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Super Blast im Test - Test für iPhone

Ein günstiger Vertikalshooter mit Simpelsteuerung und wenig Gegnertypen? Was nach einem sicheren Flop klang, überstand unseren Test mit Charme und fantastischer Technik. Lest mehr im Text.

von Thomas Ruhk,
09.10.2010 11:45 Uhr

Man nehme einen putzigen Weltraumhelden, werfe ihm ebenso putzige Feinde entgegen und würze das Ganze mit einer ganz einfach gehaltenen Steuerung. Das ist in aller Kürze die Beschreibung des Vertikalshooters Super Blast aus dem Hause Phantoom Entertainment.

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Jetzt wird abgerechnet. Jetzt wird abgerechnet.

Der Spielablauf ist reduziert auf einen wesentlichen Kern: Erreiche den Höchstpunktstand! Ihr seht auf dem Display am unteren Rand euren Helden, der wie eine Mischung aus Boba Fetts Helm und dem Roboter Vincent aus "Das Schwarze Loch" anmutet. Von oben fliegen Heerscharen kugelförmiger Gegner auf euch zu, und wenn auch nur ein einziger davon durchkommt, ist das Spiel vorbei.

Der namenlose Held ballert ohne euer Zutun, ihr müsst ihn nur mittels Neigung hin und her lenken. Das Spielfeld hat keine Begrenzung – fliegt ihr rechts aus dem Bild heraus kommt ihr sofort von links wieder herein. Eine Smartbomb wird über einfaches Antippen ausgelöst. Diese Bombe lädt sich in regelmäßigen Abständen auf und stellt in kritischen Situationen oftmals die letzte Rettung dar. Gelegentlich taucht eine farbige Melone auf, die, wenn ihr sie erwischt, eine zeitlich begrenzte Extrawaffe aktiviert. So gelangt ihr an Streuschüsse oder durchschlagskräftige Laser. Die Feinde sehen sich zwar sehr ähnlich, werden aber immer größer oder dicker. Rote Gegner sprengen nach dem Ableben gleich alle Kumpane mit in die Luft und treiben den Score in die Höhe. Mehrfachabschüsse geben Kombo-Punkte und regelmäßig gibt es Boni für erreichte Ziele (wie zum Beispiel 100 vernichtete Ziele). Online vergleicht ihr eure Bestmarke mit Spielern aus der ganzen Welt.

Das Spiel kostet nur 0,79 Euro und fährt eine Technik auf, die weit teurere Apps in Grund und Boden stampft. Super Blast hat zwar "nur" Knuddeloptik, präsentiert diese jedoch ungeheuer plastisch – ein ähnliches Staunen gab es vor vielen Jahren auf dem SNES beim Anblick von Donkey Kong Country. Zudem kommt es selbst bei massivem Feindaufkommen und Partikeleffekten nie zu Rucklern. Die Hintergrundgrafiken zeigen bekannte Weltraumthemen wie eruptierende Sonnen oder Asteroidenfelder - alles sehr schön gezeichnet. Die Musik ist fetzig und könnte aus einem Science-Fiction-Film stammen.

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