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Seite 2: Retrokonsolen 2019 - SNES Mini, PS Classic, Mega Drive Mini und mehr im Vergleich

Sega Mega Drive Flashback HD (Edition 2019)

Sega Mega Drive Flashback Neuauflage mit funktionierendem Modulschacht (zumindest theoretisch): Der Sega Mega Drive Flashback.

Pro:

  • viele auch heute noch tolle Spiele
  • unterstützt alte Cartridges
  • SD-Kartenslot zum Speichern von Spielständen (nur Edition 2019!)
  • Rückspul- und Speicherfunktion

Contra:

  • unpräzise Controller
  • Schwächen bei der Emulation
  • alten Cartridges funktionieren oft nicht

Spiele-Highlights: Sonic, Golden Axe, Phantasy Star, Shining Force

Preis: ca. 100€ (Edition 2019)

Sega Mega Drive Flashback*

Modulschacht wie im Original: Der Mega Drive Flashback ist deutlich größer als die meisten Retrokonsolen. Der Grund: Hersteller ATGames spendiert ihm einen funktionierenden Modulschacht, mit dem die Cartridges des Originals verwendet werden können. In der Praxis produziert der verwendete Emulator dabei aber häufig Fehler, die den Spielspaß trüben.

Schwache Controller: Die beiden mitgelieferten Controller mit jeweils sechs Buttons haben den Vorteil, kabellos zu sein, fühlen sich ansonsten aber an wie eine billigere und weniger präzise Version des Originals. Immerhin kann man auch die Originalcontroller an den Flashback anschließen, allerdings nur die Variante mit sechs Buttons, nicht die ursprüngliche Version mit drei Buttons.

Jede Menge Spaß: Nicht alle der 82 vorinstallierten Spiele auf dem Flashback stammen tatsächlich vom Mega Drive, bei einigen handelt es sich um Titel anderer Sega-Plattformen oder billige Indie-Produktionen. Das macht aber nichts, denn es sind noch genügend Klassiker und diese machen noch immer eine Menge Spaß. Trotzdem ist die Auswahl beim Mega Drive Mini etwas besser, weil vielfältiger.

Holprige Emulation: Außerdem funktioniert die Emulation der Titel beim Flashback längst nicht so gut wie beim Mega Drive Mini. Es kann immer mal wieder zu Grafikfehlern oder sogar zu Abstürzen kommen. Wie groß das Problem ist, hängt auch davon ab, welche Version des Flashback man besitzt und ob man die neuesten Updates besitzt. Der Hersteller hat inzwischen hier und da nachgebessert.

Zusätzliche Features: Immerhin bietet der Mega Drive Flashback wie viele Retrokonsolen freies Speichern sowie eine Rückspulfunktion, mit der wir hier aber nur 7 Sekunde zurückreisen können. Das reicht zwar meistens, aber das Zeitfenster von 45 Sekunden beim SNES Classic Mini ist trotzdem komfortabler.

Edition 2019: In der neuen Edition 2019 verfügt der Flashback zudem über einen SD-Kartenslot, mit dessen Hilfe man Spielstände dauerhaft speichern und Firmwareupdates aufspielen kann. Zudem enthält das Update kleinere optische und technische Verbesserungen und eine leicht verbesserte Auswahl an Spielen, wobei die Anzahl gleich geblieben ist.

Fazit: Dank der vielen tollen Spiele macht der Mega Drive Flashback eine Menge Spaß. Dieser wird durch die nicht immer stabile Emulation allerdings getrübt, mit dem günstigeren Flashback kann er daher nicht ganz mithalten. Der Modulschacht könnte ihn theoretisch zu einem Objekt für Enthusiasten machen, aber da es auch hier Probleme gibt, sind diese mit dem Kauf einer gebrauchten Originalkonsole wahrscheinlich besser dran.

Sega Mega Drive Flashback*

The C64 Mini

The C64 Mini Joystick statt Tastatur: Der C64 Mini.

Pro:

  • 64 Spiele
  • optisch originalgetreu
  • weitere Spiele können per USB-Stick aufgespielt werden (nach Firmwareupdate)
  • Speicherfunktion und verschiedene Displayoptionen

Contra:

  • schwache Qualität der Spiele
  • Klassiker fehlen
  • Tastatur funktioniert nicht
  • unhandlicher Stick

Spiele-Highlights: Speedball, Summer Games II, Boulder Dash

Preis: ca. 40€

The C64 Mini bei Amazon*

Kein Herz für Tasten: Der echte C64 ist natürlich keine Spielkonsole, auch wenn er von vielen Spielern wie eine genutzt wurde. Der von Retro Games vertriebene C64 Mini hingegen ist eine typische Retrokonsole, die nur zum Spielen taugt. Optisch bleibt er dem Vorbild zwar treu, aber die Tastatur, aus der quasi das Gehäuse besteht, funktioniert nicht. Man kann allerdings eine eigene Tastatur anstelle des Joysticks anschließen.

Gewöhnungsbedürftiger Stick: Der mitgelieferte Joystick scheint dem damaligen Competition Pro nachempfunden worden zu sein und verfügt über zwei große und sechs kleine Buttons. Leider reagiert er nicht immer vollkommen präzise und seine Form ist nach heutigen Maßstäben unhandlich, aber im Großen und Ganzen erfüllt er seine Aufgabe.

Schwache Auswahl: Der C64 Mini bringt stolze 64 Spiele mit, die aber nicht an die Qualität der NES-, SNES- oder Mega-Drive-Titel heranreichen. Gegenüber den Konsolen von Sega und Nintendo mangelt es dem C64 ohnehin an großen Exklusivtiteln. Aber auch viele große Multiplattformtitel wie Pac-Man, Pitfall oder Defender of the Crown fehlen beim C64 Mini.

Die Alternative: The C64 Maxi

Lücken zum Selberfüllen: Zumindest funktioniert der Emulator ohne Probleme. Zudem erlaubt es der C64 Mini, per USB-Stick weitere Spiele zu installieren, sodass man die Lücken in der Auswahl manuell füllen kann. Hierzu muss eventuell aber erst ein Firmwareupdate aufgespielt werden.

Kleine Extras: Der C64 Mini verfügt zudem über ein paar kleinere Extras, die man auch vom NES Classic Mini kennt. So gibt es verschiedene Displayoptionen einschließlich eines CRT-Filters sowie eine Speicherfunktion.

Fazit: Der C64 Mini ist günstiger als die meisten Retro-Konsolen, deshalb geht das Gebotene in Ordnung. Der Preis täuscht aber nicht darüber hinweg, dass er den prominenteren Konkurrenten vor allem bei der Qualität der Spiele weit unterlegen ist. Technisch funktioniert er zwar, leistet aber auch nicht viel mehr, als er muss.

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Atari Flashback

Atari Flashback Technisch sauber, aber schlecht gealtert: Der Atari Flashback.

Pro:

  • 100 bis 120 vorinstallierte Spiele (je nach Version)
  • Rückspulfunktion und Speicherstände
  • zwei kabellose Controller
  • simuliert gut das Spielgefühl des Atari VCS (gut für historisch Interessierte)

Contra:

  • simuliert gut das Spielgefühl des Atari VCS (schlecht für alle, die Spaß haben wollen)
  • Spiele größtenteils schlecht
  • Buttons passen nicht zum ursprünglichen Design

Spiele-Highlights: Pitfall, Frogger, River Raid

Preis: ca. 50 bis 80€ (je nach Version)

Atari Flashback bei Amazon*

Größtenteils originalgetreu: Optisch sieht der Flashback dem Atari VCS, später in Atari 2600 umbenannt, zum Verwechseln ähnlich. Nur die großen Buttons an der Konsole sind neu und passen nicht so recht zum übrigen Design. Hier hätte man vielleicht lieber bei den unauffälligen Schaltern des Originals bleiben sollen.

Controller für Masochisten: Die Controller des Atari 2600 waren schon damals ein Schwachpunkt der Konsole und sind es heute noch. Einen derart simplen Controller so unhandlich zu gestalten, ist fast schon ein Kunststück. Wenigstens muss man sich nicht mehr über zu kurze Kabel ärgern, denn beide mitgelieferten Controller funktionieren kabellos.

Verschiedene Versionen: Es gibt eine ganze Menge verschiedener Versionen des Atari Flashback, die sich unter anderem in der Anzahl der Spiele unterscheiden. Man verpasst aber nicht allzu viel, wenn man sich eine günstigere Version mit ca. 100 statt 120 Spielen holt. Allerdings: Manche Versionen wie der Flashback 9 haben einen SD-Kartenslot, durch den man weitere Games aufspielen kann.

Schwache Spiele: Die mitgelieferten Spiele machen kaum Spaß, was aber nicht an der Auswahl liegt. Viel Besseres gab es auf dem Atari einfach nicht. Selbst mit Klassikern wie Pitfall, Frogger oder River Raid dürfte sich heute kaum noch jemand längere Zeit beschäftigen wollen. Sogar der C64 Mini hat da mehr zu bieten. Zumindest kann man den Titeln einen gewissen historischen Wert nicht absprechen.

Weniger Frust: Wie viele andere Retrokonsolen verfügt auch der Atari Flashback über eine Speicher- sowie eine Rückspulfunktion. Damit kann man sich die Titel der damaligen Zeit zumindest ohne Frust ansehen, obwohl dieser zum echten Atari-Erlebnis im Grunde dazugehört.

Fazit: Man kann dem Hersteller kaum einen Vorwurf machen, denn der Atari Flashback hat so ziemlich alles, was man von einer Retro-Konsole erwarten kann. Nur leider machen weder die Spiele selbst noch die Steuerung mit dem unhandlichen Controller viel Spaß. Empfehlen kann man den Atari Flashback deshalb nur Hardcore-Nostalgikern und Spielehistorikern.

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Neo Geo Mini

Neo Geo Mini Hübsch anzusehen, unpraktisch zu bedienen: Der Neo Geo Mini.

Pro:

  • sieht im Regal hübsch aus
  • eigener Bildschirm
  • gute Spieleauswahl

Contra:

  • zu klein für Arcade-Gefühl
  • Kabel für Anschluss an Fernseher nicht enthalten
  • auf dem Fernseher etwas verwaschenes Bild
  • Controller müssen separat gekauft werden

Spiele-Highlights: Metal Slug, Fatal Fury, Samurai Showdown

Preis: ca. 80-90€

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Nett anzusehen: Der Neo Geo Mini orientiert sich am Design eines Spielautomaten und bringt seinen eigenen Bildschirm mit. Das sieht hübsch aus und dürfte alle Sammler freuen, die ihn sich ins Regal stellen möchten, macht spielerisch aber wenig Sinn. Bei einem gerade mal 15 cm hohen Gerät aus billigem Plastik und einer Bildschirmdiagonale von 3,5 Zoll kann natürlich kein echtes Arcade-Gefühl aufkommen.

Präzision auf winzigem Raum: Gesteuert wird über fest am Gehäuse angebrachte Buttons sowie einen kleinen Joystick. Obwohl die Verarbeitung nicht sehr hochwertig wirkt, funktioniert die Steuerung recht präzise. Das ändert aber nichts daran, dass das Gerät zu klein und das Design zu unhandlich ist, um für längere Sessions zu taugen. Man kann allerdings richtige Controller dazukaufen und dann auch im Multiplayer spielen.

Entweder scharf oder groß: Das Bild wir scharf wiedergegeben, aber die damaligen Arcade-Titel sind für einen so kleinen Bildschirm eigentlich nicht gedacht. Will man den Neo Geo Mini an den Fernseher anschließen, muss man sicher erst ein Kabel besorgen, das in den Mini-HDMI-Ausgang passt. Auf dem Fernseher ist das Bild etwas verwaschen, die vorhandenen Displayoptionen ändern daran nichts.

Gut für Kämpfer: An der Auswahl der Spiele gibt es hingegen kaum etwas zu meckern, außer vielleicht, dass die Fighting Games etwas zu sehr dominieren. Das gilt aber auch für das Original. Mit Spielen wie Fatal Fury, Samuray Showdwon oder der Metal-Slug-Reihe kann man noch immer Spaß haben.

Fallende Preise: Der Neo Geo Mini kostete noch vor einem halben Jahr völlig überteuerte 150€. Die Controller schlugen mit knapp 40€ zusätzlich pro Stück zu Buche. Mittlerweile haben sich die Preise bei etwa 80 bis 90€ eingependelt, wobei limitierte Versionen teurer sein können. Controller kosten etwa 15 bis 20€. Das ist noch immer nicht günstig, aber einigermaßen akzeptabel.

Verschiedene Versionen: Vom Neo Geo Mini gibt es einige Versionen, die sich in erster Linie durch das Design unterscheiden. Es kann aber auch Unterschiede in der Spieleauswahl geben. So enthält die limitierte Christmas Edition 8 zusätzliche Titel.

Fazit: Dem Hersteller war niedliche Optik offenbar wichtiger als Spielkomfort. Der Neo Geo Mini wäre ohne eigenen Bildschirm, aber dafür mit ordentlicher TV-Ausgabe und einem richtigen Controller viel brauchbarer gewesen. Trotzdem machen die Spiele noch immer Spaß und da die zunächst unverschämten Preise inzwischen gefallen sind, können zumindest Fighting-Game-Fans einen Blick riskieren.

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Vorschau: The C64 Maxi

The C64 Maxi Ein echter Computer: Der C64 Maxi.

Erscheinungstermin: 5. Dezember 2019

Spiele-Highlights: Boulder Dash, Summer Games II, Speedball 2

Preis: ca. 110€

The C64 Maxi bei Amazon*

Der C64 Maxi stammt ebenso wie der C64 Mini von Retro Games. Beim Maxi handelt es sich aber nicht um eine Miniatur, sondern um eine Nachbildung des C64 in Originalgröße.

Echte Tastatur, echter PC: Glanzstück des C64 Maxi ist die nun endlich funktionstüchtige Tastatur. Damit sollen sich die Spiele tatsächlich genauso wie damals spielen lassen. Darüber hinaus soll der C64 Maxi auch alles andere können, was der echte C64 konnte. Er taugt also nicht nur zum Spielen, man kann auf ihm auch andere Programme laufen lassen oder sogar selbst programmieren.

Die übliche Ausstattung: Beim Zubehör hingegen scheint sich wenig getan zu haben. Wieder wird ein Joystick beiliegen, der gegenüber dem des C64 Mini leicht überarbeitet werden soll. Außerdem gibt es ein HDMI- sowie ein USB-Kabel. Im Gegensatz zu fast allen anderen Retrokonsolen soll zudem ein Netzadapter enthalten sein.

Kein Fortschritt bei den Spielen: Auch an der Spieleauswahl scheint sich wenig getan zu haben. Enthalten sind nach wie vor 64 Titel. Klassiker wie Pac-Man oder Defender of the Crown, die wir schon beim C64 Mini vermisst haben, fehlen abermals. Dass sich daran bis zum Erscheinungstermin noch viel ändert, ist unwahrscheinlich. Immerhin kann man wieder per USB-Stick weitere Titel aufspielen.

Preis: Der Preis des C64 Maxi wird laut Amazon bei 115€ liegen. Dass er aufgrund der funktionierenden Tastatur deutlich teurer werden würde als der C64 Mini, war zu erwarten. Es wäre aber schön gewesen, wenn bei einer so deutlichen Preiserhöhung auch ein paar weitere Spiele enthalten wären. Vielleicht kann man ja darauf hoffen, dass der Preis beim C64 Maxi nach Erscheinen ebenso schnell fällt, wie dies beim C64 Mini der Fall war.

The C64 Maxi bei Amazon*

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