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Seite 3: Remember Me im Test - Memorize is watching you

Über den Wolken

Diese Gedächtnissequenzen sind so aufwendig inszeniert wie der Rest des Spiels. Als wir hoch oben über den Dächern von Neo-Paris herumkletterten, klappte uns angesichts des eindrucksvollen Panoramas mehr als nur einmal die Kinnlade herunter. Auch die zahlreichen Bossgegner präsentieren sich spektakulär und jeder auf seine Art.

Die Bossgegner wissen nicht nur durch ihre Inszenierung zu begeistern, sondern fallen auch äußerst knifflig aus. [PS3] Die Bossgegner wissen nicht nur durch ihre Inszenierung zu begeistern, sondern fallen auch äußerst knifflig aus. [PS3]

Da fällt dann auch nicht weiter auf, dass das an sich abwechslungs- und detailreiche Leveldesign extrem linear ausfällt und unseren Erkundungsdrang oft durch so manch unlogische Begrenzung ausbremst. Stattdessen führen uns die Entwickler mit hohem Tempo von einem spannenden Ereignis zum nächsten, der Spielfluss bleibt auf stets hohem Niveau.

Das liegt auch an den fair verteilten Speicherpunkten, die unseren Fortschritt sogar innerhalb eines mehrstufigen Bosskampfes sichern. Dennoch hätte Remember Me an diversen Stellen Feinschliff vertragen können. In Kämpfen etwa geht die Übersicht durch die störrische Kamera oft flöten.

Testbild

Ein großes Lob hat sich Remember Me dagegen für die musikalische Untermalung verdient. Orchestrale Aufnahmen mischen sich perfekt mit elektronischen Klängen, was sehr gut den Gegensatz des klassischen Paris zur Scifi-Ausgabe widerspiegelt. Zusammen mit den immer wieder auftretenden Bildstörungen haben es die Entwickler geschafft, Nilins Handlungen und das Szenario sowohl akustisch als auch visuell zu unterstreichen.

Im Gegensatz zum starken Soundtrack präsentiert sich der Rest der Technik nicht immer von der besten Seite. Gelegentlich werden Oberflächen sichtbar nachgeladen, was zu unschönen Grafikfehlern führt, und besonders in den Zwischensequenzen sind einige hässliche Texturen zu erkennen, genauso wie die etwas leblosen Gesichter der Charaktere. Dieser Eindruck wird durch die auffällig nicht lippensynchronen Dialoge noch verstärkt, wobei die deutschen Sprecher allerdings sehr gut zu den Charakteren passen.

Auch die Ladezeiten hätten für unseren Geschmack etwas kürzer ausfallen dürfen. Diese Kritikpunkte versalzen das Gericht aber nicht und haben uns auf gar keinen Fall den Appetit auf dieses äußerst schmackhafte Remember Me verdorben.

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