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Auf geht's

Plants vs. Zombies 2 im Test - Hirngourmets mit Tradition

Mit pflanzlicher Gewalt gegen Zombieahnen: In Popcaps Plants vs. Zombies 2 reisen wir in die Vergangenheit und schützen unser Hirn mit gewaltbereitem Unkraut vor zombifizierten Pharaonen und Klavierspielern. Warum das Strategiespiel derart motiviert und welche Auswirkungen eine bohnenreiche Ernährung auf Zombiemägen hat, klären wir im Test.

von Jan Knoop,
06.09.2013 10:25 Uhr

Plants vs. Zombies 2: It's About Time - Render-Trailer zur F2P-Zombie-Zeitreise 1:29 Plants vs. Zombies 2: It's About Time - Render-Trailer zur F2P-Zombie-Zeitreise

Ein Taco, ein Taco, des Nachbars Vorgarten für einen Taco - so oder so ähnlich muss Deppert Dave (der einigen vielleicht unter seinem englischen Namen Crazy Dave ein Begriff ist) gedacht haben, seines Zeichens beliebter Unterhändler von Massenvernichtungspflanzen, die er in Plants vs. Zombies 1 in einem Van zum Verkauf anbot. Der Mann mit dem Kochtopf als Schirmmütze ist vom Geschmack mexikanischer Küche derart begeistert, dass er in die Vergangenheit reisen will, um denselben Taco gleich noch einmal zu verzehren; und reißt uns aus dem heimischen Häuschen mit der nur allzu gut bekannten Zombieproblematik direkt in die Welt der alten - und ziemlich hirnhungrigen - Ägypter.

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Walk like a zombie

Für Fans der strategischen Hirnverteidigung ergibt sich auf den ersten Blick wenig Neues: Die untoten Hirnliebhaber versuchen wie gewohnt ein Schachbrett von 5x9 Feldern zu überqueren. Um deren unangekündigten Besuch und schmerzhafte Bisse in die Kopfregion zu vermeiden, bepflanzen wir die Felder mit allerlei wehrhaftem Unkraut, das den arttypischen langsamen Wiedergängern möglichst frühzeitig den Kopf von den Schultern schießt.

Was anfänglich simpel klingt, offenbart im weiteren Spielverlauf unzählige taktische Möglichkeiten: Zu Beginn sorgen wir uns nur darum, die richtige Mischung aus Sonnenblumen, die uns die für den Pflanzenkauf nötige Energie bescheren, und erbsenschießenden Keimlingen zu finden. Nach und nach führt Plants vs. Zombies 2 jedoch Spezialzombies ein, die im Gegensatz zu ihren grenzdebilen Verwandten auch Spezialangriffe beherrschen: So treffen wir Pharaonenzombies, denen bei der Mumifizierung wohl durch ein wenig zu viel an Balsamierungsflüssigkeit magische Fähigkeiten verliehen wurden und die nun vom Bildschirmrand versuchen, unsere Sonnenenergie zu stehlen. Rollende Fässer zermahlen unsere Pflanzen und machen Platz für die einfallenden Horden, wenn wir keinen stacheligen Konter platziert haben. Virtuose Klavierzombies rollen mit ihrem Instrument unter passender Westernuntermalung durch das Level und reißen jeden Zombie ungeachtet seiner Hirnlosigkeit mit, was zu tanzenden Bewegungen und ansonsten unbeobachtetem Feldwechseln führt.

Plants vs. Zombies 2: It's About Time - Screenshots ansehen

Vegan kurierter Rinderwahn

Crazy Dave und seine sprechende Zeitmaschine sorgen für Unterhaltung zwischen den Missionen.Crazy Dave und seine sprechende Zeitmaschine sorgen für Unterhaltung zwischen den Missionen.

Wohl dem, der zu Beginn jedes Levels die teils aus dem Vorgänger bekannten, passenden Kontereinheiten ausgewählt hat: Drillingspflanzen können benachbarte Bahnen mit grünen Erbsen eindecken, gegen scharenweise ausströmende Zombiehühner hilft nur ein Kettenblitze aussendendes Schilfrohr, das an anderen Zombies nur in Massen Schaden bewirkt.

Teilweise erweist sich auch die für jede der drei Welten typischen Besonderheiten als Fluch: Im alten Ägypten wachsen die im Gegensatz zum Vorgänger lediglich hieroglyphenlastigeren Grabsteine aus dem Boden, die eine Bepflanzung verhindern. In der Piratenzeit zeigt sich nicht nur, dass Zombies wegen ihres Sprachfehlers - es steckt kein Brain im "Arr!" - schlechte Freibeuter abgeben, wir züchten unsere grünen Zöglinge an Deck eines gerade geenterten Schiffes.

Nur einige Planken bilden einen gangbaren Pfad, auf dem auch Grünzeug gedeihen kann, während die Zombies von Seemöwen getragen oder von Kanonen geschossen eher geringere Probleme mit der Fortbewegung zu haben scheinen. Im wilden Westen verwehren uns Eisenbahnschienen wertvolle Bauplätze, dafür dürfen wir ein Pflänzlein im Gefecht mittels Lore neu positionieren - von Vorteil, um etwa wütende Mechano-Stierbullen mit Kokosnusskanonen oder Melonenschleudern bis auf die innersten Getrieberädchen zu zerschießen. Oder in Kombination mit dem neuen Spielelement des Düngers, den wir hier und da finden, eine verheerende Spezialattacke einer Pflanze auszulösen: So schießen zarte Erbsenschleudern plötzlich im Stakkato mit Gemüse.

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