Call of Duty: Black Ops 2 - Chef-Entwickler verteidigt alte Grafik-Engine

Laut Treyarchs Studio-Chef Mark Lamia braucht Black Ops 2 keine neue Grafik-Engine. Der Entwickler könne das alte Technikgerüst weiter verbessern, um mit der Konkurrenz mitzuhalten.

von Christian Fritz Schneider,
15.05.2012 11:01 Uhr

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Der kommende Ego-Shooter Call of Duty: Black Ops 2 wird die Infinity Ward-Engine in der Version 3.0 verwenden, der gleiche Grafikmotor, der schon bei Modern Warfare , World at War und dem ersten Black Ops zum Einsatz kam. Damit hat die Technik zwar schon einige Jahre auf dem Buckel, Mark Lamia, Chef des Entwickler-Studios Treyarch, glaubt aber, die Engine mit technischen Verbesserungen noch konkurrenzfähig halten zu können. So wird Black Ops 2 besonders bei der Beleuchtung spürbare Fortschritte gegenüber dem Vorgänger machen, die PC-Version soll sogar DirectX-11 unterstützen, hatte der Entwickler kürzlich versprochen.

Wichtigstes Ziel für Treyarch sei aber, die 60-Frames-Bildrate auf den Konsolen zu halten, was dem Team trotz der neuen Grafikverbesserungen gelungen sei. Lamia im Interview mit OneOfSwords:

»Eine Engine, verändert sich jedes Mal, wenn man sie anfasst. Die Entwickler passen an, was angepasst werden muss und lassen den Rest in Ruhe. Man kann nicht mithalten, wenn man keine Updates macht. Aber die ganze Sache mit einer neuen Engine ist die, dass das zwar im ersten Moment gut klingt und werbewirksam ist. Aber bestimmte Teile des Codes lassen sich meist sehr weit zurückverfolgen und andere sind komplett neu. Um es zu vereinfachen: Man muss ein altes Haus nicht abreißen und ein neues Fundament legen, wenn es sich renovieren lässt.«

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