"40 Dollar und ein Sandwich": Fallout-Erzähler Ron Perlman verrät, was er damals für seine Rolle im ersten Spiel bekommen hat

Der Schauspieler Ron Perlman erzählt eine Anekdote über seine erste Arbeit an der Fallout-Reihe.

Ron Perlman spricht die meisten Fallout-Intros ein und hat dadurch unter anderem in Fallout: New Vegas einen eigenen Platzhalter-Charakter erhalten, der im gewöhnlichen Spielverlauf jedoch nicht zu sehen ist. Ron Perlman spricht die meisten Fallout-Intros ein und hat dadurch unter anderem in Fallout: New Vegas einen eigenen Platzhalter-Charakter erhalten, der im gewöhnlichen Spielverlauf jedoch nicht zu sehen ist.

Vor einigen Jahrzehnten sah die Videospielbranche ganz anders aus. Im Vergleich zu heute war sie vor allem eines: kleiner. Meist haben deutlich weniger Menschen als heutzutage an den Spielen gearbeitet. Auch die Löhne sahen damals noch anders aus.

Fallout-Erzähler erhielt 40 Dollar und ein Sandwich für seine Arbeit am ersten Teil

„War. War never changes.“ Dieses berühmte Zitat leitet die Fallout-Spiele ein. Eingesprochen wird diese Aussage mit dem Rest der Intros, beziehungsweise der Epiloge, von Schauspieler Ron Perlman. Kürzlich hat er eine Anekdote über seine Arbeit am allerersten Spiel geteilt:

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„Sie luden mich ein, am allerersten Fallout mitzuarbeiten. Zurück in den 1990ern gaben sie mir 40 Dollar und ein Sandwich. Eineinhalb Jahre später erhielt ich einen Anruf: ‚Hey, erinnerst du dich an Fallout?‘ – ‚Nein.‘ – ‚Nun, jetzt gibt es einen zweiten Teil.‘ Und ich fragte: ‚Wieso?‘ – ‚Weil der Erste durch die verdammte Decke ging.‘ Und ich sagte: ‚Wirklich? Cool.‘ Ich weiß nicht, wieso. Ich war nie im Spiel. Ich habe ein paar Zeilen gesprochen, meine 40 Dollar und mein Sandwich erhalten und bin dann nach Hause.“

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Ob es hier aber wirklich ganz präzise um 40 Dollar geht oder der Schauspieler einfach ein wenig übertreibt, um die Story witziger zu machen oder es selbst nicht mehr genau weiß, können wir nicht sagen. Die Gagen sind vor 30 Jahren zwar wirklich geringer ausgefallen, trotzdem erscheint das sehr wenig.

Entlohnung in der Videospielbranche damals und heute: Dass die Löhne vor einigen Jahrzehnten niedriger ausgefallen sind, lässt sich an der Produktionsqualität der damaligen Videospiele beobachten. In den 1990er-Jahren hatten viele Games im deutsch- und englischsprachigen Raum unabhängig von ihrer Qualität ulkig klingende Sprachausgaben.

Das liegt unter anderem daran, dass das Medium im Vergleich zu heute viel kleiner war und von anderen Bereichen der Unterhaltungsbranche weniger ernst genommen wurde. Außerdem hatten die Speichermedien (vor allem vor der Einführung von CDs) nicht genug Speicherplatz, um lange und aufwändig eingesprochene Sequenzen zu zeigen, ohne anderweitig an Qualität einzubüßen.

Im Laufe der Zeit sind die Gagen zusammen mit dem Produktionsaufwand gestiegen. Synchronsprecher*innen werden darüber hinaus für ihre Arbeit mehr gewürdigt, etwa mit einem eigenen Preis bei den Game Awards.

Habt ihr Fallout jemals auf Englisch gespielt und euch die Einsprecher von Ron Perlman selbst angehört?


Kommentare(1)
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