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Seite 2: Forza Horizon 3 im Test - Down Under? Obenauf!

Wie es euch gefällt

Dass die Standard-Rennen (insbesondere Offroad) trotzdem ihren Reiz haben, liegt vor allem an der herausragenden Fahrphysik. Hier trifft Playground Games einmal mehr den perfekten Punkt zwischen Arcade und Simulation, alle Wagen steuern sich nachvollziehbar und vor allem je nach Fahrzeugkategorie auch spürbar unterschiedlich. So fühlt sich ein Rennen mit einem Buggy quer durch das Outback ganz anders an, als die gleiche Strecke mit einem Mercedes-Sportwagen - dank der Blaupausen ist ja grundsätzlich jede erdenkliche Kombi möglich.

Die Cockpitperspektive spielt sich mit am intensivsten, insbesondere, wenn links und rechts die gewaltigen Baumstämme des Regenwalds vorbeiflitzen.Die Cockpitperspektive spielt sich mit am intensivsten, insbesondere, wenn links und rechts die gewaltigen Baumstämme des Regenwalds vorbeiflitzen.

Klasse auch, dass sich jeder wieder sein Rennerlebnis dank etlicher Fahrhilfen und Schwierigkeitsgrad-Anpassungen selbst zusammenstellen kann. Ambitionierte Fahrer deaktivieren zum Beispiel die Brems- und Lenkhilfen, Profis fahren mit manueller Schaltung oder basteln ihr eigenes Setup zusammen. Wer mehr wagt, kann dann auch mehr gewinnen - nämlich Credits.

Die Drivatare haben sich mittlerweile in den Forza-Spielen etabliert und auch in Horizon 3 gehen die Computerfahrer, die die Fahrweisen von befreundeten Spielern imitieren, wieder an den Start. Dank mehrerer fein nuancierter Schwierigkeitsgrade lässt sich die KI-Härte beliebig anpassen. Während die Gegner in den niedrigen Einstellungen noch zurückhaltend fahren und teilweise sogar bereitwillig Platz machen, drängeln sie auf den höheren Stufen deutlich mehr und setzen uns richtig unter Druck.

Uns fiel beim Test in den mittleren Schwierigkeitsgraden allerdings auf, dass sich oft ein Fahrer ziemlich weit vom Feld absetzte und dann nur noch schwer einzuholen war. In Forza Horizon 3 ist es zudem möglich, bis zu vier Drivatare für sein Team mit einem gewonnenen Renn-Duell zu rekrutieren, was uns dann wiederum Bonus-Credits, -EP und -Fans einbringt - eine coole Idee.

Multiplayermodus
Zum Multiplayermodus von Forza Horizon 3 können wir noch nicht allzu viel sagen, da die Server zum Testzeitpunkt noch recht leer waren und wir für unseren Test nur an einem Tag für etwas mehr als zwei Stunden an vom Entwickler organisierten Mehrspieler-Matches teilnehmen konnten. Dennoch funktionierte die Probe-Session problemlos. Über einen Knopfdruck können wir eine Gruppe mit anderen Spielern bilden und dann zum Beispiel alle Rennen und Aufgaben der Solokampagne auch mit bis zu vier Leuten spielen.

Außerdem probierten wir noch das Online-Abenteuer aus, in dem man durch die Spielwelt fährt und Meisterschaften bestehend aus vier Einzel-Events absolviert. Neben den klassischen Rennen gibt es dabei auch noch witzige Minispiele wie »Infiziert«, bei dem ein Spieler anfangs infiziert ist und alle anderen Spieler anstecken muss. Diese Minispiele gab es zwar auch schon im Vorgänger, in Horizon 3 sind sie aber nicht minder spaßig. Die Verbindungsqualität war bei unseren Proberunden sehr gut, uns fiel nur auf, dass die Fahrzeuge minimal abgehackter über die Strecken fuhren.

Lecker Löffelliste

Die heimlichen Stars der Kampagne sind aber die 30 Spezial-Events, die in der deutschen Version - warum auch immer - »Löffelliste« heißen. Hier müssen wir am Steuer eines vorgegebenen Fahrzeugs eine spezielle Aufgabe erfüllen, zum Beispiel einen Geschwindigkeitsrekord brechen oder in einer bestimmten Zeit an den auf der Karte markierten Zielort brausen. Die Komposition aus Musik, Tageszeit und der gegebenen Aufgabe erzeugt dabei jeweils eine ganz besondere Stimmung und ist für jede der 30 Aufgaben eine Art Mini-Kunstwerk, das teils auch mit einem gewissen Augenzwinkern präsentiert wird.

Die Suche nach den versteckten Bonusschildern gehört zu den zahlreichen Nebenaufgaben des Spiels – 150 davon sind in der Spielwelt verteilt.Die Suche nach den versteckten Bonusschildern gehört zu den zahlreichen Nebenaufgaben des Spiels – 150 davon sind in der Spielwelt verteilt.

Beispielsweise müssen wir in einem Ford Raptor dem geschlängelten Lauf eines Flusses durch den Regenwald folgen - passend zu Lykke Lis »I Follow Rivers«. An anderer Stelle hopsen wir in einem Geländebuggy im Yarra-Tal über Grashügel während aus den Boxen »It's tricky« von Run-D.M.C. dröhnt. Und wenn wir auf der Landebahn eines Flughafens mit einem Supersportwagen die 400-km/h-Grenze knacken müssen, steigt unser Puls ähnlich bedrohlich an wie die Melodie von »Also sprach Zarathustra« von Richard Strauss, das natürlich passenderweise zu genau diesem Zeitpunkt im Klassik-Radio des Spiels läuft. Unser absolutes Highlight ist aber die Dschungel-Hetzjagd im Warthog zu den Klängen der legendären Halo-Titelmelodie.

Zum Thema:Halo-Fans erhalten Warthog als Bonuswagen

Die fünf großen Schaurennen gegen außergewöhnliche Kontrahenten wie eine Motorboot-Flotte oder eine Diesellok enttäuschen uns dagegen ein wenig. Nicht, weil sie nicht spektakulär inszeniert wären - im Gegenteil, es gibt jetzt mehr Sprünge und Zeitlupeneinstellungen als je zuvor - aber die Duelle ähneln fahrerisch doch recht stark denen aus vergangenen Horizon-Spielen. Hier hätten wir uns noch etwas mehr Kreativität gewünscht.

Forza Horizon 3 - Trailer: Warthog Jeep aus Halo mit dabei 1:01 Forza Horizon 3 - Trailer: Warthog Jeep aus Halo mit dabei

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