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Seite 2: Surviving Mars im Test - Komplex wie SpaceX

Forschung für den Fortschritt

In der Standardkuppel ist das Siedler-Management ziemlich hart, weil sie kaum Platz bietet und es auch keine Gebäude-Upgrades gibt. Die mittlere oder große Kuppel dagegen bieten massenhaft Platz, hier lassen sich die Kolonisten schon einfacher zufriedenstellen. Allerdings müssen wir da erstmal hinkommen: Ein sehr umfangreicher Technologiebaum zwingt uns, neue Kuppeln, bessere Wohnungen oder Boni für Drohnen und Extraktoren zu erforschen. Die Forschung können wir durch wissenschaftliche Einrichtungen steigern oder indem wir Anomalien auf der Karte mit unserem Erkundungsfahrzeug untersuchen.

Der Beton-Extraktor baut aus Marsstaub Ziegelsteine, erzeugt dabei aber Geröll, das die Drohnen abtransportieren und irgendwo lagern müssen. Der Beton-Extraktor baut aus Marsstaub Ziegelsteine, erzeugt dabei aber Geröll, das die Drohnen abtransportieren und irgendwo lagern müssen.

Surviving Mars besitzt einen tollen Wuselfaktor, anders aber als etwa Cities: Skylines besteht die Herausforderung in der Balance von Kolonisten, Gebäuden und Ressourcen. Alles was wir bauen, muss auch gewartet werden: Der Ressourcenhunger ist groß und unsere Kolonisten sind nicht leicht zufriedenzustellen. Allerdings erschweren einige spielmechanische Probleme unseren Weg zur florierenden Marskolonie.

Ungereimtheiten und Frustquellen

So wechseln Kolonisten nicht automatisch von einer Kuppel in die andere, auch wenn beide Kuppeln direkt nebeneinanderstehen. Manuell können wir ihnen einen anderen Wohnplatz in einer anderen Kuppel zuweisen, aber dass sie einfach mal rüber laufen, um ihr Einkaufsbedürfnis zu befriedigen, so schlau sind sie nicht. So müssen wir jede Kuppel einzeln ausbalancieren.

Das umfangreiche Forschungsmenü verbessert unsere Kolonie, manche Technologien finden wir nur bei Anomalien in der Landschaft. Das umfangreiche Forschungsmenü verbessert unsere Kolonie, manche Technologien finden wir nur bei Anomalien in der Landschaft.

Auch die Zuweisung der Arbeiter funktioniert nicht sauber: Zwar versucht das Spiel, automatisch passende Arbeiter zuzuweisen, ändert das aber immer wieder völlig willkürlich. Da geht der Kolonie beispielsweise die Nahrung aus und wir weisen einer Farm neue Arbeiter zu - und kurze Zeit später ist die Einrichtung wieder auf Notbesetzung, weil der Botaniker lieber in der Bar arbeitet.

Es gibt noch eine ganze Reihe von kleineren Ungereimtheiten und Ärgernissen, die zu Frust führen können. Etwa die Wegfindung unseres Transporters, der partout Luftlinie und nicht unseren teuren Tunnel nehmen will und deshalb an einem Berg stehen bleibt. Auch die Benutzeroberfläche ist manchmal nicht übersichtlich: Wieviel Überschuss von einer Ressource produziert wird, sehen nur umständlich in einem Menü. Das geht auch erheblich komfortabler.

Performant und angenehm komplex

Davon abgesehen ist Surviving Mars komplexer als es aussieht: Eine funktionierende Kolonie aufzubauen braucht eine Menge Hirnschmalz. Die Wechselwirkungen und die individuellen Eigenschaften der Kolonisten (aber auch diverse Katastrophen wie Meteoriteneinschläge, die unsere Wartungskosten in die Höhe treiben können, aber nicht alles zerstören) lassen uns ständig rotieren, nachjustieren, Lösungen suchen. Das motiviert und wir versenken Stunde um Stunde in den Aufbau der perfekten Marskolonie. Elon Musk hätte seine Freude dran.

Surviving Mars bietet einen leicht Playmobil-artigen Look, der gut funktioniert und keine Performanceprobleme machte. Wer weit vom Fernseher weg sitzt, für den ist die Schrift vielleicht manchmal eine Idee zu klein. Besonders cool: Gebäude werden langsam unter einer Staubschicht begraben, wenn sie nicht gewartet werden. Der Sound ist satt, die Vertonung allerdings nur auf Englisch. Angesichts der deutschen Texte ist das aber zu vernachlässigen.

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