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Seite 2: The Da Vinci Code – Sakrileg

Kopfnüsse und Frustgefahr

Neben Adventure-typischen Aufgaben, wie dem Einsammeln von Gegenständen und Gesprächen mit anderen Charakteren, stehen vor allem Logik- und Zahlenrätsel im Mittelpunkt des Spiels. In jedem der linear aufgebauten Levels gibt es mindestens ein Rätsel, das so schwer ist, dass ihr erst mal Stift und Zettel rausholen müsst. Beispielsweise findet der smarte Wissenschaftler in der Krypta einer alten Kirche eine Reihe von Knöpfen. Die sind mit alten Schriftzeichen versehen. Um herauszukriegen, in welcher Reihenfolge ihr die Knöpfe drücken sollt, müsst ihr zuerst die Schrift übersetzen. Ein anderes Mal steht Sophie vor einer verschlossenen Geldkassette. Ein Zahlenschloss trennt euch von dem wichtigen Schlüssel in der Kassette. Die richtigen Zahlen müsst ihr anhand einer mathematischen Folge errechnen. Dies führt dazu, dass der Schwierigkeitsgrad zwischen »einfach« und »bockschwer« schwankt. So meistert ihr die Action-Passagen mit links und werdet dann von einem fordernden Rätsel in eurem Entdeckungsdrang gestoppt. Frustmomente sind hier vorprogrammiert. Nur, wenn ihr euch alle Dokumente und Hinweise sehr aufmerksam durchlest, habt ihr eine Chance, alle Rätsel zu lösen. Fairerweise gibt es bei einigen Kopfnüssen auf Knopfdruck Tipps, die euch darin unterstützen, den richtigen Weg zur Lösung zu finden. Helfend zur Seite steht euch die visuelle Datenbank. Dort gibt es Bilder und nützliche Informationstexte zu allen wichtigen Personen, Orten und Gegenständen im Spiel.

Filmspiel ohne Film

Ungewöhnlich für eine offizielle Filmumsetzung, doch die Spielcharaktere sehen den Schauspielern aus dem Film nicht ähnlich. Lustigerweise spricht Robert Langdon aus dem Spiel trotzdem mit der deutschen Synchronstimme von Tom Hanks. Die deutsche Übersetzung und die Synchronisation sind insgesamt gelungen, auch wenn sich viele Kommentare von Langdon abgelesen und langweilig anhören. Ihr kauft ihm einfach nicht ab, dass er gerade in einer bedrohlichen Situation steckt. Passend dazu schauen Sophie und Langdon teilnahmslos umher und verziehen keine Miene. Darunter leidet die ansonsten stimmige Atmosphäre. In den Levels erfreuen euch nämlich neben der tollen Architektur hübsche Licht- und Schatteneffekte. Gelungene Rendersequenzen verknüpfen die einzelnen Missionen, und ein atmosphärischer Soundtrack mit sakralen Klängen untermalt passend das Geschehen. Theoretisch könnt ihr an jeder Stelle des Spiels abspeichern. Trotzdem beginnt ihr nach dem Laden eines Spielstandes wieder am letzten Checkpoint. Einen solchen erreicht ihr nach jedem größeren Rätsel. Auf die Spiele-DVD haben die Entwickler zusätzlich die englische Sprachfassung des Spiels gepackt. Der englische Langdon klingt enthusiastischer und Sophie hat einen süßen französischen Akzent.

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