Fazit: The Inpatient im Test - Der reinste Horror

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Fazit der Redaktion

Benjamin Braun
@RealGrappa11

The Inpatient ist gewiss nicht der erste VR-Titel, der bei Umfang und Komplexität des Spielsystems geizt. Doch was sich Sony und Supermassive Games hierbei gedacht haben, kann ich nicht mal in Ansätzen nachvollziehen. Nach dem Einstieg hatte ich mich auf einen spannenden Anstaltshorror eingestellt. Auf ein paar wirkungsvolle Jump-Scares in der Auftaktstunde allerdings folgten überwiegend ereignisarme Spaziergänge, die Begegnung mit uninteressante Charakteren, und zum Abschluss der allgemein schwachen Story ein absolut unbefriedigendes Ende. Die Längen im Spielablauf sind indes schon bemerkenswert für ein Abenteuer, bei dem man nach etwa zweieinhalb Stunden bereits durch ist. Was für eine Enttäuschung!

Am tragischsten ist vielleicht sogar, dass Supermassive Games aus dem "Schmetterlings"-System wenig macht. Ja, ich kann mit den meist im Rahmen des Dialogsystems getroffenen Entscheidungen den Verlauf beeinflussen. Das geht allerdings nie sonderlich weit, ein zweiter oder gar dritter Durchgang lohnt sich erst recht nicht. Diese Erkenntnis ist umso schmerzlicher, da The Inpatient mir von Beginn an etwas anderes verspricht. Von der (für PSVR-Verhältnisse) richtig guten Grafik abgesehen, gibt es praktisch nichts, was eine Kaufempfehlung rechtfertigen könnte. Selbst das überschaubare Steuerungssystem hat viele Fehler. Wer ein wirklich gutes VR-Horrorspiel sucht, der sollte um The Inpatient besser einen Bogen machen.

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