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Fazit: South Park: Der Stab der Wahrheit im Test - Apokalypse im Bergdorf

Fazit der Redaktion

Michael Graf: Der Stab der Wahrheit ist geschmacklos, streckenweise sogar widerwärtig und schwer zu ertragen, kurzum: ein wahrhaftes, ein würdiges South-Park-Spiel. Zumal Obsidian den Brachialhumor der Serie nicht nur perfekt einfängt, sondern auch noch mit Vielfalt würzt – ich würde mir wünschen, dass sich künftig auch andere Studios derart viele Gedanken über originelle Ideen und Kulissen machen. Genau das ist die große Stärke von Der Stab der Wahrheit, ich hab's schon alleine deshalb mit großer Freude durchgespielt, weil ich wissen wollte, welche Absurdität, welcher Auswuchs mich hinter der nächsten Ecke erwartet.

Dass die eigentliche Spielmechanik dabei (abgesehen von ein paar eingestreuten Quicktime-Events) kaum variiert und ich im Grunde stets dasselbe mache, kann ich verschmerzen; wer Tiefgang sucht, ist hier eh an der völlig falschen Adresse. Als Rollenspiel nämlich kann der Stab der Wahrheit wenig. Als South-Park-Spiel kann es alles.

Christopher Reimers: Der Stab der Wahrheit ist das erhoffte Fest für South-Park-Liebhaber geworden. Wer bei den TV-Episoden zumindest des Öfteren kichern muss, wird auch hier aus dem Grinsen kaum heraus kommen. Spielerisch liefert Obsidian ein solides Rollenspiel ab, dessen Anspruch sich aber sehr in Grenzen hält. Der Fokus liegt eindeutig auf dem Erleben der toll inszenierten und abgedrehten Handlung, garniert mit der Erkundung einer interessanten Umgebung sowie mit erfrischend albernen Rundenkämpfen.

Wer mit dem Stil von South Park nichts anfangen kann oder eine spannende Herausforderung sucht, der sollte lieber direkt auf dem Absatz kehrt machen. Fans hingegen freuen sich über all das, was auch die TV-Serie ausmacht: die skurrile Welt, die schrägen aber liebenswürdigen Charaktere und der bissige Humor, der vor nichts und niemandem halt macht. Mehr habe ich von Der Stab der Wahrheit auch gar nicht erwartet.

Kai Schmidt: Ich muss zugeben: Die ständigen Verschiebungen des Spiels haben mir im Vorfeld kein gutes Gefühl beschert. Zu häufig sind Verschiebungen ein Zeichen, dass es bei der Entwicklung Probleme gibt - und dass die bisherigen Spiele zur Kultserie sich eher im unteren Drittel des Wertungsfelds ansiedeln, macht da auch nicht unbedingt Mut. Doch alle Zweifel waren bereits nach den ersten Spielminuten weggewischt.

Der Stab der Wahrheit ist durchzogen vom Geist der Vorlage und versetzt die Grundschüler um Magierkönig Cartman gekonnt in eine Rollenspielwelt, die eigentlich nur in der Vorstellungskraft der Kinder existiert, aber wie in der Serie mit zunehmender Dauer immer realer wird. Augenzwinkernde Kommentare wie Cartmans »Natürlich ist es doof, rundenweise zu kämpfen, aber so war das eben im Mittelalter!« tun ihr übriges, den Wechsel zum interaktiven Medium glaubhafter zu machen. Ich habe mich tatsächlich bis zum Ende gefühlt, als würde ich aktiv in einer Folge der Serie mitspielen.

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