PS4 - Sony: Das größte Problem der Konsole ist gelöst

Laut dem Sony Japan-Chef Atsushi Morita soll das dringlichste Problem der PS4 gelöst sein: Der Mangel an Spielen. Jetzt stehe dem Unterfangen nichts mehr im Wege, in dieselben Sphären wie die PS2 vorzustoßen.

von David Molke,
20.06.2017 15:40 Uhr

PlayStation 4 Dualshock 4 ControllerPlayStation 4 Dualshock 4 Controller

Der PlayStation 4 geht es offenbar nicht nur global gut, sondern auch innerhalb von Japan. In einem Interview mit Weekly Famitsu blickt der Sony Interactive Entertainment Japan- und Asien-Präsident Atsushi Morita auf das Fiskaljahr 2016 zurück. Sonys Strategie sei aufgegangen: Man habe sich erfolgreich um das Feedback gekümmert, dass es zu wenig Spiele für die PS4 gegeben habe. Das Problem sei mittlerweile gelöst. (via: DualShockers)

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Es habe im Fiskaljahr 2016 (also vom 1. April 2016 bis zum 31. März 2017) fast 50 Spiele gegeben, die sich innerhalb von Japan mehr als 100.000 Mal verkauft haben. Was ungefähr das Doppelte von dem sein soll, was im Vorjahr über die Ladentheke gegangen ist. Das heißt, dass sich in Japan endlich auch die Software gut verkauft, was laut Atsushi Morita ein weiterer Schritt auf dem Weg zu ähnlich erfolgreichen Zahlen wie die der PS2 sei.

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Dazu kommt, dass die PS4 mittlerweile zu einem erschwinglichen Preis angeboten werde und so leichter zugänglich sei. Außerdem erwähnt der Sony Japan-Boss auch die gesteigerte Produktion von PSVR-Headsets. Das könnte dabei helfen, die chronische Headset-Knappheit in Japan zu beenden. Weitere wohlwollende Erwähnungen gibt es zu NieR: Automata, Persona 5 und Nioh, über deren globalen Erfolg sich Atsushi Morita äußerst erfreut zeigt.

Glaubt ihr, die PS4 kann an den Erfolg der PS2 anknüpfen?


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