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Hellraid: The Escape im Test - Lizenz zum Auferstehen

Im Test zu Hellraid: The Escape für iOS suchen wir in staubigen Verliesen den Tod, um wenige Sekunden später wiedergeboren zu werden. Gute Idee, aber macht die ewige Wiedergeburt auch Spaß?

von Jan Knoop,
25.07.2014 15:50 Uhr

Hellraid: The Escape - Launch-Trailer zum Mobile-Spiel 1:22 Hellraid: The Escape - Launch-Trailer zum Mobile-Spiel

Ein Henker schreitet auf uns zu, eine große Axt hinter sich her schleifend. Wir schauen uns um und stellen fest, dass wir zwischen gusseisernen Käfigen an die Wand gekettet sind.

Doch viel Zeit zum Kerker-Sightseeing bleibt uns am Anfang von Hellraid: The Escape für iOS nicht, schon saust die Enthauptungswaffe nieder. Das Bild verfärbt sich rötlich-dunkel und wir würden den Spielstand laden - wenn Hellraid ein normales Spiel wäre.

In Hellraid ist das Ableben zum Auftakt nur einer von unzähligen Toden, die wir in Kauf nehmen müssen, um das Geheimnis um das Verlies und unser Schicksal zu ergründen.

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Geschichten aus der Gruft

In Hellraid beginnt nach dem Tod jeder neue Anlauf in einem steinernen Sarg, dessen Deckel wir erst mit einigen Wischbewegungen mühselig zur Seite schieben dürfen. Danach erwartet uns eine nicht minder bedrückende Umgebung: Wir bewegen uns aus der Egoperspektive durch schwach beleuchtete Gemäuer, in denen offenbar unzählige Abenteurer vor uns ihr Ende gefunden haben. Angst hilft jedoch nicht weiter: Es ist wichtig, die knöchernen Überreste, Folterinstrumente und anderen Unrat zu durchsuchen, der die Verliese pflastert. Schließlich verbirgt sich doch mancher Schlüssel im Müll, der erst in unmittelbarer Nähe als Hinweis schwach zu glitzern beginnt.

Hellraid: The Escape - Screenshots ansehen

Warum wir überhaupt im Kerker gelandet sind, verraten kleine Zettel eines vermeintlichen Mitgefangenen, die wir über die Level verstreut finden. Weil wir - wie so oft - unser Gedächtnis verloren haben, erweisen sich die Informationen auf den Blättern als hilfreich. Doch können wir in einer so lebensfeindlichen Umgebung einem unsichtbaren Samariter vertrauen?

100 simultane Piercings

Wer unbedacht die Gegend absucht, ist schnell am eigenen Tod schuld: Beim Betrachten einer stacheligen Konstruktion erkennen wir erst beim Auslösen des Mechanismus, dass es sich dabei um eine Falle handelt. Während unser Körper mehrfach durchlöchert die Funktion einstellt, rast unser Geist zum Levelbeginn, um sich dort im Sarg neu physisch zu manifestieren. Der Clou dabei: Der Level bleibt unverändert, wir können unser eigenes Ableben damit sogar taktisch einsetzen - etwa um einen Gegner in eine Falle zu locken.

Meistens sterben wir jedoch aus Unachtsamkeit und sehen sogar unseren vorigen Körper an der Unfallstelle liegen - wenn wir nicht von Strahlen desintegriert werden, in Flammen aufgehen oder anders dafür Sorge tragen, dass der Leichnam nicht mehr identifiziert werden kann.

Wir betrachten unsere vorige Inkarnation aus sicherer Entfernung. Neugier wird in Hellraid schnell mit dem Tode bestraft – wobei wir als Unsterblicher kurz danach wieder am eigenen Sargdeckel kratzen dürfen.Wir betrachten unsere vorige Inkarnation aus sicherer Entfernung. Neugier wird in Hellraid schnell mit dem Tode bestraft – wobei wir als Unsterblicher kurz danach wieder am eigenen Sargdeckel kratzen dürfen.

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