Im Herbst 2026 wird alles überschattet von GTA 6. Alle anderen Spiele, die in dem Zeitraum erscheinen, müssen hart um eure Aufmerksamkeit buhlen. Und der Titel, um den es mir hier geht, kämpft auf besonders stylische Art: Phantom Blade Zero.
Anders als viele Konkurrenten erscheint das Actionspiel nicht schon im September, sondern wagt sich mit seinem Release am 29. Oktober gefährlich nah an den Rockstar-Platzhirsch ran. Entwickler S-Game hat sich diesbezüglich auch ziemlich selbstbewusst geäußert und ist der Ansicht, dass sich Qualität setzt immer durchsetzt. Ich hoffe, der Plan geht auf – zumindest falls das Spiel wirklich so gut wird, wie ich hoffe.
Starker State of Play-Auftritt für die "Kung-Fu-Punk"-Action
Von Ende August bis Anfang Oktober erscheint eine ganze Reihe von Spielen, die auf meinem Radar sind, darunter The Blood of Dawnwalker, Control: Resonant, das neue Fire Emblem und Silent Hill: Townfall. Das sind noch nicht mal alle Titel, auf die ich mich freue, und wahrscheinlich geht es euch ganz ähnlich.
Die vergangene (monothematische) State of Play hat mich aber noch mal darin bestätigt, Phantom Blade Zero ziemlich weit oben auf meine Liste der GOTY-Kandidaten zu setzen. Noch mal kurz zur Erinnerung, falls ihr bei all den Spielen den Überblick verloren habt:
Die epischen Gefechte in Phantom Blade Zero sehen auf den ersten Blick zwar nach Souls aus, das chinesische Spiel will euch aber nicht erbarmungslos leiden lassen, sondern kommt mit Schwierigkeitsgraden, und hat sich außerdem stark von Devil May Cry und Co. inspirieren lassen.
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Neuer Phantom Blade Zero-Trailer verrät erste Details zur Story
Ihr schlüpft in die Rolle eines versierten Kämpfers, der sich durch eine surreale Welt schlägt, die von chinesischer Folklore inspiriert ist. S-Game beschreibt das Setting als "Kung-Fu-Punk", was so viel heißt wie: Es gibt durchkoreografierte Martial Arts-Kämpfe, aber auch Steam Punk-Elemente wie eine bedrohlich auf einem Felsen sitzende Fabrik und Körper-Modifikationen. Ein Mix, der meinen Geschmack ziemlich genau trifft!
Das Besondere an der Geschichte: Der Held ist tödlich verwundet und hat nur noch 66 Tage zu leben. Wie er die genau nutzt, sollt ihr auch mit Entscheidungen beeinflussen können. Kämpfe werden aber im Herzen der Gameplay-Erfahrung stehen.
Hier könnt ihr euch die State of Play noch mal anschauen:
Link zum YouTube-Inhalt
S-Game hat dabei auch eine richtig coole Idee, den Story-Aspekt in eine Spielmechanik zu übersetzen: Es wird einen Hardcore-Modus namens 66 Days geben, in dem ihr nur 66-mal sterben dürft. Danach winkt das endgültige Game Over.
Das finde ich richtig cool, erstens, weil ich es liebe, wenn Gameplay und Geschichte sich organisch zusammenfügen, zweitens finde ich diese sehr spezifische Zahl von 66 Leben richtig spannend. Mir selbst sind Permadeath-Challenges mit nur einem Leben immer zu frustrierend.
Und sollte mir selbst 66 Days zu fordernd sein sollte, werde ich liebend gerne in Streams mitfiebern.
Was mich während der State of Play generell gereizt hat, ist die Kampf-Inszenierung, insbesondere beim Gefecht mit den Akteuren im Löwenkostüm, der etwas von einem perfekten, hypnotisierenden Tanz hatte.
Natürlich ist noch nicht gesagt, dass das Spiel am Ende in seiner Gänze mit dem Vorab-Eindruck mithalten kann, aber zumindest war Kollege Dennis beim Anspielen im Jahr 2025 ebenfalls schon ziemlich angetan. Aber ich freue mich schon richtig darauf selbst herauszufinden, ob in Phantom Blade das Action-Highlight steckt, das ich mir erhoffe.
Wie sieht es bei euch aus: Habt ihr Phantom Blade Zero bereits auf dem Schirm und wollt direkt zu Release zocken? Oder seid ihr dann noch mit den September-Releases beschäftigt oder spart schon für GTA 6?
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