Pokémon-Fan baut sich als Schutz vor Einbrechern Pikachu, das Blitze schießen kann - und es ist so ein Gruselvieh, dass wir uns als Diebe fernhalten würden

Pikachu als Verteidigungssystem zu Hause? Ein Pokémon-Fan macht’s möglich und bastelt einen gruseligen Roboter.

Dieses Horrorvieh hat nichts mehr mit dem niedlichen Pikachu gemeinsam, das wir alle kennen und lieben. (Bild: © TikTok electoboy) Dieses Horrorvieh hat nichts mehr mit dem niedlichen Pikachu gemeinsam, das wir alle kennen und lieben. (Bild: © TikTok / electoboy)

Wenn wir an Pokémon denken, kommen uns vor allem niedliche oder zumindest coole Taschenmonster in den Sinn. Mit Horror hat die beliebte Rollenspielreihe nichts zu tun. Deswegen ist es auch so ungewöhnlich, eine albtraumhafte Version von Pikachu zu sehen – dabei soll das Vieh vor allem zum Schutz vor Einbrecher*innen dienen. Ob es seinen Zweck erfüllt?

Pikachu-Verteidigungssystem ist der Stoff für Albträume

Die knappe Antwort lautet: vermutlich nicht. Beeindruckend ist die Konstruktion des TikTok-Nutzers electoboy trotzdem. Am besten schaut ihr euch den gruseligen Pikachu-Roboter selbst an:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von TikTok, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von TikTok angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum TikTok-Inhalt

Sobald das Pikachu in Aktion tritt, leuchten seine Augen rot auf. Es verfolgt seine Feinde in einem Affenzahn, produziert mit Tasern Strom an den Händen und schießt darüber hinaus originalgetreu Blitze aus seinen Backen. Zu guter Letzt steckt in dem Pikachu eine Box, die es Geräusche produzieren lässt.

Video starten 1:22 Lego zeigt im Trailer die ersten Pokémon-Sets, die vor allem für erwachsene Fans sein sollen

Das steckt dahinter

Der TikTok-Nutzer erklärt anhand mehrerer Videos den Aufbau seines Pikachu-Verteidigungssystems. Das Taschenmonster selbst hat er mithilfe von 3D-Druck erstellt. Die Bewegung ist mithilfe eines eingebauten Motors und Rädern unter dem Roboter möglich.

Was die Waffen des Pikachus an seinen Händen und Backen eingeht, funktionieren die mit realem Strom. Dafür hat electoboy Tasermodule in das Pikachu eingebaut, die Blitze an seinen Händen erzeugen.

Für die “Blitze“, die wiederum aus seinen Backen feuern, hat electoboy sich etwas anderes überlegt. Anstelle von verschießbaren Tasern hat er einen Nerf Blaster so umfunktioniert, dass dieser mit Pfeilen schießt. In diesen Pfeilen steckt ein Kondensator, der über einen Kurzschluss Strom erzeugt.

Im Video könnt ihr das Pikachu dabei beobachten, wie es einen potenziellen Einbrecher verfolgt und mit Blitzen um sich schießt. Seine rot glühenden Augen und seine „Pika“-Rufe lassen es dabei komplett unheimlich aussehen, ähnlich wie Animatronics.

Um unsere knappe Antwort von weiter oben auszuführen, reicht das alles aber nicht zum Abwehren eines realen Einbrechers. Das Pikachu ließe sich viel zu einfach austricksen oder beschädigen. Zum Erschrecken reicht das Roboter-Pokémon jedoch alle Mal. Um es mit einem User-Kommentar zu beschreiben: „Neuer Albtraum freigeschaltet“.

Ist das das gruseligste Pokémon, das ihr je gesehen habt – oder gibt es dafür andere Kandidaten?


Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GamePro
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.