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Inhaltsverzeichnis

Real Racing 2 im Test - Test für iPhone

Schon der erste iPhone-Titel 2011 bringt uns einen neuen Rennspielplatzhirsch. Warum es aber trotz der fantastischen Grafik einiges zu meckern gibt, lest ihr in unserem XL-Test.

von Thomas Ruhk,
10.01.2011 10:20 Uhr

Im Shop gebt ihr euer erspieltes Geld aus.Im Shop gebt ihr euer erspieltes Geld aus.

Real Racing 2 ist die Fortsetzung des wohl besten Rennspiels des Jahres 2009. Fünf große Divisionen wollen im Karrieremodus bewältigt werden, eine Aufgabe, die für rund fünfzehn Stunden Spielspaß gut ist. Mit einem kleinen Startbudget sucht ihr euch das erste Fahrzeug aus und stürzt euch in den Kampf um Bestzeiten und Platzierungen.

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Real Racing 2 versteht sich als Rennsimulation. Ihr fahrt klassische Meisterschaften mit mehreren Rennen, Duelle gegen einzelne Gegner oder allein auf der Strecke um Bestzeiten. Die eher an Arcade-Spiele erinnernden Eliminierungswettkämpfe kennen versierte Zocker aus der Need-for-Speed-Reihe.

Unser erster Wagen.Unser erster Wagen.

Mit dem ersten gekauften Wagen ist der Geldbeutel auch gleich mal leer und ihr gewinnt keinen Blumentopf. Ihr müsst euch in der Anfangsphase mit halbwegs guten Platzierungen Geld erspielen, das ihr für eine Aufwertung des Wagens ausgeben könnt. Die Wahlmöglichkeiten sind im Tuningbereich recht gering und gelten auch nicht für jeden Wagen im gleichen Maß. Manchmal könnt ihr fünf Aspekte verbessern, oft jedoch auch nur drei. Bremsstärke, Motorleistung und Handhabung sind natürlich die wichtigsten Punkte. Ihr müsst stets darauf achten, den Wagen nicht zu stark aufzubohren – viele der Rennevents haben sowohl Minimalanforderungen als auch Obergrenzen, was die Motorleistung betrifft. Erst durch die Verbesserungen werdet ihr schnell genug, um Rennen zu gewinnen. Wenn ihr genügend Geld erspielt habt, könnt ihr euch einen neuen Wagen zulegen. Real Racing 2 hat zwar einen recht offenen Spielablauf, verlangt aber nach einer eher linearen Abfolge von Motorleistungen – das Spiel steigert sich von Division zu Division. Es bringt euch also nichts, einen monströsen Sportwagen zu kaufen, wenn ihr aufgrund der Leistung damit nicht fahren dürft. Siege und gute Platzierungen resultieren neben Geld auch noch in Rangpunkten, die ebenfalls wichtig sind. Einige der Rennen verlangen nach einer Mindestpunktzahl, eine Hürde, die sich im Test aber nie als zu hoch erwies. Die höheren Divisionen müssen natürlich erst frei geschaltet werden.

Ein Rennspiel - vor allem eines, das eine Simulation sein will – kann mit einer guten KI sowie realistischer Fahrphysik glänzen. Wenn dann noch ein Schadensmodell enthalten ist, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Im Fall von Real Racing 2 trifft das aber nicht ganz zu. Die gegnerischen Fahrer verbremsen sich nie und fahren meist im Pulk auf der Ideallinie. Wer ihnen in die Quere kommt – vorzugsweise der Spieler – wird gnadenlos von der Strecke geschoben. Der Mangel an KI-Fahrfehlern verlangt von euch absolute Kenntnis der optimalen Bremspunkte. Sobald eure Reifen heulen, verliert ihr auch schon drastisch an Geschwindigkeit und seht das halbe Feld an euch vorbeirauschen. Das ist ganz besonders bei den Eliminierungsrennen ein großes Ärgernis. Hier wird euch ein teilweise richtig fieser Schwierigkeitsgrad vorgesetzt, denn ihr müsst im schlimmsten Fall erstmal die Strecke lernen und gleichzeitig das höchstmögliche Tempo fahren. Wer es dann nach zig Versuchen doch geschafft hat, wundert sich fünf Minuten später über eine ganz leichte Duellfahrt, die sich mitunter schon im ersten Anlauf gewinnen lässt. Das gilt auch für die Bestzeit-Events, deren Vorgaben wir schon mit dem Erstversuch teilweise um zehn Sekunden unterboten haben. Während also hektische Eliminierungsrennen perfektes Fahren verlangen, zockt ihr Zeit-Events locker aus dem Handgelenk. Schade, hier hätten wir uns mehr Balance gewünscht.

Schöne Blendeffekte und Spiegelungen.Schöne Blendeffekte und Spiegelungen.

Wer sich im Einzelspieler ausgetobt hat, kann auch lokal oder online gegen menschliche Fahrer antreten. Das geht ganz unkompliziert, ihr werdet jedoch mitunter in Gruppen gesteckt, deren Wagen viel zu stark für euch sind.
Das optische Schadensmodell ist ebenfalls ein zweischneidiges Schwert. Es gilt nämlich nur für eure Gegner und beschränkt sich auf die Stoßstange. Wir sind im Test mit voller Absicht in ein Fahrzeugheck hineingerauscht, um zu beobachten, was passiert: Die Stoßstange hängt an einer Seite herab und schleift auf dem Boden. Nach einigen Sekunden fällt sie ab und bleibt auf der Strecke liegen. Das ist leider alles, was das Spiel an Schadensmodell bietet.

Die Steuerung von Real Racing 2 entspricht dem Rennspielstandard auf dem iPhone. Ihr lenkt die Boliden punktgenau über Neigung und könnt wahlweise manuell die Bremse treten und Gas geben. Insgesamt sieben unterschiedliche Steuerungsvarianten lassen hier keine Wünsche offen. Wir haben im Test die klassische Neigungssteuerung mit manueller Beschleunigung und Bremse bevorzugt.

Schnell noch vor der Kurve überholen.Schnell noch vor der Kurve überholen.

Die Grafik von Real Racing 2 lässt auf Apple-Geräten der vierten Generation alle anderen Rennspiele weit – wirklich weit – hinter sich. Die Qualität der Optik ist atemberaubend. Jede Strecke bietet zahlreiche Höhepunkte und vor allem grandiose Lens-Flare-Momente. Bessere Blendeffekte durch Sonnenstrahlen haben wir auf einem Handheld noch nicht gesehen. Der Straßenbelag wirkt sehr plastisch und zeigt zahlreiche Fahrspuren auf. Die Autos wirbeln dichte Staubwolken auf, wenn die Reifen über sandigen Untergrund rollen. Die Wagen sind sehr aufwändig modelliert. Es ist fraglich, ob es ein weiteres Rennspiel mit dieser Grafikqualität in nächster Zeit geben wird. Fünf Kameraansichten bieten etwas für jeden Zockertyp, wobei die Stoßstangen- und Motorhaubeneinstellung wie immer das beste Geschwindigkeitsgefühl aufweist. Der Sound ist dagegen mit vielen wiederverwerteten Geräuschen aus dem Vorgängerspiel etwas enttäuschend.

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