Seite 2: Resident Evil: The Mercenaries 3D im Test - Highscore-Jagd statt Grusel und Terror

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Bekannte Umgebung

Auch im neuesten Ableger der Reihe steht ihr vor der Wahl: schießen oder laufen? Auch im neuesten Ableger der Reihe steht ihr vor der Wahl: schießen oder laufen?

Wenn es darum geht, Spiele nach ihrer Story auszuzeichnen, gewinnt die Resident Evil-Reihe mit etwas Glück die goldene Ananas. Dennoch trägt die Geschichte von Resident Evil immer auch zur dichten Atmosphäre bei. Wie soll man sich schließlich in einen Helden und dessen Welt hineinversetzen, ohne dass man weiß, worum es eigentlich geht? Das bringt uns zu einem weiteren Problem von Resident Evil: Mercenaries 3D: Es gibt schlichtweg keine Story. Die Abschnitte (fünf an der Zahl, mit jeweils drei bis fünf Missionen) sind lieblos aneinander geklatscht und reißen den Spieler zu keinem Zeitpunkt wirklich mit. Und dann ist auch noch ausnahmslos jeder Level ein Recycling-Produkt aus Resident Evil 4 oder Resident Evil 5. Auch eure Gegner kommen direkt aus der Kopier- und Klonfabrik: Fans der Serie kennen alle Gegnertypen bereits. Und auch Neueinsteiger, die Resident Evil bislang nicht kennen, dürften schon nach einer halben Stunde genug haben, da ständig dieselben Typen auf die Spielfigur zu rennen. Der Parasit scheint den Gegnern nicht nur den Verstand zu trüben, sondern gar das Gehirn zu zerfressen, gut ist die Künstliche Intelligenz nämlich nicht. Immerhin aber fair: Selbst wenn fünf Angreifer um euch herum stehen, greift nur einer an, während der Rest noch auf seinen Einsatz wartet.

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Kooperativ

Wenn die Munition zur Neige geht, helfen nur noch Nahkampfangriffe. Wenn die Munition zur Neige geht, helfen nur noch Nahkampfangriffe.

Etwa die Hälfte der Einsätze könnt ihr auch zusammen mit einem Freund bestreiten: Wahlweise lokal oder online (in beiden Fällen benötigt jeder Teilnehmer eine eigene Spielkarte) geht ihr dann zusammen auf Highscore-Jagd, was wegen der Team-Komponente deutlich unterhaltsamer ist, als allein.

Die große Stärke von Resident Evil: Mercenaries 3D ist die Grafik. Für ein 3DS-Spiel macht der Titel eine brillante Figur: Geschmeidige Animationen, detailreiche Texturen, schöne Explosionseffekte. Da stören auch die unruhige Bildrate und der etwas verpixelte Hintergrund nicht. Auch die Sounduntermalung ist klasse: Der Soundtrack ist serientypisch stark, ebenso die Waffeneffekte. Die Mercenaries-Auskopplung für den 3DS kann sich von ihrer technischen Seite also durchaus sehen lassen, erstklassige Unterhaltung spielt sich aber dennoch anders.

Die Sache mit dem Spielstand

Die deutsche Version des Spiels ist trotz reichlichen Bluteinsatzes ungeschnitten. Die deutsche Version des Spiels ist trotz reichlichen Bluteinsatzes ungeschnitten.

Anstatt euch selbst einen Spielstand anlegen zu lassen, verzichtet Capcom in Mercenaries 3D auf eine Speicherverwaltung. Stattdessen legt ihr mit Spielstart automatisch ein Savegame an, dass nun weder gelöscht, noch neu angelegt werden kann. Für Neukäufer hat das keinen Nachteil, allerdings sehr wohl für Gebrauchtkäufer, die dann möglicherweise ein Spiel bekommen, in dem schon alles freigeschaltet ist.

Resident Evil: Revelations

Mit Mercenaries gibt Capcom auch einen kleinen spielbaren Eindruck zum kommenden (klassisch ausgerichteten) Resident Evil: Revelations. In der etwa dreiminütigen Demo lauft ihr durch die engen Gänge eines Schiffs und bringt dabei drei Kreaturen um die Ecke. Dem ersten Eindruck nach wird Revelations wieder atmosphärischer. Technisch macht die Demo bereits einen fabelhaften Eindruck.

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