The Witcher: Netflix-Serie ist offenbar mehr Horror als Fantasy

Die Netflix-Serie zu The Witcher wird laut den Machern zwar durchaus fantastisch, aber eher auf eine "geerdete Horror"-Art und Weise. Die Fantasy-Elemente bleiben erhalten, sollen euch aber das Fürchten lehren.

von David Molke,
07.11.2019 13:01 Uhr

So sieht Henry Cavill als Geralt in der Netflix-Serie The Witcher aus. So sieht Henry Cavill als Geralt in der Netflix-Serie The Witcher aus.

Netflix und Showrunnerin Lauren S. Hissrich verfilmen die The Witcher-Bücher, auf denen auch die bekannten Videospiele basieren. Die Netflix-Serie startet im Dezember und sorgt bereits im Vorfeld für viel Furore, immerhin zählt The Witcher 3 zu einem der besten und beliebtesten RPGs überhaupt. Nach und nach sickern immer mehr Details zu dem Projekt durch. Gegenüber dem SFX-Magazin hat der Visual Effects-Supervisor Julian Parry jetzt zum Beispiel erklärt, dass die Show wohl mehr Horror als Fantasy wird.

The Witcher auf Netflix wird eher "geerdeter Horror" als Fantasy

Anders, als ihr denkt? The Witcher gilt allgemein als Fantasy-Franchise, bedient sich aber auch vieler Horror-Elemente. Die Netflix-Verfilmung konzentriert sich jetzt offenbar eher auf Letztere, zumindest im Hinblick auf die visuellen Effekte. Die bewegen sich anscheinend eher in Richtung eines fiesen Body-Horrors.

"Ich denke, es tendiert definitiv mehr zum Horror. Wir nehmen die Fantasy definitiv raus. Ich kann ehrlich sagen, dass wir nicht fantastisch sind. Ich meine, es bleibt fantastisch, aber eher in einem geerdeten Horror-Sinn."

Als Beispiel dafür nennt der Visual Effects-Chef der neuen Netflix-Serie zu The Witcher die Striga. Dabei handelt es sich um ein Monster, in das sich Frauen durch einen fiesen Fluch verwandeln. Sie sehen schon in den Spielen wirklich fies aus, aber das toppt die Serie offenbar nochmal:

"Zum Beispiel mit Striga: Das ist ein krass aussehendes Ding. Es ist wirklich unangenehm!"

Schon im ersten The Witcher-Spiel taucht eine Striga auf. Schon im ersten The Witcher-Spiel taucht eine Striga auf.

Keine großen Schlachten: Der Mann für die visuellen Effekte erkllärt gegenüber SFX (via GamesRadar) außerdem noch, dass es in der ersten Staffel der The Witcher-Serie wohl keine riesigen Armeen und epische Schlachten zu bestaunen geben wird. Das sei allein aus Platzgründen logistisch gar nicht möglich. Weil die Armee Niflgards oder die Truppen aus Temerien mit ihren über 10.000 Soldaten einfach zu groß seien.

Das klingt einigermaßen lustig, da die meisten Schlachten-Szenen in Film und Serien wahrscheinlich sowieso nie von Tausenden Schauspielern verkörpert werden, sondern am Computer entstehen. Das müsste doch eigentlich gerade dem Visual Effects-Supervisor klar sein. Wie dem auch sei: Wir sind gespannt.

Mehr Infos zur kommenden The Witcher-Serie gibt es hier:


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