Wii U - »Die bessere Mausefalle« - EAs Peter Moore über die kommenden Konsolen

Bei den zukünftigen Konsolen geht es laut Moore nicht mehr um bessere Grafik sondern um Steuerung und verstärke Community-Anbindung.

von Daniel Feith,
09.08.2011 12:40 Uhr

Wii U Wii U

Nach Electronics Arts CEO John Riccitiello betont auch EAs Chief Operating Officer Peter Moore im Interview mit Industrygamers, bei den kommenden Konsolen komme es nicht mehr so stark auf Grafikleistung an. Deswegen sei die Wii U auch nicht im Nachteil, wenn sie lediglich Grafik auf Par mit Xbox 360 und PlayStation 3 bietet:

»Die Leute werden sagen, [Wii U] sei eine Übergangsplattform. Ich denke, das stimmt nicht und ich erkläre auch, warum. Ich glaube, der neue Controller ist klasse. Hier geht es nicht mehr um reine Rechenleistung sondern, wie bei der Wii, darum ein Spiel auf einzigartige Weise zu erleben, egal wie toll die Grafikleistung ist. (...)

Ihr habt ja alle Battlefield 3 gesehen. Wie viel besser kann [ein Spiel] denn noch aussehen? Irgendwann lohnt es sich nicht mehr darin zu investieren. Ich weiß nichtmal ob es noch etwas besseres gibt als 1080p. (...) Heutzutage dreht sich alles um Interface. Darum, eine breite und starke Community aufzubauen. Und es geht um 'Wie steuern wir ein Spiel?' Das sieht man bei Move, bei WiiMotion Plus sowieso und besonders bei Kinect. (...)

Und Nintendos Aufgabe ist ehrlich gesagt, die bessere Mausefalle im Hinblick darauf zu bauen, wie wir den Controller benutzen. Ich weiß nicht, was Microsofts und Sonys Pläne für ihre kommenden Konsolen sind, aber es wird nicht um reine Grafikqualität gehen. Das kann ich euch versichern.«

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