Heavy Rain - Preview und Screenshots - Sony zeigt neues Spiel der Fahrenheit-Macher

Bereits auf der E3 durften wir uns Teile von Heavy Rain anschauen - jetzt zur GC auch darüber sprechen: Hier unsere Eindrücke vom Film-Spiel.

von Markus Schwerdtel,
20.08.2008 21:00 Uhr

Um markige Sprüche ist Gamedesigner David Cage von Quantic Dream (Fahrenheit) nie verlegen: »Die Erzählstruktur eines Videospiels ist normalerweise die Gleiche wie in einem Pornofilm«, erzählt er uns in einer Präsentation auf der E3 2008. »Kurze Story, Action, kurze Story, danach wieder Action usw. etc. pp. In Heavy Rain wird das komplett anders!« Ah, Heavy Rain! Lange hat man vom inoffiziellen Fahrenheit-Nachfolger nichts gehört. Lediglich die sogenannte Casting-Tech-Demo schwirrte seit der E3 2006 durch das Internet, in der eine extrem realistisch modellierte und animierte Frau in die virtuelle Kamera spricht. Diese Demo war sehr beeindruckend, ließ jedoch keine Rückschlüsse auf das eigentliche Spiel Heavy Rain zu. Das soll Davids Präsentation jetzt ändern, in der es -- wie im ganzen Spiel -- »keine Schusswaffen, keine Autos, keine Puzzles, keine Inventorys« geben soll. Das Licht geht aus, das Drama beginnt.

Heavy Rain
Genre: Action
Release: 26.02.2010

Tödliches Papier

In Heavy Rain dreht sich alles um den »Origami Killer«, einen wahnsinnigen Massenmörder, dem ihr auf der Spur seid. Unsere Präsentation stammt jedoch lediglich aus einem Seitenstrang der Story. »Wir wollen doch nix verraten«, grinst David. Ein bisschen erzählt er aber doch: Die emotionale Grundidee des Spiels ist die Vaterliebe. Ihr spielt aber keinen Papa auf der Suche nach seinem Nachwuchs, sondern vier Hauptcharaktere, die in außergewöhnliche Situationen geworfen werden. Die Erzählstränge dieser vier Helden ergeben zusammen die Geschichte von Heavy Rain. Apropos Stränge: »In unserem Spiel verbiegen und strecken wir Geschichte, fast wie ein Gummiband«, erklärt David Cage. Im Klartext: Es wird im Spiel Schlüsselsituationen geben, die immer gleich sind, etwa der Anfang und das Ende einer Episode. Was ihr aber dazwischen anstellt und was ihr dabei erlebt, hängt von eurem Spielstil ab. »Ich bin ein großer Freund moralischer Entscheidungen in Spielen«, verrät Cage. Also werdet ihr sehr oft die Wahl zwischen einer guten und einer bösen Lösung haben -- oder einer der unzähligen Nuancen dazwischen!


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