Mighty No. 9 - Kickstarter-Belohnungen kommen zwei Jahre zu spät & enttäuschen Fans

Die Crowdfunding-Kampagne zu Mighty No. 9 konnte knapp 4 Millionen US-Dollar sammeln. Sonst lief aber so gut wie gar nichts rund. Mit zwei Jahren Verspätung kommen jetzt die Belohnungen bei den Backern an, die ebenfalls enttäuschen.

von David Molke,
27.07.2017 13:45 Uhr

Eine Erfolgsgeschichte ist Mighty No. 9 definitiv nicht.Eine Erfolgsgeschichte ist Mighty No. 9 definitiv nicht.

Mighty No. 9 war angetreten, um den Geist der alten Mega Man-Spiele wiederzubeleben. Was viele Fans super fanden und dank der überaus erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne auch vielversprechend aussah. Letztlich verzögerte sich das Spiel mehrfach und blieb hinter den Erwartungen zurück. Ganz zu schweigen von dem PR-Debakel, das rund um Mighty No. 9 immer wieder aufs Neue entfacht wurde.

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Jetzt erleben wir das wahrscheinlich letzte Kapitel in der desaströsen Geschichte von Mighty No. 9: Die physischen Kickstarter-Belohnungen wurden mit zwei Jahren Verspätung endlich verschickt und hinterlassen die Fans enttäuscht.

Für 60 US-Dollar Unterstützung sollte es die Wahl aus unterschiedlichen, physischen Retro-Boxen zum Spiel geben. Bei Mighty No. 9 handelt es sich allerdings um einen reinen Download-Titel. Dass in der Box gar keine Kopie des Spiels enthalten ist, stellt dabei aber das kleinste Problem dar.

Mighty No. 9 im Test - Mega Man ist zurück – irgendwie.

Ein im wahrsten Sinne des Wortes größeres Problem stellt die Spielanleitung der Version dar, die an japanische Famicom-Hüllen erinnert. Denn die ist schlicht und ergreifend zu groß für die Verpackung und passt bei bestem Willen einfach nicht hinein. Kein Wunder, dass die Fans sich über diese lieblose Herangehensweise ärgern.


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