1998 verzichtete Zelda Ocarina of Time auf eine der wichtigsten Gaming-Funktionen überhaupt: 28 Jahre später ändert's das Remake

Zelda Ocarina of Time war auf dem N64 ein Meilenstein in vielerlei Hinsicht, verzichtete damals aber auf ein Feature, das in fast jedem Videospiel zu finden ist.

Das Zelda: Ocarina of Time Remake bringt eine wichtige Funktion, die damals fehlte. Das Zelda: Ocarina of Time Remake bringt eine wichtige Funktion, die damals fehlte.

Das kommende Zelda: Ocarina of Time-Remake hüllt das 1998 fürs N64 veröffentlichte Original nicht nur in ein modernes Grafikgewand, sondern führt auch eine Reihe von kleineren Neuerungen und Quality of Life-Anpassungen ein: Darunter ein Sprung-Knopf, den es im Original nicht gab – aber fast!

Zelda: Ocarina of Time hätte damals fast einen Sprung-Knopf bekommen

Jap, im 28 Jahre alten Original konnten wir Link nicht auf Knopfdruck hüpfen lassen. Stattdessen springt Link automatisch an einigen Punkten.

Video starten 4:43 Das steckt alles im Remake von Zelda: Ocarina of Time

Tatsächlich hatte Nintendo damals sogar über einen dedizierten Sprung-Knopf in OoT fürs N64 nachgedacht, diesen dann aber wieder verworfen. Das geht aus einem alten Iwata Asks-Artikel aus dem Jahr 2011 hervor (via Gamesradar).

Darin sprechen der damalige Nintendo-Präsident und der Ocarina of Time-Designer Yoshiaki Koizumi darüber, dass Ocarina of Time und Super Mario 64 damals parallel entwickelt wurden und die Entwicklerteams hinter beiden N64-Titeln über die Konzepte des jeweils anderen nachdachten und sich gegenseitig beeinflussten:

  • Koizumi: "Ich denke schon, dass sie oft paarweise betrachtet werden. Beide fielen in die Kategorie der „3D-Open-World-Actionspiele“. Ich habe eigentlich keinen Unterschied zwischen ihnen gesehen."
  • Iwata: "Wenn man einen Unterschied nennen müsste, wäre es wohl der, dass man in The Legend of Zelda nicht per Knopfdruck springt."
  • Koizumi: "Selbst das war anfangs noch anders: Als wir mit der Entwicklung von The Legend of Zelda: Ocarina of Time begannen, musste man noch eine Taste drücken, um zu springen."

"Ursprünglich hatte es (Zelda: OoT) kein Auto-Jump", unterstreicht Iwata. "Das stimmt. Bei einem Super Mario Bros.-Spiel konnten wir das Springen unmöglich weglassen", so Koizumi daraufhin.

Mehr Puzzle, weniger Action: Bei Zelda Ocarina of Time entschied sich das Team letztendlich aber doch dazu, die Sprungtaste über Bord zu werfen. Der Fokus des Action-Adventures sollte weniger auf Action, sondern mehr auf Rätsel liegen, erklärt Koizumi weiter.

Wie bereits erwähnt, ändert sich das aber im Remake. Nintendo hat die Neuauflage des Klassikers an gängige Action-Adventure-Standards angepasst und den Sprungknopf zurückgebracht: Heißt, Link kann jetzt jederzeit springen. Und nicht nur das: Wir können jetzt auch die Kamera frei bewegen und frei herumsprinten!

Ebenfalls neu im Remake:

  • Mehr Sprachausgabe: Zwischensequenzen sind jetzt komplett vertont. Zudem gibt es zusätzliche Dialogzeilen für die Fee Navi.
  • Mikrofon-Unterstützung: Ihr könnt in das Mikro der Switch 2 summen, um entsprechende Lieder auf der Okarina zu spielen.
  • Quest-Log: Mit dem "Spuren der Zeit"-Wandteppich werden im Pause-Menü eure aktuellen Quests festgehalten, was die Orientierung im Spiel erleichtert.
  • Zeit-Fortschritt: Die Zeit läuft auch nun innerhalb von Städten weiter, im Original war die Zeit dort "eingefroren".

Das Zelda Ocarina of Time-Remake erscheint am 05. November 2026 exklusiv für die Nintendo Switch 2. Mehr zu allen Änderungen und Neuerungen lest ihr im oben verlinkten GamePro-Artikel.

Hat euch damals der fehlende Sprungknopf im Original gefehlt?


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