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Fazit: WWE 2K22 im Test: Auferstanden nach dem Knockout

Kai Schmidt
@GamePro_de

Ich muss zugeben: Ich war skeptisch, ob Visual Concepts es nach dem Desaster WWE 2K20 wirklich schaffen würde, die Schulter noch einmal von der Matte zu heben. Doch abgesehen von ein paar Kleinigkeiten macht das neue Spiel wirklich Spaß. Gerade die Steuerung, die über die Jahre kaputtinnoviert wurde, macht endlich wieder einen äußerst fitten Eindruck. Nach ein paar Eingewöhnungs-Matches flutschte alles so gut wie ein mit Babyöl eingeschmierter Wrestlerkörper beim Bearhug.

Allerdings kann das nicht die fiese Fratze der alternden Technik verstecken. Die präsentiert sich diesmal zwar mit neuem Anstrich und gibt sich ungewohnt poliert, aber mit ihrer Mischung aus fotorealistischen Körpertexturen, toten Augen und grobschlächtig flatternder PS2-Haarsträhnen ist WWE 2K22 dennoch kein schöner Anblick. Ich sage zwar immer wieder, dass sich am Technikgerüst etwas grundlegend ändern muss (wegwerfen und neu programmieren), doch machen wir uns nichts vor: Ähnlich wie die aktuellen TV-Shows von WWE wird sich das Spiel in genau diesem desolaten Zustand weiter durch die Jahre schleppen, bis es keinen Gewinn mehr abwirft.

Bitte nicht falsch verstehen: Obwohl ich hier ganz schön über WWE 2K22 herziehe, macht das Spiel unglaublich viel Spaß. Wie cool ist es bitte, als auf der Matte liegender Undertaker das Licht auszuknipsen und hinter dem Gegner wieder aufzutauchen? Unglaublich cool! Das honoriere ich auch mit einer entsprechenden Wertung. Es ist nur so, dass mich die Realitätsverweigerung des Publishers und der WWE maßlos ärgert. Die Reihe muss einfach endlich mal von Grund auf neu gemacht werden.

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