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Inhaltsverzeichnis

The Incident im Test - Test für iPhone

Retrospiele sind oftmals spielerisch veraltet und verursachen angesichts ihrer Technik leichte Magenverstimmungen. Dass es auch anders geht, beweist das Indie-Game von Big Bucket. Lest in unserem Test, worum es in "Der Vorfall" eigentlich geht.

von Thomas Ruhk,
27.12.2010 18:30 Uhr

Den Todesbildschirm werdet ihr öfter sehen. Den Todesbildschirm werdet ihr öfter sehen.

Die wörtliche Übersetzung von The Incident ist "Der Vorfall" – und genau das beschreibt die irre Handlung von Big Buckets viel beachtetem Hüpfspiel. An einem gewöhnlichen Tag steht inmitten einer Stadt unsere Spielfigur – der Niemand Frank Solway. Plötzlich, wahrhaftig aus heiterem Himmel, stürzt ein Auto auf uns herab. Wir hechten zur Seite, nur um einem Spielautomaten auszuweichen, dem gleich darauf ein Stoppschild sowie ein rosa Plüschbär folgen.

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Wir erklimmen den Berg... Wir erklimmen den Berg...

Genau das ist der Spielablauf in The Incident: Wir sehen uns einem konstanten Regen aus allerlei Alltagsgegenständen ausgesetzt. Und was da nicht alles runterkommt: Sofas, Schränke, Statuen, Autos, Öfen, Fahrräder, Geschenke, Vasen, Rohrteile, Hundehütten und, und, und. Die Liste ist gewaltig und reicht von kleinen Dingen bis hin zu Familienautos wie einem Van oder gar gelben Taxis. Doch es fallen nicht nur gefährliche Dinge von oben herab: Hin und wieder gibt es auch Bonusleben in Form von Edelsteinen zu ergattern. Von unten kommen bisweilen Erste-Hilfe-Koffer oder Schutzhelme angeschwebt – werdet ihr nämlich drei Mal von Etwas getroffen, verliert ihr ein Leben. Wenn sich am Boden die erste Schicht skurriler Dinge angesammelt hat, erklimmen wir den Schutthaufen und steigen so langsam in die Höhe. Das Spiel startet in der Stadt und führt über einen Berg bis ins Weltall hinauf. Sieben lange Levels dauert es, bis "Der Vorfall" beendet ist. Eine zweite Spieloption hört auf den Namen "Endless Nightfall" und ist schlicht ein Survival-Modus.

Die Steuerung von The Incident ist sehr einfach. Ihr lenkt den Schlips tragenden Normalo durch Neigung nach links oder rechts. Ein Fingertipp auf das Display (egal wo) lässt ihn springen. Das war es auch schon.

...und kurz darauf luftige Höhen. ...und kurz darauf luftige Höhen.

The Incident erinnert im besten Sinne an die glorreichen Zeiten der ausklingenden C64- und frühen Amiga-Ära. Die Grafik und auch die Soundeffekte sind eine sympathische Hommage an jene Tage, strotzen aber dennoch - trotz aller Einfachheit - vor allerlei Details. Die Vielzahl an herunterstürzenden Gegenständen überrascht euch immer wieder. Gerade wenn ihr glaubt, alles gesehen zu haben, fällt plötzlich eine Statue der Osterinseln vom Himmel oder eine kleine Katze mit einer Glocke um den Hals erschlägt Frank Solway. Das Sahnehäubchen dieser liebevollen Inszenierung ist aber die Musik. Man glaubt, aus dem iPhone den sagenhaften SID-Chip zu hören, den anerkanntermaßen besten Soundchip der 80er Jahre. Als kleines Schmankerl haben die Programmierer noch einen Gag für Gutbetuchte eingebaut: Wer im Besitz eines iPhones UND eines iPads ist, kann beide Geräte koppeln und das iPhone zur einfachen Steuereinheit umfunktionieren.

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