Für alle Wüstenfans - Fallout: New Vegas

Von TageLöhner · 19. Juli 2019 ·
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    „Fallout: New Vegas“. Ein weiteres Spiel, angesiedelt im Universum des immer gleichbleibenden Krieges. Dieses Spiel wurde aber nicht von Bethesda, sondern von Obsidian Entertainment entwickelt. Da bei diesem Studio diverse Entwickler sitzen sollten, die auch schon beim alten Entwickler Black Isle Studios (dem Erschaffer von Fallout 1 + 2) mitgewirkt hatten, sollte dieses Fallout wieder stark an ältere Teile erinnern. Demzufolge war der Hype mehr als groß. Ich hingegen war etwas skeptisch, hatte ich doch mit Fallout 3 sehr viel Spaß gehabt und gerade dessen sehr endzeitliche und düstere Stimmung sehr zu schätzen gelernt. Und nun ein neuer Teil, welcher ein gutes Stück dieser Atmosphäre verlieren sollte? Das war meinem Fanboyhirn einfach nicht ansprechend genug und da ich mich anfangs durch die Grafik und Steuerung zum Trugschluss hinreißen ließ, das Spiel sei nichts anderes als ein großes Add-On zu Teil 3, konnte ich mit dem Spiel für eine ganze Weile nicht wirklich warmwerden.


    Als im letzten Jahr die Ultimate Edition des Spiels auf GOG erschien, gab ich ihm dann aber doch noch eine Chance. Und Junge, was hatte ich mich in meinen ersten Urteilen getäuscht. Nicht nur als RPG, sondern auch in vielen anderen Bereichen wurde es ein unfassbar intensives Erlebnis für mich. Im Test erzähle ich euch, warum es so empfehlenswert ist und warum es dennoch nicht zur Topwertung reicht.

    Es ist nicht alles Platin, was glänzt

    Die Grundgeschichte dürften die meisten Ödländer unter uns kennen. Im Jahre 2077 wurde die alternative Welt des Falloutuniversums im Atomkrieg zerstört und der Fallout vernichtete fast sämtliches Leben, das damals existierte. Die Stadt Las Vegas allerdings ist fast komplett verschont worden. Ziemlich ironisch, sind doch gerade hier in der Wüste Nevadas zahllose Atomwaffen getestet worden.

    Nach einiger Zeit formierte sich westlich von New Vegas im heißen Kalifornien die „New Californian Republic“ (NCR). Diese expandierte sehr schnell und stieß damit auf die Mojave-Wüste und so auch auf New Vegas, das intakte, aber dekadente Überbleibsel der alten Zockermetropole unter Führung des mysteriösen Mr. House und seinen Sicherheitsrobotern. Als die NCR den südöstlich gelegenen Hoover Dam in Betrieb nehmen wollte, stieß sie auf eine Gruppierung von Raidern und Banditen. Zwischen der NCR und dieser „Caesar’s Legion“ kam es zum erbitterten Kampf. Zwar konnte die NCR den Damm halten, doch die Legion zog sich nicht zurück, ganz im Gegenteil. Der wahre Kampf sollte erst beginnen…

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    Von all diesen Erlebnissen bekommt man selbst als Kurier anfangs nichts mit. Dann kommt ein doch eigentlich sehr simpler Auftrag: Ich als dieser Kurier soll einfach nur einen kleinen Chip aus Platin von der nahegelegenen Stadt Primm aus direkt ins Herz der Stadt befördern, zum „Strip“. Irgendwas geht dabei jedoch komplett schief, eine kleine Gruppe an Typen überfällt mich nahe der Siedlung Goodsprings und jagt mir eine Kugel in den Kopf.

    Zum Glück zieht mich ein Roboter aus dem Grab und der örtliche Doktor von Goodsprings kann mich wiederherstellen. Die Frage ist nun: Warum haben sie mich abgeknallt? Und was hat es mit diesem Chip auf sich? Die Antworten auf diese Fragen schicken mich nicht nur quer durch die ganze Mojave, sondern auch direkt in das Herz der Stadt. Und schon bald wird klar, dass es hierbei um nichts anderes geht als um die gesamte Zukunft einer Metropole…

    New Vegas

    Ja, das klingt nicht nur spannend, insgesamt hat man die Geschichte auch sehr gut durchdacht. Nicht nur stoße ich während meiner langen Reise auf diverse Charaktere mit verschiedenen Motiven und Hintergründen, auch gibt es die eine oder interessante Wendung, die einen völlig neuen Blick auf das bisher Erlebte bietet und den gesamten Plot so mit einiger Spannung auflädt. In der Stadt laufen sehr große Dinge und ich kann einen Teil von ihnen werden.

    Stichwort „Teil werden“: Ja, die Entscheidungen sind es hier, die eine große Rolle spielen. Egal, was ich tue, egal, wie ich mich entscheide, alles hat Konsequenzen. Jeder noch so unscheinbare Charakter, jede Fraktion (zu diesen gleich mehr), jedes Ereignis hat irgendwo seinen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf. Das macht das Spiel nicht nur deutlich komplexer, sondern auch weniger berechenbar. Ich kann Vieles tun. Doch ich muss auch wissen, was das bedeutet. Das hat mir extrem gut gefallen, so muss eine Handlung gesponnen sein.

    Was will man also mehr? Der Plot wirkt auf dem Papier sehr spannend, die Figuren wurden großartig gestaltet und umgesetzt. Allen voran deren Synchronsprecher (ich beziehe mich auf die englische Version) machen einen richtig tollen Job. Gibt es dann nicht auch irgendwelche Schwächen? Leider ja. Und teilweise sind sie so groß, dass ich die Geschichte von „Fallout: New Vegas“ glatt als einen der größten Schwachpunkte des Spiels aufzählen würde.

    Das liegt größtenteils an seiner Inszenierung, welche mehr als bescheiden ausgefallen ist. Vielleicht liegt das einfach an der recht betagten Engine, mit welcher das Spiel angetrieben wird, doch die Erzählung der Geschichte ist unfassbar lahm dargestellt. Klar, ich erwarte hier kein Call of Duty, bei dem alle zehn Sekunden die nächste Skriptsequenz ins Gesicht springt und alles kracht und wummst und hurra und Action! Doch durch die stocksteifen Animationen der Figuren und insgesamt sehr unbeholfen wirkende Szenen kriegt man manchmal gar nicht mit, dass hier gerade etwas hochgradig Relevantes passiert, wichtige Punkte des Plots wirken dadurch fast schon lächerlich. Das geht sogar bis zum Ende so, welches dann einfach plötzlich da ist und das wars.

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    Außerdem tritt bei „Fallout: New Vegas“ auch ein Problem auf, welches generell bei vielen Open-World-Spielen vorliegt: Durch die Fülle und Lebendigkeit der eigentlichen Spielwelt rückt die Haupthandlung viel zu oft komplett in den Hintergrund, wirkt manchmal geradezu völlig irrelevant. Da mag ein großes Ding in der Stadt gedreht werden, für mich wirkt das nach einer netten Nebenbeschäftigung. Das ist jammerschade und schadet dem Plot erheblich.

    Letztendlich bleibt von der Geschichte vielleicht noch der gute Wille übrig. Doch wenn ich sie wirklich ernstnehmen will, muss ich mich dafür ziemlich anstrengen… und die Lust wird nicht jeder verspüren.

    Immer wenn du special bist, wirst du zur Diva…

    So viel zum Hauptplot. Ich beschreibe nun Aspekte des Gameplays und fange beim Wichtigsten an, nämlich den Rollenspielaspekten. Diese wurden größtenteils aus Fallout 3 übernommen, kleinere Unterschiede gibt es aber.

    Wie schon in allen Vorgängerteilen gibt es auch in Fallout: New Vegas das Special-System. „Special“ ist dabei ein Akronym, jeder Buchstabe steht für eine wichtige Eigenschaft meines Charakters. Das „S“ beispielsweise steht für „Strength“, also meine rohe physische Kraft. „P“ für Perception, also meine Wahrnehmung. „C“ für Charisma… nun ja, der Name sagt es. Ich darf einige Punkte in die Werte investieren, allerdings sind diese stark begrenzt. Wenn ich also einen Specialwert verbessere, leiden die anderen darunter. Das führt zu interessanten Kreuzungen. Ein muskelbepackter Misanthrop? Ein charmanter „Blinder“ (zu wenig Punkte in Perception)? Etliche Kombinationen sind möglich. Allerdings muss klar sein: Das System hat einen gravierenden Einfluss auf den Spielverlauf und ist daher nicht zu unterschätzen, zumal man es nach dem Intro (hier muss man die Werte verteilen) nicht wieder rückgängig machen kann. Wie genau das Spiel beeinflusst wird, werde ich immer wieder im weiteren Verlauf dieser Rezension anschneiden.

    Wer dann noch weiteren Wüstenspaß in Agypten haben möchte, der kann auch mal das Slotspiel Book of Dead spielen. Das Videoslot Abenteuer Rich Wilde and the Book of Dead, in Kurzform auch einfach Book of Dead, ist sehr unterhaltsam. Es ist ein Spiel mit bekannten Charakteren und vermittelt auch so einfach ein nettes Spiel mit Unterhaltung. Die Geschichte oder vielmehr die Spielumgebung lehnt an “Jäger des verlorenen Schatzes”, aus Indiana Jones, an. Dieses Spiel stammt von den Spielemachern von Play’n GO.

    Geeignet ist es auch für Einsteiger. Es gibt ein kleines Regelwerk zu den Möglichkeiten und den Jokern und gewonnenen Freispielen. Das Spiel lohnt sich aber nicht nur für jene, die in die Welt der Slots einsteigen möchten. Der lockende Gewinn lässt das Spiel wirklich rentabel erscheinen. Wie viele Spiele arbeitet auch dieses Spiel mit 5 Walzen. Es gibt hier 3 Reihen, aber im Vergleich nur 10 Gewinnlinien. Gespielt wird auch von links nach rechts, wie bei den meisten Spielen so vorgesehen. Die Regeln versprechen tolle Extra-Spiele.

    Der Joker bei Book of Dead

    Die Spieler setzen hier nur 0,01 Euro als Minimum ein. Maximal sind es 50,00 Euro Einsatz, die ein Spieler für Book of Dead investieren kann. Die Gewinne liegen dafür bei bis zu 250.000,- €. Das ist viel Geld, das es zu gewinnen gilt.

    Bei Book of Dead geht es ebenso um die Gewinnlinien, die in einer Reihe gebildet werden. Es gibt unterschiedliche Symbole, die eine Reihe bilden können. Bei dem Casinospiel Book of Dead wird es interessant, mit Blick auf die Joker. Hier wird viel geschenkt. Bei Book of Dead werden nahezu alle Gewinne multipliziert. Eine Ausnahme bilden die Scatter-Gewinne. Für Book of Dead zählt auch das Book of Dead als Scatter-Symbol. Dieses ist ein hübsches Buch mit reichen Verzierungen. Das goldene ägyptische Buch ist eines von dreien solcher Symbole.

    Freispiele für Book of Dead

    Mithilfe der Scatter-Symbole können Freepins gespielt werden. Hiermit gibt es ganze zehn Freepins. Der Skarabäus-Käfer ist ein wichtiges Symbol, welches ein wichtiger Joker für die Gewinnkombination ist. Dies sind aber nur einige der interessanten Regeln für das Spiel.

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