Immer mal wieder kommt es bei Online-Bestellungen vor, dass eine Lieferung unterwegs verloren geht. Das ist ärgerlich, im Normalfall gibt es dann aber immerhin Ersatz vom Händler. Hin und wieder hat man auch richtig viel Glück und die originale Lieferung taucht dann zusätzlich noch auf.
Das ist auch dieser Person hier passiert – und zwar mehrere Jahre nach der Bestellung.
Zum Spottpreis gekauft und 2 Jahre bei DHL verschollen
Diese Bestellung dürfte TikTok-User Toastbr0t vermutlich schon vor einer ganzen Weile vergessen haben: Vor fast genau zwei Jahren hatte er sich eine 2 TB-SSD von Kingston online bestellt, die dann allerdings unterwegs verloren ging. Bis vor Kurzem.
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Vor ein paar Tagen fand der PC-Enthusiast nämlich überraschend eine Lieferung in seinem Briefkasten. Die sah schon von außen ganz schön mitgenommen aus. Die Verpackung aus Pappe ist ordentlich ramponiert und hat dunkle Wasserflecken. Und auch ihrem Inhalt ist es nicht viel besser ergangen.
Tatsächlich steckte nämlich die damals bestellte SSD drin. Deren Verpackung ist ebenfalls beschädigt und die SSD selbst leider auch verbogen. Toastbr0t vermutet gar, dass sie schlicht über die zwei Jahre in einer Sortiermaschine im DHL-Verteilerzentrum festgesteckt haben könnte.
Link zum TikTok-Inhalt
Für Toastbr0t nicht der größte Verlust, immerhin hatte er damals für die verloren gegangene Lieferung vom Händler Ersatz bekommen. Dennoch hätte er die zweite Festplatte sicherlich gerne genommen. Immerhin hatte er sie damals noch zum Preis von 99 Euro bestellt – heute wird sie für fast das Dreifache angeboten, wie ein Blick auf Idealo zeigt.
In den Kommentaren wollten die meisten User natürlich wissen, ob die SSD trotzdem noch funktioniert. Mit etwas Glück könnte sie sich nämlich wieder zurechtbiegen lassen. Leider wird Toastbr0t die Antwort auf diese Frage wohl nie liefern können, wie er vor Kurzem in einem weiteren Video verraten hat.
Er hatte den Händler nämlich angeschrieben und nachgefragt, ob er die Lieferung zurückschicken solle. Rechtlich gesehen ist das durchaus korrekt, da der Händler ihm Ersatz geschickt hatte und der User somit kein Anrecht auf die überschüssige Lieferung hat.
Der Verkäufer schickte ihm dann auch prompt einen Retourenschein, sodass Toastbr0t die Ware ungeöffnet zurückschicken musste. Seiner Einschätzung nach hätte die SSD vermutlich eh nicht mehr funktioniert.
Er wäre aber auch nicht verpflichtet gewesen, den Händler von sich aus über die Zuviellieferung zu informieren, sondern hätte den Artikel schlicht bis zum Ende der Verjährungsfrist von drei Jahren bis Jahresende aufheben müssen, falls der Händler die SSD doch zurückfordert. Knapp anderthalb Jahre davon hatte er ja effektiv schon rum.
Meldet ihr euch bei Zuviellieferungen brav beim Händler?
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