigen die Zahlen in punkto verkaufter Hardware zwar, aber bei PS4 und Xbox One sinken die Zahlen. Schuld daran sollen PS5 und Xbox Series X sein, die bereits am Horizont stehen. Das wurde von GameStop auch so vorhergesehen, war aber wohl drastischer als gedacht.

PS5 & Xbox Series X sorgen für noch weniger Umsatz als befürchtet, sagt GameStop

GameStop hat seine Zahlen für die Feiertagszeit Ende 2019 bekannt gegeben. In den neun Wochen, die dazu zählen, wurden insgesamt 1,83 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht. Das sind 27,5 Prozent weniger, als es in derselben Zeit im Jahr davor der Fall war (via GameSpot).

Die Gründe: Laut GameStop liegen die schlechten Zahlen vor allem an aktuellen Trends, die die gesamte Videospiel-Branche betreffen. Damit meint das Unternehmen wohl vor allem die sinkenden Hardware-Verkäufe angesichts der angekündigten Next Gen-Konsolen sowie die Entwicklung hin zu immer mehr digitalen Verkäufen.

GameStop hat es aktuell nicht leicht als klassischer Retail-Händler, der vor allem mit physischen Versionen von Spielen sowie mit der Hardware Geld macht. Was Konsolen angeht, kann sich einzig und allein die Nintendo Switch steigender Zahlen erfreuen, sonst geht es bergab.

"Bei der Nintendo Switch-Plattform sehen wir weiterhin Wachstum, was unsere Sicht unterstützt, dass unsere Verkäufe stärker werden, wenn neue Konsolen und innovative Technologien vorgestellt werden."

GameStop hat in Zeiten der steigenden Digital-Verkäufe einen schweren Stand. GameStop hat in Zeiten der steigenden Digital-Verkäufe einen schweren Stand.

So steht es aktuell allgemein um GameStop

Nicht gut: GameStop kämpft mehr oder weniger offensichtlich ums Überleben. Schon seit geraumer Zeit häufen sich die negativen Schlagzeilen. Bereits im September 2019 wurde bekannt gegeben, dass der Umsatz weiter sinkt und 200 Filialen schließen müssen.

Neues Filial-Design als Rettung? Um das Ruder rumzureißen, plant GameStop wohl einige grundlegende Änderungen. Die Läden sollen eher als Ort des gemeinsamen Spielens wahrgenommen und für Fan-Treffen oder ähnliches genutzt werden. Wie so eine neue Filiale im Retro-Look aussehen könnte, seht ihr hier.

Aber GameStop kann den kommenden Next Gen-Konsolen aber auch positive Aspekte abgewinnen:

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