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Inhaltsverzeichnis

Shining Force im Test - Taktik-Klassiker für den kleinen Geldbeutel

Vor fast zwanzig Jahren war das SEGA Mega Drive Anlaufstelle für Rollenspielfreunde aus aller Welt. Eines der bekanntesten Highlights aus jener Zeit ist sicherlich das beliebte Shining Force, das wir uns auf dem iPhone und dem iPad noch einmal angesehen haben.

von Thomas Ruhk,
21.07.2011 18:30 Uhr

Dark Dragon wurde geschlagen. Zehn Zeitalter lang harrte das unsagbar Böse in der Verbannung, wartete auf seine Chance. Nun, urplötzlich, tritt Es zurück ins Licht der Welt und überzieht die Zivilisation mit Krieg. Die Heerscharen von Runefaust sind entfesselt, und wieder einmal muss eine Gruppe blutiger Anfänger das Wagnis auf sich nehmen, das Böse zu stoppen…

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Klassischer geht es nicht mehr. Die Hintergrundgeschichte eines der größten RPG-Klassikers im Taktik-Genre liest sich nicht wesentlich anders als unzählige Rollenspiele vorher und nacher. Das Spiel erschafft aber eine ganz eigene Stimmung, die den Ruhm der Serie begründete. SEGAs episches Schlachtengemälde, in acht Kapiteln erzählt, schickt den Abenteurer in rundenbasierten Kämpfen gegen die Schergen von Dark Dragon.

Auf dem iPad hat diese Ansicht...Auf dem iPad hat diese Ansicht...

Auf Dinge wie Rätsel verzichtet das Spiel dabei. Eigentlich bleibt der Ablauf der Kapitel stets unverändert. Man durchquert einen bestimmten Landstrich, schlägt im Regelfall vier größere Schlachten und steht dann einem territorialen Endgegner gegenüber. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf den knapp dreißig Charakteren. Nur etwa ein Dutzend dieser Kämpfer können vom Spieler eingesetzt werden. Unter den Recken findet sich allerdings auch manch schräger Vogel: Die Kampfkraft eines Werwolfs steht außer Frage, wer aber auf den kranken Hamster mit der Fliegerkappe gekommen ist, ist bis heute ein Rätsel. Und damals wie heute gilt: Man achte auf den Busch mit den Augen!

...13 Zentimeter Diagonale und zehn Zentimeter Breite....13 Zentimeter Diagonale und zehn Zentimeter Breite.

So steht mehreren Durchgängen nichts im Weg, denn die Vielzahl an Figuren birgt eine ebenso große Zahl Fähigkeiten und demzufolge eine Menge taktischer Möglichkeiten. Dazu zählt auch der Land Effekt, der bestimmt, wie viele Felder wir uns bewegen können. Ein Charakter, der in einer Runde zum Beispiel auf einer bergigen Umgebung steht, kann sich in der Folge nicht sehr weit bewegen (-30%) und erfährt auch im Kampf Abzüge. Daraus entwickeln sich erstaunlich ausgefeilte Konfrontationen. Mit Bogenschützen und Magiern nimmt man die Feindkräfte unter Beschuss, während Nahkämpfer den direkten Kontakt suchen. Heiler bleiben hinten und halten die Gruppe bei Kräften. Jeder Zug will wohlüberlegt sein: Wo bewegt man sich hin? Von der Seite angreifen? Auf einem Berg stehen und die Abzüge in Kauf nehmen? Allein gegen zwei Gegner antreten? Oder doch den Bogenschützen mit einem Heiler in der Nähe postieren? Wer mit seinem Bogenschützen einen Fehler macht, gerät schnell in die Zange und wird erschlagen. Heiler sind im Gefecht sehr schwach, aber dennoch unerlässlich. Und Werwölfe und Hamster sind … nun, Werwölfe und Hamster eben.

Der König gibt uns die heroische Mission.Der König gibt uns die heroische Mission.

Die Steuerung ist in sehr simpel, aber nicht ohne Tücken. Über ein 4-Wege-Steuerkreuz bewegt der Spieler die Gruppe. Mit NPCs kann man nur über ein Menü sprechen, nicht durch einfaches Button-Drücken. Das ist sehr umständlich und birgt zudem anfangs eine hohe Fehlerquote – die NPCs müssen angeschaut werden, sonst spricht die Figur ins Leere. Diese Form der Menüsteuerung zieht sich durch das ganze Spiel und bremst Shining Force stark aus. Jede Aktion, sei es der Kauf neuer Waffen, der Schlag mit dem Schwert oder eben der Dialog mit einem NPC, wird über das Menü kontrolliert – nach heutigem Standard äußerst unkomfortabel.

Die Vorgeschichte wird in spärlich animierten Standbildern erzählt.Die Vorgeschichte wird in spärlich animierten Standbildern erzählt.

Das Spiel läuft in englischer Sprache, die Spielanleitung ist auf Deutsch. Grafisch darf man nach fast zwanzig Jahren nicht mehr viel erwarten, und an der Musik wurde damals schon herumgemeckert: Viele der Stücke stammen aus Shining in the Darkness, dem Vorgängerspiel der Shining-Force-Reihe. In den Optionen lässt sich die Ansicht jederzeit verändern: Man kann entweder mit Vollbild spielen (dann überlagern die Buttons das Bild) oder mit einer angepassten Variante, die das Bild zusammenstaucht und die Buttons darunter legt. Auf dem iPhone ist das nicht zu empfehlen, da dann von Shining Force ohne Lupe nicht mehr viel übrig bleibt. Das sichtbare Bild ist nur etwa halb so groß wie einer der Bildschirme des Nintendo DSLite. Ganz anders auf dem iPad: Satte 13 Zentimeter Diagonale und 10 Zentimeter Breite bleiben auch in der gestauchten Ansicht übrig und waren im Test ganz klar unser Favorit.

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