Lara Croft and the Temple of Osiris - Xbox One
Action  |  Release: 09. Dezember 2014  |  Publisher: Square Enix  |  auch für: PlayStation 4 PC
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Fazit

Wertung

Lara Croft and the Temple of Osiris Test Zündstoff um Lara

Das Tomb-Raider-Spin-off geht in die zweite Runde. Im Test klären wir, ob Lara Croft und der Tempel von Osiris dank Vier-Spieler-Koop nochmal besser ist als Teil Eins. Und warum das Hantieren von Sprengstoff selten so viel Spaß gemacht hat.

Von Dimitry Halley |

Datum: 08.12.2014


Zum Thema » Lara Croft a. t. Guardian of Light Test: So gut ist der Vorgänger » Lara Croft a. t. Temple of Osiris Die Editionen in der Übersicht Temple of Osiris ab 11,99 € bei Amazon.de In Lara Croft and the Temple of Osiris lässt sich fast alles mit Sprengstoff regeln. Eine Horde Krokodile an den Fersen? Einfach Sprengsatz fallen lassen. Antike Säulen im Weg? Mine dranpacken. Keine Lust, eine mannshohe Messingkugel mit der Hand auf den Schalter zu schieben? Kein Problem - lässt sich mühelos mit Sprengstoff an die gewünschte Stelle katapultieren. Und dann gibt's da natürlich noch unzählige brüchige Wände, die Laras unendlichen Vorrat an Knallkörpern provokant anlächeln. Warum wir das so herausstellen? Weil ferngezündete Minen in den meisten Spielen nur was für Spezialisten sind, die sich die Zeit nehmen, das Schießeisen links liegen zu lassen, um geduldig Korridore mit Knallkörpern vollzupflastern. Im neuen Spin-off der britischen Archäologen läuft das sehr viel unkomplizierter.

Jetzt wird der Skeptiker vielleicht sagen, dass das doch schon im Vorgänger Lara Croft and the Guardian of Light anno 2010 ging. Stimmt - und um eines vorwegzunehmen: Temple of Osiris erbt nahezu jede Spielmechanik von seinem Vorgänger, sowohl Stärken als auch Schwächen, aber der Titel reichert sie mit neuen Elementen an. Besagte Haftminen etwa spielen eine noch gewichtigere Rolle, gerade bei den Kämpfen gegen große Feinde. Und auch der Koop-Modus wurde erweitert. So könnte der kleine Lara-Croft-Ableger, der bisher eher eine erfolgreiche Einzelkuriosität war, mit dem zweiten Teil und all seinen Neuerungen tatsächlich erfolgreich in Serie gehen.

Mehr als Bomberman

Nun ist Lara Croft ja weit mehr als eine Sprengmeisterin. Als Grabräuberin klettert, rätselt und schießt sie sich durch allerhand Ruinen, weicht Fallen aus und sackt wertvolle Schätze ein. So weit, so bekannt. Temple of Osiris setzt dieses Tomb-Raider-Rezept sogar deutlich klassischer um als das letzte »große« Tomb Raider mit seinem actionlastigen Überlebenskampf. Statt mordlüsterner Inselbewohner und lebensfeindlicher Natur gibt's Gräber, Wüsten und allerhand Bezüge zur antiken Geschichte.

Lara Croft and the Temple of Osiris : Gerade bei größeren Scharmützeln im Koop entpuppt sich Temple of Osiris als schickes Effektfeuerwerk. Gerade bei größeren Scharmützeln im Koop entpuppt sich Temple of Osiris als schickes Effektfeuerwerk.

Tatsächlich können Serienveteranen viele Parallelen zu Tomb Raider 4: The Last Revelation aus dem Jahr 1999 entdecken: Wieder spielt das Geschehen in Ägypten, wieder müssen wir der finsteren Gottheit Seth eins auf die Mütze geben, und wieder muss sich Lara mit einem Archäologie-Konkurrenten messen. Der heißt aber nicht mehr Werner von Croy, sondern Carter Bell - und hat bei einem Streifzug versehentlich die halbe ägyptische Mythologie entfesselt.

Das hat eine gute und eine böse Folge. Die böse: Sturmgott Seth verflucht die konkurrierenden Archäologen und schickt sich an, die Welt zu zerstören. Die gute: Die Götter Horus und Isis stellen sich in Menschengestalt auf unsere Seite. Also beschließen wir als Lara, das Kriegsbeil mit Carter vorerst zu begraben, um zu viert einen Gott aus dem Verkehr zu ziehen.

Ein großes und vermeintlich spannendes Unterfangen, allerdings spielt die Story eigentlich eine untergeordnete Rolle. Wie schon bei Guardian of Light dient die Handlung bloß als Auslöser, um die vier Helden durch eine fallenbestückte Ruine nach der anderen zu führen. Zwar gibt's wesentlich mehr Zwischensequenzen als im Vorgänger, die sind jedoch alles andere als beeindruckend. So zoomt das Geschehen stets raus, wenn die Figuren reden, weil jede Form von Lippenbewegung fehlt.

Gerade in den großen Arealen rummst es ordentlich, wenn wir die großen Feinde mit Minen beharken, während der Kroko-Zauberer Blitze schleudert.

Und auch zwischen den Figuren entsteht keine Dynamik, denn selbst wenn die beiden alten Gottheiten ab und an die Veränderungen seit der Antike kommentieren, geben die Dialoge nicht mehr als ein Schmunzeln her. Eine emotionale Story wie in Tomb Raider darf man folglich nicht erwarten - als Motivation geht der Kampf Gut gegen Böse aber gerade noch in Ordnung.

Lara als Kammerjäger

Wo es den Zwischensequenzen in Sachen Inszenierung an Raffinesse mangelt, trumpfen die einzelnen Abschnitte der Spielwelt gegenüber dem Vorgänger spürbar auf. So kämpfen wir in isometrischer Draufsicht auf einer rollenden Felskugel inmitten eines einstürzenden Tempels gegen den wild gewordenen Gott Khepri (im Prinzip einen überlebensgroßen Mistkäfer mit Feueratem), fliehen vor einem gigantischen Krokodil und weichen dabei Stachelfallen und umstürzenden Steinsäulen aus, nur um im nächsten Level ein hungriges Sandmonster mit clever platzierten Spiegeln auszutricksen.

Lara Croft and the Temple of Osiris : Ruine ist nicht gleich Ruine. Jeder Abschnitt ist auf die ein oder andere Art einzigartig gestaltet - hier besonders durch die Lichtstimmung. Ruine ist nicht gleich Ruine. Jeder Abschnitt ist auf die ein oder andere Art einzigartig gestaltet - hier besonders durch die Lichtstimmung.

Dazwischen kämpfen wir gegen Feuerskelette, Alligatormenschen, riesige Skarabäuskäfer und diverse andere Monster. Trotz der eher distanzierten Draufsicht schafft es Temple of Osiris, die Spielwelt mit Leben und vor allem mit Dynamik zu füllen. Wo der Vorgänger abseits einiger Highlights noch deutlich statischer Raum für Raum aneinanderreiht, verleiht der Nachfolger jedem Level eine eigene Note und würzt das Rätseln, Klettern und Erkunden mit spektakulären Verfolgungsjagden und opulenten Bosskämpfen.

Und auch das Erkunden wurde gegenüber Guardian of Light gehörig erweitert. Fast schon wie in einem Action-Rollenspiel gibt's an jeder Ecke Upgrades, Gegenstände und Münzen einzusacken. Mit letzteren können wir immer wertvollere Schatztruhen freischalten, die wiederum mit variierender Wahrscheinlichkeit Ausrüstungsgegenstände für unsere Helden enthalten. Das reicht von neuen Waffen bis hin zu Zauberamuletten, Outfits oder Boosts, die beispielsweise den Radius unserer Sprengminen erhöhen. Der Jagd nach Beute kommt eine erheblich größere Bedeutung zu als im Vorgänger, und sie motiviert tatsächlich ungemein.

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Master Chief 1978
#1 | 09. Dez 2014, 12:53
Wie der Vorgänger ein tolles Spiel geworden, hab mir gestern die Gold Edition für die PS4 geholt. Freue mich schon auf das WE wenn ich es dann nochmal im Koop mit nem Kumpel angehen werde.

Die Wertung geht völlig in Ordnung, die aussage warum es eine Niedrigere Wertung bekommt als der Vorgänger ist aber irgendwie Komisch!

Ja ähm sorry, der Vorgänger war doch nicht so gut wie wir damals dachten aber Abwerten wollen wir Trotzdem nicht, weil ähm ja, keine Ahnung.^^ Kommt irgendwie nicht so gut, finde ich.
Ich hätte überhaupt kein Problem damit wenn ihr einfach die beiden Wertungen Tauschen würdet, gebt dem "Tempel des Lichts" die 85 und dem "Tempel des Osiris" die 90 oder von mir aus 87%

Aber ich sagte es ja schon bei Alien Isolation, ihr werdet euch nun bei Fast jeder Wertung rechtfertigen müssen!
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Uncle BAZINGA
#2 | 10. Dez 2014, 10:12
Das beweist m.E. nur wieder einmal die Absurdität, solch subjektive Erfahrungen wie das Spielerlebnis in absoluten Zahlen ausdrücken zu wollen. Dabei lässt sich ja dennoch eine gewisse Objektivität z.B. bei der Beurteilung von Grafik, Sound und Spielmechanik im Vergleich zu Konkurrenztiteln wahren.

Den ersten Teil fand ich übrigens sehr durchwachsen. Habe ihn erst Anfang diesen Jahres mit einem Freund auf der 360 durchgespielt und dabei sind uns nicht wenige Bugs und Glitches untergekommen (u.a. wurde schlichtweg das nächste Level nicht geladen).
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Cerberus87
#3 | 10. Dez 2014, 12:28
1. das mit der Wertung ist lächerlich.
ändert es oder verliert kein wort darüber. die angebliche "Erklärung" von euch ergibt keinen sinn.

2. gibts nen online coop modus?
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Master Chief 1978
#4 | 11. Dez 2014, 01:22
Zitat von Cerberus87:

2. gibts nen online coop modus?


Ja gibt es, für 2 bis 4 Spieler!
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Ash2X
#5 | 20. Dez 2014, 00:22
Ehrlich gesagt fand ich diesen Teil deutlich schlechter als den Vorgänger - im Coop zickt die Kamera (ja auch Online auf EINEM Bildschirm,inkl Superweit-Zooms,schlechten Winkeln die einen runterfallen lassen...volles Progamm),die Steuerung tuts ihr gleich und die Balance geht stark in Richtung Rätsel.Das ist in Anbetracht der Basis auch vollkommen ok,aber hier ist es dank der hakeligen Steuerung (natürlich mit Animationsfehlern) eher ein Geschicklichkeitstest der Nerven kostet.
Warum nicht ein Actionspiel mit kleinen Rätseln wie der Vorgänger?

Es ist kein "schlechtes" Spiel,aber so richtig Spaß dran hatte ich nicht...auch weil der Coop deutlich stressiger ist als alleine zu spielen und ich es mit eigentlich gekauft um mit Freunden zu spielen.

Interessant ist das man mit mehreren Spielern auch mehr Koordination braucht und ihr euch absprechen müsst - da wird aus einem 2 Minuten-Rätsel alleine plötzlich ein 5 Minuten-Rätsel.Damit sind die Challenges wie die Punkteherausforderungen (bei denen der Mitspieler schon unabsichtlich zuviele klaut) und Zeitherausforderungen natütrlich für die Tonne was euch dazu zwingt eh nochmal alle alleine durchzurennen, aber es ist unterhaltsam.

Wie die Gamepro diesem Werk 85% geben konnte ist mir aber noch ziemlich unklar - 75% wäre für mich oberste Schnmerzgrenze...und die auch nur wenn man über die massiven Fehler hinwegsieht.Alles in allem leider das schlechtere Spiel für einen höheren Preis.Gefühlt auch das kürzere.
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Details zu Lara Croft and the Temple of Osiris - Xbox One

Cover zu Lara Croft and the Temple of Osiris - Xbox One
Plattformen: Xbox One PlayStation 4 PC
Genre Action
Untergenre: -
Release D: 09. Dezember 2014
Publisher: Square Enix
Entwickler: Crystal Dynamics
Webseite: http://www.laracroft.com/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Spiel empfehlen:
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