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The War of the Worlds im Test - Krieg der Steuerung!

Warum euch das Schicksal der Menschheit in The War of the Worlds egal sein kann, lest ihr im Test für XBLA.

von Patrick Mittler,
28.10.2011 13:00 Uhr

Für alle die den SciFi-Klassiker Krieg der Welten von H.G. Wells noch nicht kennen: Das Buch erschien erstmals im Jahr 1898 (!) und war für seine Zeit revolutionär wie nur was. Schließlich schrieb Wells über eine Alien-Invasion, Hitzestrahlen, Biowaffen und riesige dreibeinige Kampfmaschinen! Wie ihr euch vorstellen könnt war das harter Tobak für den durchschnittlichen Leser im 19. Jahrhundert. 40 Jahre später griff Orson Welles die Geschichte auf und fabrizierte daraus ein Radio-Hörspiel. Das hat der gute Welles so realistisch vorgetragen, dass manche Hörer wirklich an einen außerirdischen Angriff glaubten und in Panik gerieten. Und schließlich hat Regie-Titan Steven Spielberg den Stoff 2005 effektreich auf die Kinoleinwand gebracht. Was fehlt in dieser Reihe noch? Na klar, ein Videospiel. The War of the Worlds wird aber, im Gegensatz zu Buch, Hörspiel oder Film, niemanden vom Hocker hauen.

Im Kreuzfeuer der Alien-Dreibeine kommen die Menschen arg ins Schwitzen. Im Kreuzfeuer der Alien-Dreibeine kommen die Menschen arg ins Schwitzen.

Das Spiel ist als eine Hommage an Wells Roman gedacht. Das heißt: Ihr erlebt wie im 19. Jahrhundert Aliens auf der Erde ankommen. Die sind keineswegs friedlich gestimmt, sondern packen gleich riesige Kampfmaschinen aus und machen den Schauplatz London dem Erdboden gleich. Als Überlebender kämpft ihr euch nun durch hübsch gemalte Ruinen, während rund um euch die Alien-Aggressoren die menschliche Zivilisation zu Klump schießen. Das sieht schon beeindruckend bedrückend aus, wird aber noch verstärkt durch den starken Ich-Erzähler, gesprochen von Schauspieler Patrick Stewart (Star Trek, X-Men-Reihe). Der Mann versteht sein Fach und bringt den klassischen Stoff in Hörbuchqualität rüber.

Bist du zu schwach ...

Spannend, aber frustig ohne Ende: Ihr flüchtet vor einer Alien-Kampfmaschine. Spannend, aber frustig ohne Ende: Ihr flüchtet vor einer Alien-Kampfmaschine.

Auch das Spielprinzip passt auf den ersten Blick zur Vorlage. The War of the Worlds ist ein Plattformer der alten Schule. Will heißen: Die Hüpferei ist bockschwer und ohne schweißtreibende Lehrstunden sterbt ihr am laufenden Band. So eine Alien-Invasion ist schließlich kein Ponyhof. Wenn ihr nicht gerade von fiesen Hitzestrahlern gebrutzelt, von pfeilschnellen Krabblern oder gigantischen Dreibeinern gejagt werdet, machen euch einstürzende Hausdächer, Brände oder zuckende Stromkabel das Leben schwer. Dadurch fühlt ihr euch als kleines Menschlein meist ziemlich hilflos gegenüber den übermächtigen Aggressoren. Leider seid ihr aber nicht nur den Aliens hilflos ausgeliefert, sondern auch der klobigen Steuerung, dem dämlichen Checkpoint-System und den vielen frustig schweren Stellen.

... ist die Steuerung schuld!

Schieberätsel unterbrechen den Spielfluss immer wieder. Schieberätsel unterbrechen den Spielfluss immer wieder.

Es ist zwar stimmig, wenn euer Protagonist im Schneckentempo durch die Levels läuft, doch wenn viele Hüpf-, Schiebe- und Schalterrätsel nur mit sekundengenauem Timing gelöst werden können, werdet ihr irgendwann euren Überlebenden wuterfüllt anbrüllen. Zusätzlich müsst ihr viele Aktionen millimetergenau ausführen, was noch mehr Steuerungs-Frust bedeutet. Wer das wegsteckt, den erwarten noch einige Fehler im Speichersystem. Es gibt Checkpoints die manchmal nicht funktionieren. Checkpoints die gerade dann laden, wenn ihr das Zeitliche segnet. Die resultierende endlose Todes-Schleife sieht zwar lustig aus, den Level könnt ihr aber von vorne beginnen. Oder es kann euch passieren, dass nach dem Laden ein Rätsel nicht mehr gelöst werden kann, weil das Spiel eine Kiste umgestellt hat.

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