Xbox Series X mit 12 Teraflops: Das sind die offiziellen Hardware-Specs

Endlich bekommen Xbox-Fans ein besseres Gefühl dafür, wie leistungsstark die Xbox Series X wird. Microsoft liefert einen umfangreichen Überblick über Hardware-Details.

von Hannes Rossow,
24.02.2020 15:13 Uhr

Die Xbox Series X will in Sachen Leistung die nächste Konsolengeneration anführen. Die Xbox Series X will in Sachen Leistung die nächste Konsolengeneration anführen.

Auch in diesem Jahr ist Microsoft in Sachen Next-Gen schon ein paar Schritte weiter. Während wir noch nicht einmal wissen, wie die PS5 aussehen wird, wurden nun die Hardware-Specs und neue Features der Xbox Series X enthüllt. Die Botschaft von Microsoft ist klar: Mehr Leistung und weniger Wartezeit!

Starker Prozessor und hohe Performance

In einem offiziellen Blog-Post schlüsselt Xbox-Chef Phil Spencer die Leistung der Xbox Series X etwas genauer auf und bestätigt damit auch ein paar Gerüchte zu Hardware-Details.

Hardware-Details in der Übersicht:
- 12 TeraFLOPS
- 8 Mal schneller als die Xbox One
- bis zu 120 fps
- eingebaute SSD-Festplatte
- hardware-basiertes Raytracing
- kaum Eingabe- oder Bild-Latenzen

Die wichtigste Frage aber zuerst: Wie stark ist der Prozessor der Xbox Series X?

Die Xbox Series X wird mit dem Zen-2-Prozessor von AMD ausgestattet sein, der dank seiner RDNA 2-Architektur die vierfache Prozessorleistung der Xbox One erreichen soll. In Sachen Grafik-Power kommt die Xbox Series X auf stolze 12 TeraFLOPS, was schon vorab spekuliert wurde.

Was waren noch einmal TeraFLOPS?
FLOPS steht für "Floating Point Operations Per Second" und beschreibt die Fähigkeit eines Computers, viele mathematische Operationen gleichzeitig vorzunehmen. Je mehr TeraFLOPS eine Konsole hat, desto schneller können Prozesse ablaufen.

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Damit wäre die Xbox Series X gleich doppelt so leistungsfähig wie die Xbox One X und insgesamt acht Mal leistungsfähiger als die Standard-Xbox One. Für Entwickler bedeutet das vor allem, dass sie komplexere und größere Spielwelten basteln können, ohne bei der Bildrate oder der Auflösung in Schwierigkeiten zu geraten.

Stichwort Bilder pro Sekunde: Der neue Standard in Sachen Bildrate soll bei der Xbox Series X bei 120 fps liegen.

Damit die Xbox Series X diese hohe Bildrate nicht nur bieten, sondern auch verlässlich halten kann, setzt Microsoft auf das sogenannte "Variable Rate Shading". Hier werden die Pixel nicht mehr einzeln berechnet, sondern in Gruppen zusammengefasst. Das mindert die Rechenleistung, ohne aber die Bildqualität zu gefährden.

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Raytracing ist für die Next-Gen-Konsolen ein großes Thema. Auf der Xbox Series X setzt Microsoft auf eine hardware-basierte Lösung und das lässt auf verbesserte Lichteffekte und genauere Reflexionen hoffen, die im Blog-Beitrag sogar als "fotorealistisch" beschrieben werden.

Sofort spielen, ohne lange zu warten

Ähnlich wie bei der PS5 sollen auch auf der Xbox Series X keine großen Ladezeiten mehr anfallen, da eine eingebaute SSD-Festplatte für mehr Geschwindigkeit sorgt. In der Praxis bedeutet das beispielsweise das Wegfallen von Ladebildschirmen, wenn wir in Open World-Spielen die Schnellreise-Funktion nutzen.

Aber nicht nur in den Spielen selbst will Microsoft für mehr Unmittelbarkeit sorgen. Das sogenannte "Quick Resume Feature" bietet beispielsweise die Möglichkeit, mehrere Spiele gleichzeitig laufen zu lassen, zwischen denen wir ohne Wartezeit wechseln können und direkt da weitermachen können, wo wir aufgehört haben.

"Schnellere" Controller: Ähnliches gilt für den neuen Xbox-Controller, der dank "Dynamic Latency Input" für noch geringere Eingabeverzögerungen sorgen soll. Laut Spencer wird das Eingabesignal des Controllers direkt mit dem Ausgabesignal am Bildschirm synchronisiert, was spürbare Latenzen im Grunde ausmerzt.

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Zudem werden mögliche Latenzen auch via HDMI bekämpft. So wählt der "Auto Low Latency"-Mode automatisch den Bildmodus des TV-Bildschirms aus, der die niedrigste Latenz bietet. Mit der Hilfe der "Variable Refresh Rate" ist außerdem garantiert, dass die Refresh-Rate des Bildschirms an die aktuellen fps des Spiels angepasst werden. Das sorgt für flüssigere Spielerlebnisse und geht gegen Tearing-Effekte vor.

Gratis-Upgrades für Xbox One-Spiele

Wie Microsoft heute ebenfalls bekanntgab, erhalten Käufer von Xbox One-Spielen für die Xbox Series X kostenlose Grafik-Upgrades. Alle weiteren Infos zum neuen Feature könnt ihr im Artikel von GamePro-Kollegin Linda Sprenger nachlesen. Wollt ihr alle Infos zur Series X auf einen Blick, haben wir eine ausführliche Übersicht für euch.

Weitere Details zur Xbox Series X will Microsoft in den nächsten Monaten verraten. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

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