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Seite 2: Resident Evil: Outbreak - File #2

Geniale Mutanten

Für die fünf voneinander unabhängigen Szenarios hat sich Capcom einiges einfallen lassen. Gleich im ersten Abschnitt entflieht ihr aus dem verseuchten Stadtzoo. Dort warten neben einem großen Zombie-Elefanten auch angriffslustige Papageien oder Hyänen auf euch. In der U-Bahnstation heftet sich dagegen insektenhaftes Getier an eure Fersen, während im Krankenhaus ein wild gewordener Axtmörder herum läuft. Euer Ziel in allen Szenarios ist das Finden des rettenden Ausgangs. Hier glänzt Resident Evil Outbreak File #2 durch Individualität, denn für die meisten Knobelaufgaben gibt es verschiedene Lösungswege, und je nach gewähltem Spielverlauf warten sogar unterschiedliche Endgegner. Wenn ihr zum Beispiel mit dem Klempner David unterwegs seid, könnt ihr ein Leck am Wasserrohr sofort mit seinem Klebeband verschließen. Ein anderer Charakter hätte sich das Tape erst besorgen müssen. Zusätzlich ändern sich die Szenario-Bedingungen und Rätsel je nach Schwierigkeitsgrad. So müsst ihr im Zoo bei schwierigster Stufe nicht nur einen, sondern mehrere Schlüssel finden.

Viel zu entdecken

Genau dies sind die Gründe, warum File #2 auch nach mehrmaligem Durchspielen noch spannend ist. Es gibt einfach so viel zu entdecken, und die Szenarios sind dabei noch besser gestaltet als im Vorgänger. Gerade die Story um das Krankenhaus ist geradezu genial. Dort erlebt ihr immer wieder Flashbacks und blickt in vergangene Zeiten zurück, als die Ärzte mit dem Virus von Umbrella experimentierten. Somit lässt sich abschließend feststellen, dass Resident Evil Outbreak File #2 zwar mit seiner veralteten Steuerung und den teils unübersichtlichen Kamera-Perspektiven angestaubte Technik verwendet, dafür aber spannend inszeniert ist. Wer übrigens noch Spielstände vom ersten Outbreak besitzt, kann diese konvertieren und muss somit einen Teil der Extras nicht noch einmal freischalten. Eine nette Idee, die Resi-Veteranen sicherlich zu schätzen wissen.

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