Seite 4: inFamous im Test - Review für PlayStation 3

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Karma Police

Die Kanalabschnitte sind eher unspektakulär. Hier gleiten wir per Elektro-Jetpack auf eine von einem Reaper bewachte Plattform. Die Kanalabschnitte sind eher unspektakulär. Hier gleiten wir per Elektro-Jetpack auf eine von einem Reaper bewachte Plattform.

Ein wichtiges Spielelement von inFamous ist das so genannte Karma-System. Ähnlich wie in den Fable-Spielen bestimmt ihr selbst, in welche Richtung sich Cole entwickelt. So könnt ihr den strahlenden Helden verkörpern, der seinen Mitmenschen stets hilft – etwa, indem ihr auf dem Bürgersteig liegende Passanten per Elektrokraft wiederbelebt. Genauso gut ist es aber auch möglich, den Wehrlosen auf Knopfdruck per Bio-Absorption das letzte bisschen Lebenssaft zu entziehen. Jede Aktion wirkt sich direkt auf euer Karma aus, das gut oder böse sein kann und euch jeweils andere Superkräfte ermöglicht. Je höher euer Karma-Rang, desto mächtiger werdet ihr.

Jede Fähigkeit ist in drei Stufen ausbaubar. Je nach Karma-Rang fallen die Superkräfte etwas anders aus -- die »böse« Variante ist mit roten Blitzen meist etwas durchschlagskräftiger. Jede Fähigkeit ist in drei Stufen ausbaubar. Je nach Karma-Rang fallen die Superkräfte etwas anders aus -- die »böse« Variante ist mit roten Blitzen meist etwas durchschlagskräftiger.

Besonders wichtig sind die so genannten »Karma-Momente«. Diese stellen euch immer wieder vor die Wahl, ob ihr gut oder böse handeln wollt. Beispiel: Ein Polizist bietet euch nützliche Explosionsscherben an, wenn ihr verletzten Kollegen helft. Nun könnt ihr euch an die Arbeit machen und den verwundeten Polizisten zur Hilfe eilen -- so sammelt ihr gutes Karma. Oder ihr schnappt euch die Scherben einfach, zieht den Zorn des Polizisten auf euch -- und erhöht euer böses Karma. Solche Entscheidungen müsst ihr immer wieder fällen, und nicht immer ist es leicht, sich festzulegen. Etwa wenn Cole wählen muss, ob er seine Freundin Trish befreit oder acht Ärzte, die lebenswichtig für die Bevölkerung von Empire City sind. Mit der Zeit -- auch hier war Fable Vorbild -- sieht man es Cole auch an, ob er der strahlende Saubermann oder ein gefürchteter Despot ist -- je böser ihr seid, desto mehr schwarze Teerstreifen zieren sein Gesicht. Des Weiteren reagiert die Bevölkerung auf eure Taten: Habt ihr zu oft den Bösewicht gespielt, werdet ihr auf der Straße gemieden und die Leute fliehen angsterfüllt vor euch. Seid ihr hingegen der gute Geist der Stadt, dann werdet ihr stets freundlich gegrüßt und entdeckt in manchen Gegenden von Empire City sogar Poster, die Coles Konterfei zieren.

Im Verlauf der Story müsst ihr euch mehrfach entscheiden, welchen Weg ihr einschlagt. Abhängig davon endet das Spiel dann auch nach gut 20 Stunden mit einer von zwei Schlusssequenzen. Wer also inFamous zuerst als guter Held durch zockt, kann sich anschließend auf einen zweiten Durchgang als Fiesling freuen. Schluss ist danach aber noch lange nicht, da ihr Sekundärmissionen auch nach dem Abspann nach Lust und Laune angehen und an der Optimierung von Coles Fähigkeiten feilen könnt. Außerdem haben die Jungs von Sucker Punch quer über ganz Empire City spezielle Sammel-Items wie Audiolaufwerke verteilt, die manchmal an den unmöglichsten Orten versteckt sind.

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