Im großen Serienfinale von Stranger Things war einiges los, schließlich hatte es mit über zwei Stunden Spielfilmlänge. Am Ende hat sich die Folge auch richtig viel Zeit genommen, um zu klären, was die Zukunft für die wichtigsten Figuren bereithält. Doch bei einer Hauptperson war die Sache nicht ganz so klar. Max-Schauspielerin Sadie Sink hat aber ihre eigene Interpretation.
Spoilerwarnung: Wie ihr euch sicher bereits gedacht habt, geht es hier um das Ende von Stranger Things, besonders um Elevens Rolle. Habt ihr die letzte Episode noch nicht gesehen, solltet ihr euch gut überlegen, ob ihr weiterlesen wollt.
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Sadie Sink verrät, welche Version des Endes ihrer Meinung nach die Wahrheit ist
In der letzten Episode mussten Eleven-Fans einen harten Brocken schlucken. Bereits vorher war klar, dass die Heldin nach einem Gespräch mit ihrer "Schwester" (beziehungsweise Leidensgenossin) Kali überlegt, sich selbst zu opfern, damit ihr Blut nicht irgendwann doch noch dazu genutzt werden kann, weiteres Unheil anzurichten.
Nach einer actionreichen Szene sieht es zunächst aber so aus, als habe sie es sich doch anders überlegt. Dann beschließt Eleven aber im letzten Moment, sich das Leben zu nehmen und sich mit der Upside Down-Welt wegreißen zu lassen.
Ganz am Ende der Episode wird diese harte Entscheidung aber doch ein wenig abgemildert, als Mike bei einer Runde D&D in einer Geschichte impliziert, alles sei nur ein cleverer Trick von Eleven und Kali gewesen.
Er zeigt die Möglichkeit auf, Eleven sei eigentlich unsichtbar geworden und habe ihren Tod nur vorgetäuscht, damit das Militär nicht mehr weiter nach ihr sucht. In seiner Vorstellung ist sie nun auf der Wanderung durch das fremde Land, über das die beiden immer gesprochen hatten.
Welche Variante die wahre Geschichte ist, erfahren wir nicht, aber Max-Schauspielerin Sadie Sink hält für sich fest (via eonline.com):
Ich denke, sie ist tot.
Sink findet, dass es die stärkere Version der Geschichte sei und glaubt, dass Mikes Story nur dazu diene, seinen Freund*innen – und nicht zuletzt sich selbst – Trost zu spenden, damit sie besser mit ihrem Verlust umgehen können. Sie glaubt außerdem, dass es in dieser letzten Story, die Mike erzählt, auch darum geht, mit seiner Kindheit abzuschließen und ein neues Kapitel zu öffnen.
Womöglich wollten die Serienschöpfer Matt und Ross Duffer Fans genau dasselbe geben, was Mike für Will, Max und Co. tut: das Ende für sie etwas versöhnlicher gestalten. welche Version aber die wahre Geschichte ist, wollen die beiden nicht verraten. Es wäre also stattdessen auch möglich, dass Eleven tatsächlich alle an der Nase herumgeführt hat.
Was ist für euch die wahre Version der Geschichte? Elevens Opfer oder der clevere Trick? Oder gefällt es euch vielleicht sogar am besten, euch selbst nicht festzulegen und die Alternative als Möglichkeit im Raum stehen zu lassen?
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