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Seite 2: Spider-Man: Dimensions im Test - Test für PS3, Xbox 360 und Wii

Spider-Man: Dimensions: Schleichabschnitte

Spider-Man: Dimensions: Der Noir-Spider-Man versteckt sich in den Schatten der 40er-Jahre-Welt und schaltet die Gegner unbemerkt aus. Spider-Man: Dimensions: Der Noir-Spider-Man versteckt sich in den Schatten der 40er-Jahre-Welt und schaltet die Gegner unbemerkt aus.

Aber Moment mal ... war nicht die Rede von vier Spider-Men? Richtig, der Noir-Netzkopf fehlt noch! Dieser Spinnenmann spielt sich tatsächlich extrem anders als seine drei Kollegen, da er vergleichsweise schwach auf der Brust ist, und im offenen Kampf schnell den Kürzeren zieht. Deshalb schleicht diese Inkarnation lautlos durch die Schatten und erledigt die Gegner einen nach dem anderen per Stealth-Attacke. Allerdings ist das Geschleiche nicht besonders anspruchsvoll -- ein Splinter Cell mit Spinnenkräften solltet ihr nicht erwarten. Trotzdem bringen gerade die atmosphärischen Noir-Abschnitte die nötige Abwechslung in den insgesamt recht monotonen Spielablauf.

>> Test-Video zu Spider-Man: Shattered Dimensions ansehen

Spider-Man: Dimensions: Lineare Levels

Die Wii-Version von Spider-Man: Dimensions ist inhaltsgleich zu den HD-Fassungen, aber technisch schwächer auf der Brust. Die Wii-Version von Spider-Man: Dimensions ist inhaltsgleich zu den HD-Fassungen, aber technisch schwächer auf der Brust.

Spider-Man: Dimensions setzt im Gegensatz zu seinen Vorgängern auf schlauchartige Levels, statt euch in ein frei beschwingbares New York zu schicken. In den linearen Abschnitten müsst ihr zwar auch ordentlich von der Netzflüssigkeit Gebrauch machen, um euch zum Beispiel zwischen Kisten zu bewegen, die von einem Sandsturm durch die Luft gewirbelt werden, doch nach Herzenslust schwingen und die unmöglichsten Stunts ausprobieren könnt ihr hier natürlich nicht. Was Spider-Man: Dimensions mit den Vorläufern gemein hat, ist ein System zur Verbesserung eurer Charakterwerte und Kampffähigkeiten: Im Lauf des Spiels sammelt ihr Erfahrungspunkte, die sogenannte Spinnenessenz, die ihr im Charakterbildschirm gegen Verbesserungen oder neue Kostüme eintauscht.

Spider-Man: Dimensions: Fehlende Abwechslung

Die Endgegner von Spider-Man: Dimensions erfordern spezielle Taktiken: Den lichtscheuen Vulture müsst ihr blenden. Die Endgegner von Spider-Man: Dimensions erfordern spezielle Taktiken: Den lichtscheuen Vulture müsst ihr blenden.

Das Spieldesign von Spider-Man: Dimensions leidet gelegentlich unter kaugummiartig gezogenen Aufgaben: Paradebeispiel dafür ist der Ultimate-Abschnitt, in dem ihr auf einer Ölbohrplattform gegen Deadpool antretet. Auf der mehrstöckigen Plattform dürft ihr euch frei bewegen und müsst acht Kameras zerstören, die natürlich von Gegnerhorden bewacht werden. Hierbei ist Spideys Spinnensinn hilfreich, mit dem ihr Gegner und Kameras sogar durch Wände hindurch sehen könnt. Habt ihr das geschafft, tauchen weitere Kameras auf. Sind die Dinger zerstört, gibt es einen Kampf mit Deadpool, auf den erneut die Suche nach Kameras folgt. Gähn! Immerhin sind die Zwischensequenzen aber äußerst amüsant inszeniert, und auch im Spiel selbst kann es keiner der Spideys lassen, immer wieder mal einen typischen Spruch loszulassen. Dass Activision sich gegen eine deutsche Synchronisation entschieden hat, kommt dem Spiel dabei nur zugute, denn die Sprecher (unter anderem Mark Hamill, Neil Patrick Harris und Stan Lee) sind sehr engagiert und erfüllen ihre Charaktere gekonnt mit Leben.

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