Call of Duty: Ghosts - Infinity Ward: Next-Gen-Entwicklung war ein »logistischer Albtraum«

Der Produzent von Call of Duty: Ghosts bezeichnet die Entwicklung des Shooters als einen »logistischen Albtraum«. Laut Mark Rubin sei es zudem »vielleicht nicht die klügste Entscheidung« gewesen, viele Neuerungen auf einmal in Angriff zu nehmen.

von Tobias Münster,
05.11.2013 17:05 Uhr

Laut dem Produzenten von Call of Duty: Ghosts, Mark Rubin, war die Next-Gen-Umsetzung ein »logistischer Albtraum« für Infinity Ward.Laut dem Produzenten von Call of Duty: Ghosts, Mark Rubin, war die Next-Gen-Umsetzung ein »logistischer Albtraum« für Infinity Ward.

Im Interview mit Videogamer.com hat sich der Produzent von Call of Duty: Ghosts, Mark Rubin, erneut über die Herausforderungen bei der Entwicklung des Shooters geäußert. Demnach sei für Infinity Ward gerade die gleichzeitige Umsetzung des Titels auf die beiden Next-Gen-Plattformen ein »logistischer Albtraum« gewesen.

»Das war eine gewaltige Herausforderung für uns. Wir hatten schon mal einen Launch-Titel übernommen, aber gleich zwei Launch-Titel in Angriff zu nehmen und dabei noch für die Current-Gen und den PC zu entwickeln, war ein einziger logistischer Albtraum für uns.«

Aufgrund der verschiedenen Plattform-Entwicklungen hätte man die Belegschaft von Infinity Ward praktisch verdoppeln müssen. In dem Studio seien jetzt »etwa 150« Mitarbeiter beschäftigt, bei vorangegangenen Call-of-Duty-Spielen seien es »70 bis 80« gewesen.

Laut Rubin, sei es »vielleicht nicht die klügste Entscheidung« gewesen, mit Ghosts gleich noch weitere Neuerungen für die Reihe in Angriff zu nehmen.

»Das war echte Knochenarbeit. Wir haben nicht nur für die beiden Next-Gen-Konsolen, zwei Old-Gen-Konsolen und den PC entwickelt, sondern auch noch eine neue Engine erstellt und ganz neuen Content erdacht, der auf einer neuen Story in einer neuen Welt basiert. Hinzu kommt noch so viel anderes Zeug. Das war vielleicht nicht die klügste Entscheidung, aber wir haben die Entscheidung von einem künstlerischen Standpunkt aus getroffen.«

Rubin beschrieb kürzlich schon die Schwierigkeiten, die Infinity Ward bei der Arbeit während der Entwicklung von Call of Duty: Ghosts mit den neuen Betriebssystemen der PlayStation 4 und der Xbox One hatte. So sei das »Upscaling« von 720p in der Xbox-One-Version auch auf zu wenig Zeit für die Optimierung zurückzuführen.

Call of Duty: Ghosts befindet sich seit heute für PC, PlayStation 3, Xbox 360 und Wii U im Handel. Die Next-Gen-Versionen folgen noch diesen Monat zum Launch der Konsolen nach.

Auf GamePro gibt es schon einen ausführlichen Test der Solo-Kampagne von Ghosts.

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