Riesiges RPG ist seit 14 Jahren in Entwicklung, verschlingt 1 Millarde US-Dollar und Devs wollen Stand zeigen - aber es ist so kaputt, dass sie pampig werden und den Livestream abbrechen

Es war lange eines der am heißesten erwarteten SciFi-Spiele überhaupt, aber so langsam haben Fans nur noch Spott für den Titel und seinen Entwickler übrig.

So schick die Konzepte zum Spiel auch aussehen, in der Realität läuft es aktuell noch nicht gut. So schick die Konzepte zum Spiel auch aussehen, in der Realität läuft es aktuell noch nicht gut.

Es ist wohl leider das absolute Gegenteil einer Erfolgsgeschichte: Schon seit über 14 Jahren warten Fans ungeduldig auf den Release eines SciFi-Titels, der dank Crowdfunding mit über einer Milliarde US-Dollar finanziert wurde, aber einfach nicht fertig wird.

Ein neuer Stream der Entwickler sollte jetzt die Gemüter beruhigen, hat aber wohl eher das Gegenteil bewirkt. Das Spiel war nämlich so verbuggt, dass sich die ganze Aktion eher zum Desaster entwickelte.

"Niemand hatte hier Spaß"

Es wirkt kaum verwunderlich, dass die Hoffnung und das Vertrauen von Spieler*innen, die nach all den Jahren noch immer auf Star Citizen warten, so langsam aber sicher am Boden sind. Die Mischung aus MMO, Immersive Sim, RPG und Shooter lässt nicht nur auf sich warten, das Spiel ist ganz offensichtlich auch lange noch nicht fertig.

Das hat ein kürzlicher Stream des Entwicklers Cloud Imperium Games mehr als deutlich gemacht.

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Eigentlich wollte das Team damit den aktuellen Stand des internen Builds von Star Citizen zeigen – wohl auch, weil das Public Test Universe, auf dem Early Access-Spieler*innen neue Inhalte testen können, aktuell unter ordentlich Performance-Problemen leidet.

Von denen blieb aber auch der interne Build des Entwicklerteams nicht verschont. Statt zu zeigen, wie das Spiel eigentlich aussehen soll, wenn es nicht unter Problemen leidet, entwickelte sich der Stream eher zu einem Showcase für Bugs.

Die Entwickler*innen hatten etwa Probleme, ihre eigenen Waffen oder das Inventar zu benutzen, Ausrüstung verschwand einfach und als beim finalen Bosskampf dann alle Spielercharaktere starben, erklärte einer der Entwickler einfach, dass man jetzt wohl auf diesem Build ausgesperrt sei und der Stream frühzeitig beendet werden müsse.

Vielen Zuschauer*innen fiel dabei besonders der steigende Frust und die damit einhergehende sinkende Stimmung des Teams während des Streams auf. So fasst ein Kommentar unter dem Video etwa zusammen:

"Unglaublich unbehaglich, peinlich, forciert, manchmal hat es sich sogar bösartig angefühlt. Und das Gameplay auf dem lokalen Server war noch immer furchtbar.

Niemand hatte hier Spaß. Das hat sich wie ein Geiselnahme-Video angefühlt."

Eine weitere Person kommentiert sarkastisch: "Habt Nachsicht mit dem Devteam, das war wahrscheinlich das erste Mal, dass sie das Spiel gespielt haben."

Etwas absurd wirkt dabei noch die Abschlussbemerkung eines Entwicklers, mit der der Stream beendet wurde. Hier hieß es, man sei stolz auf die Arbeit des Teams und dass man diesen Build möglichst schnell rausbringen will, damit Spieler*innen die gleiche Erfahrung haben können, die das Team im Stream hatte.

Etwas, was sich wohl niemand wünschen dürfte.

Was haltet ihr von der ganzen Situation rund um Star Citizen?


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